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#1
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| Hallo!! ![]() wir haben am 1. Juni eine neue Teamleiterin bekommen, da unser alter Teamleiter jetzt für ein ganzes Jahr auf eine Schulung geschickt wurde. Mit dieser neuen Vorgesetzten kommt überhaupt niemand klar .Wir sind 4 Festangestellte und 4 Aushilfen auf Teilzeitbasis in ihrem Team. Sie hackt aber auf jedem rum, und keiner von uns kommt mir ihr wirklich zurecht. Bei dem kleinsten Fehler droht sie sofort Abmahnungen und Entlassungen an. Sie sagt dann wortwörtlich, dass wir ja für die Firma nicht wichtig seien und man uns jederzeit ersetzen könnte. Dies sagt sie uns meistens im Mitarbeitergespräch unter 4 Augen. Vorher, sobald ihr der Fehler auffällt, lästert sie aber schon über die betreffende Person, auch wenn diese Person und andere im Raum sitzen. Auch da erzählt sie laut den anderern Kollegen, dass ihrer Meinung nach eine Abmahnung fällig ist. Wenn sie uns was erklärt und es kommen Rückfragen, rastet sie regelrecht aus und pampt uns an. Ihr Spruch ist dann immer, ob wir ihre Autorität untergraben wollten oder für was wir nachfragen. So traue ich mich nicht mehr bei ihr nachzufragen, sondern frage bei Kollegen nach, die es vielleicht besser verstanden haben. Auf mich und meine Kollegin hat sie es besonders abgesehen, meine Kollegin kam auch schon öfter weinend aus so einem Mitarbeitergespräch, ich persönlich nehm es mir nicht so sehr zu Herzen. Die anderen beiden Festangestellten sind schon sehr viel länger im Betrieb als diese Teamleiterin, an die traut sie sich nicht ran. Dort ist sie zwar auch nicht freundlich, hält sich aber mit Drohungen zurück. Es kann auch sein, dass sie vor mir und meiner Kollegin Angst hat, denn wir beide machen noch nebenher ein Studium (ich berufsintegriert, die Kollegin per Fernstudium). Diese Vorgesetzte hat nämlich Prüfungsangst (hat sie mir selbst mal erzählt) und somit keine abgeschlossene Berufsausbildung, nur Realschulabschluss. Ich persönlich habe das Gefühl, sie versucht uns klein zu halten, da sie alle anspruchsvolleren Aufgaben an sich heranzieht (und uns dann sagt, wir könnten das ja eh nicht bearbeiten). Das geht dann soweit, dass wir manchmal mit dem ganzen Team rumsitzen und nix zu tun haben, während sie absäuft. Das geht dann immer soweit bis die Abteilungsleiterin das mitbekommt und die Arbeit neu aufteilt. Dann muss ich jedesmal feststellen, dass wir die angeblich ach so komplizierten Aufgaben doch bearbeiten können! Das ganze Team leitet darunter, aber nur eine Aushilfe will mit mir zur Abteilungsleiterin. Meine Kollegin und ich haben total viel Angst um unseren Job, denn vielleicht schafft es die Teamleiterin ja doch uns rauszuwerfen, auch wenn die Abteilungsleiterin hochzufrieden ist .Zum Betriebsrat will ich nicht gehen, denn der besteht nur aus drei Mitgliedern: der Teamleiterin, ihrer besten Freundin und einem der älteren Kollegen. Die einzige Möglichkeit wäre die Abteilungsleiterin, nur will ich da nicht alleine auftauchen, sonst gibt es bloß wieder ein Mitarbeitergespräch, wo die Teamleiterin sich entschuldigt und lieb tut (hat sie so gemacht, als die Kollegin weinend zusammen gebrochen ist). Ich glaube nicht, dass das wirklich was bringt. Was würdet ihr tun? Ich versteh nicht, was sie damit bezweckt , will einfach nur in Ruhe arbeiten wie früher auch.Ich bedank mich schon mal für eure Hilfe. Viele Grüße Schnucktier |
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#2
