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#1
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| ich habe es nicht mehr ausgehalten. In der Firma habe ich quasi alles im Büro gemacht: kalkulation, rechnungsschreigung, bestellung, Angebote, Aufträge, etc. doch mein chef istnur am mosern, am nörgeln.... Bin seit 7 jahren hier und mein chef ist ein absoluter choleriker. sicher vergesse ich mal dinge, aber wenn ich meine es ist alles ok, dann findet er wieder was wo er mich niedermacht. Ist aber ein generelles Problem in dieser Firma, dieses Jahr haben 5 Mitarbeiter (mit mir) gekündigt (Wir waren 7 mit Azubi), weil alle es mit dem chef nicht mehr aushalten. Nach nem richtigen Knall mit meinem Senjor chef (wegen Dinge die mich eigentlich nichts angehen, ist der mir den ganzen mittag hinterher gelaufen um zu meckern), hatte ich die Schnautze voll. Da hieß es z.B. dass ich "*******" arbeite usw., und das alles vor Kundschaft. Ich habe dann irgendwann meinem Juniorchef angerufen und gesagt wenn er seinen Vater nicht wegpfeift gehe ich sofort nach Hause. Ok, Daddy wurde weggepfiffen. Habe dann irgendwann die Story meinem chef erzählt, interessiert hat es ihn allerdings nicht (bestätigt vom Arbeitskollegen, ist nicht nur mir so vorgekommen). Als ich fertig war hat er nur gelacht und gemeint ich solle wieder an die Arbeit gehen. Das wars für mich, ich habe den Tag beendet bin am darauffolgenden Tag zum Arzt gegangen und habe dem Arzt gesagt das ich es nicht mehr aushalte. War ganz nett beim Arzt, da ich dort zufällig einen Ex-Kollegen getroffen hatte und der das Thema mit dem Arzt auch schon hatte. Seitdem habe ich keinen Kontakt mehr zu dieser Firma. Es wurden auch schon Azubi´s geschlagen, Kollegen 3 Stunden am Stück angeschrien, mit Spray-Dosen, Stühle, Ordner,.... geworfen,... So damit ihr nun nen einblick habt. Ich bin nun seit ca. 5 Wochen Krankgeschrieben. Habe eine neue Handy-Nr. und mein Festnetz habe ich ausgesteckt, damit ich keine Anrufe bekomme. Habe alle Krankmeldungen immer gleich per Post zugesendet, wenns schnell gehen musste vorab per Fax und dann per Post, leider nicht per Einschreiben. Dann hat er mir vom Lohn abgezogen, da ich scheinbar nur 1x ne Krankmeldung zugesendet hatte. habe alles nochmal per Fax und per Einschreiben gesendet. Nun habe ich ein Einschreiben bekommen, dass er keine Krankmeldungen erhalten hat (hab ich ja zwischenzeitlich per Einschreiben geschickt, dieser Punkt ist also erledigt) und das noch einige dinge zu klären sind, das ich mich melden soll. Ich will diesen Menschen nie wieder in meinem Leben sehen (gekündigt habe ich zum 31.09.). Ich werde auch nicht anrufen. Wenn ich an diese Firma denke dreht sich mir der Magen um, ich kann das nervlich nicht. Bei mir ist alles zu spät, ich will mit diesen Menschen keinen Kontakt mehr haben. Jetzt ist die einfache Frage, bin ich verpflichtet mich zu melden?? Ich will das nicht, was passiert wenn ich mich nicht melde? |
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#2
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| von dem Vogel nicht erpressen - würg