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| Besagte Person verfügt über keinen Berufsabschluss, kann daher keine Vorbildfunktion ausüben. Authorität kann sie nur ausüben, indem Sie Untergebene mit dem Verlust des Arbeitsplatzes mittels Abmahnung/Kündigung bedroht. Sie muss demonstrieren, dass sie wichtig und unentbehrlich ist, dass sie die Beste, Tollste und Klügste ist, dass sie alles weiss, macht und kann und dass alle anderen doof, **** und faul sind. Deshalb zieht sie alle Arbeit an sich und ist nicht in der Lage, Arbeit zu delegieren. Abgegebene Arbeit würde einen Macht- und Kontrollverlust für sie bedeuten. Die anderen Kollegen sind ihr völlig egal, also warum ist sie BETRIEBSRÄTIN ? Das ist klar: sie geniesst damit verstärkten Kündigungsschutz und ausserdem als arbeitgeberorientierte Person in Vorgesetztenposition als formbares Betriebsratsmitglied das Wohlwollen ihres Arbeitgebers. Womit klar ist, dass es in diesem Betrieb offensichtlich eine arbeitgebergesteuerte Beriebsratsseilschaft gibt, der man auf keinen Fall vertrauen darf. Diese Person hat sich in eine fast unangreifbare Position gebracht: Betriebsrat und Vorgesetzte. Dabei kennt sie nur ihre eigenen Interessen, das ist ihre einzige Schwachstelle: die Interessen des Unternehmens kennt sie nicht. Sie wird jeden rücksichtslos über die Klinge springen lassen, der ihr gefährlich werden könnte: damit sind nicht nur aufmüpfige Mitarbeiter gemeint, sondern auch die Mitarbeiter, die eine gute Arbeitsleistung erbringen und sie an Können und Fähigkeit überflügeln könnten. Ich empfehle dringend, der Gewerkschaft beizutreten, dann habt ihr Rechtsschutz und geniest arbeitsrechtliche Beratung. Der Kampf ist unausweichlich. Ich vermute, es wird keinen Informationsfluss mehr von oben nach unten geben. Folge: Fehler der Untergebenen. Wenn sowas passiert, keine Schuldgefühle entwickeln, sondern eindeutig die Fehlerquelle feststellen, Beschwerde per Rechtsanwalt an den Arbeitgeber. Bis hin zur Abmahnung an den Arbeitgeber !! Ausschöpfung des kompletten arbeitsrechtlichen Instrumentariums. Eines muss euch ganz klar sein: die Teamleiterin sägt an eurem Arbeitsplatz, an eurem Verdienst und an eurer sozialen Versorgung, und dies nur aus einem Grund: damit die eigene Unfähigkeit nicht aufgedeckt wird und damit der eigene Arbeitsplatz erhalten bleibt.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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Schnucktier84 (14.08.2007) | ||
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#3
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| Danke für deine Antwort!!! Das mit dem Informationsfluss stimmt zum Teil auch. Ein Teil der Informationen wird per e-mail weitergeleitet, dann entstehen keine Probleme. Ein Teil wird aber nur mündlich weitergegeben und gerade bei Arbeiten die nicht alltäglich anfallen, vergessen es die Kollegen dann weiter zu sagen, falls man nicht da war, als es bekannt gegeben wurde. So hatte ich riesigen Ärger wegen einer Neuerung, die mündlich rausgegeben wurden, während ich Urlaub hatte. Das mit der Gewerkschaft werd ich auf jeden Fall machen und auch meinen Kollegen empfehlen. Dann fühlen wir uns wenigstens nicht mehr ganz so ausgeliefert. Nochmals vielen Dank!!! |
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#4
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| Das mit dem Informationsfluss stimmt zum Teil auch. Ein Teil der Informationen wird per e-mail weitergeleitet, dann entstehen keine Probleme. Ein Teil wird aber nur mündlich weitergegeben und gerade bei Arbeiten die nicht alltäglich anfallen, vergessen es die Kollegen dann weiter zu sagen, falls man nicht da war, als es bekannt gegeben wurde. So hatte ich riesigen Ärger wegen einer Neuerung, die mündlich rausgegeben wurden, während ich Urlaub hatte. Es ist grundsätzlich Aufgabe und Pflicht der Vorgesetzten, Betriebsabläufe sicherzustellen und Mitarbeiter zu informieren. Wenn diese Bringschuld in eine Holschuld umfunktioniert wird, sollte man dies auf jeden Fall mit der Geschäftsleitung abklären. Wenn der Informationsfluss von der Geschäftsleitung zur Holschuld erklärt wird, sollte man, um sich vor weiteren Schaden zu schützen, sich um einen neuen Arbeitsplatz bemühen. Das mit der Gewerkschaft werd ich auf jeden Fall machen und auch meinen Kollegen empfehlen. Dann fühlen wir uns wenigstens nicht mehr ganz so ausgeliefert. Der Gewerkschaftsbeitrag ist ärgerlich hoch, 1% vom Brutto (IG Metall), aber das sind dann unvermeidliche Kriegskosten. In aller Deutlichkeit: Bei solchen Zuständen befindet man sich auf seinem Arbeitsplatz im Kriegszustand, da darf man auch nicht hoffen, dass es besser wird. Solche Leute haben keine soziale Kompetenz, wenn die mal lächeln und nett sind, dann ist das ein taktisches Manöver, um den Gegner einzulullen oder den Dampf aus dem Kessel zu nehmen und sich selber vor Schaden zu schützen, weil man es übetrtrieben hat.
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Schnucktier84 (15.08.2007) | ||
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#5
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| Hallo nontestatum, ich glaube kaum, dass der Geschäftsführer weiß, was bei uns in der Abteilung abgeht. Das Unternehmen ist sehr stark strukturiert in Abteilungen und Teams. Insgesamt haben wir 14 Teams und der Geschäftsführer wird kaum mitbekommen, was bei uns los ist, wobei wir auch das kleinste aller Teams sind mit 4 Festangestellten. Vielleicht sollte ich ihn einfach mal ansprechen? Sowas kann ja kaum in seinem Sinne sein. Außerdem ist er eher arbeitnehmerfreundlich eingestellt, so gibt es viele Teamworkshops etc. Bei diesen Workshops war unsere Teamleiterin immer angeblich krank (Durchfall, Bandscheibenvorfall). Meiner Meinung nach gelogen. Meistens haben wir die Workshops Montags oder Freitags, dann hat die angeblich Mo einen schweren Bandscheibenvorfall und Dienstags ist sie wieder da. Deshalb denke ich, dass es sinnvoll sein könnte, das mal dem GF zu erzählen. Bei uns im UN wird sehr stark darauf geachtet, dass sich die Arbeitnehmer wohl fühlen, was in allen anderen Teams auch bis auf kleine Auseinandersetzungen gut klappt. Nur bei uns ist dieser Störfaktor. Zwischen unserer Teamleiterin und unserem Geschäftsleiter steht aber noch eine Abteilungsleiterin, mit der ich sehr gut zurechtkomme, vielleicht sollte ich mal mit der reden? Liebe Grüße Schnucktier |
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#6
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| ich glaube kaum, dass der Geschäftsführer weiß Darauf sollte man sich nicht verlassen. ich habe die Erfahrung gemacht, dass Geschäftsführer immer sehr genau wissen, was vor sich geht. Die haben immer genug Schleimer, Speichellecker und Spione, um bestens informiert zu sein. Allerdings wirdauch gerne Unwissenheit geheuchelt, wenn's passt. , was bei uns in der Abteilung abgeht. Das Unternehmen ist sehr stark strukturiert in Abteilungen und Teams. Insgesamt haben wir 14 Teams und der Geschäftsführer wird kaum mitbekommen, was bei uns los ist, wobei wir auch das kleinste aller Teams sind mit 4 Festangestellten. Vielleicht sollte ich ihn einfach mal ansprechen? Nur wenn du gegen deine Teamleiterin Beweise hast, und zwar gerichtsfeste. Sowas kann ja kaum in seinem Sinne sein. Außerdem ist er eher arbeitnehmerfreundlich eingestellt, so gibt es viele Teamworkshops etc. Bei diesen Workshops war unsere Teamleiterin immer angeblich krank (Durchfall, Bandscheibenvorfall).das ist auch nicht anders zu erwarten: die teamleierin ist ein durch und durch falscher Fuffziger, Einzelkämpfer, absolut teamunfähig. Ein Teamworkshop stellt mit Sicherheit für sie einen Spielplatz dar, wo sie nicht im Ballbesitz ist. Sie wird also die für sie heikle Situation vermeiden wollen. Meiner Meinung nach gelogen. Meistens haben wir die Workshops Montags oder Freitags, dann hat die angeblich Mo einen schweren Bandscheibenvorfall und Dienstags ist sie wieder da. Deshalb denke ich, dass es sinnvoll sein könnte, das mal dem GF zu erzählen. Bei uns im UN wird sehr stark darauf geachtet, dass sich die Arbeitnehmer wohl fühlen, was in allen anderen Teams auch bis auf kleine Auseinandersetzungen gut klappt. Nur bei uns ist dieser Störfaktor. Zwischen unserer Teamleiterin und unserem Geschäftsleiter steht aber noch eine Abteilungsleiterin, mit der ich sehr gut zurechtkomme, vielleicht sollte ich mal mit der reden? Auch hier: vorsicht! Ihr befindet euch im Kriegszustand, d.h. wenn du nicht auf Deckung achtest, kriegst du eine Kugel verpasst. Du musst dich gut vorbereiten und musst dich zumindest in Grundzügen im Arbeitsrecht auskennen. Kauf dir das Buch/ DVD "Meuterei auf der Bounty", dort ist euer Problem genau beschrieben. Ihr müsst aufpassen, dass ihr nicht an der Rah hängt, weil ihr menschenwürdige Behandlung einfordert. Buchkritik.at - Charles B. Nordhoff / James Norman Hall - Die Meuterei auf der Bounty
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#7
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| Hallo! Ich wollte euch nur am auf dem Laufenden halten, wie so was weitergehen kann, wie hier beschrieben. Unsere tolle Teamleiterin hat auch den Rest vom Jahr jeden Teambildungsworkshop "geschwänzt". Ich bin nicht zur Abteilungsleiterin um zu "petzen", was für Zustände in unserem Team herrschen. Ich habe meine Arbeit weitergemacht, auch gut, bin immer wieder von der Abeteilungsleiterin vor allen anderen gelobt worden, auch einige andere Kollegen wurden gelobt. Dann hatte die Teamleiterin Urlaub und die Abteilungsleiterin hat uns alle zur Besprechung zusammengerufen und direkt gefragt, warum eigentlich die Stimmung so mies wäre. Wir haben uns (mittlerweile 10 Angestellte) alle beschwert. Ende vom Lied war: Unsere Teamleiterin hat ordentlich einen auf den Deckel bekommen, ist aber leider noch immer in der Position (hoffentlich nicht mehr lange). Eine Kollegin und ich haben von der Abteilungsleiterin eine Gehaltserhöhung bekommen (wird auch seit Jan ausgezahlt, heute zum ersten mal ) und ich habe einen besseren Job nach Abschluss meines Studiums in Aussicht gestellt bekommen, wo ich dann über meiner lieben Teamleiterin stehen würden ![]() Die Abteilungsleiterin wusste wohl wirklich lange nicht was abgeht, darum hat auch kurz vor dem Gespräch die Teamleiterin versucht, das gute Verhältnis zwischen mir und ihr zu stören. Die Teamleiterin hat nämlich zu mir gesagt, dass die Abteilundgsl. mir nicht mehr vertrauen würde und meine Arbeit total miserabel finden würde (genau, dafür auch die Lohnerhöhung). Manchmal lohnt es sich wohl, einfach auszuhalten und seine Arbeit weiterhin gut und ordentlich zu erledigen. Nochmals vielen, vielen Dank für die Hilfe hier. Gruß Schnucktier |
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| und es geht schon wieder los --> schreckliche Vorgesetzte | Schnucktier84 | Karriere & Job | 6 | 25.02.2008 07:25 |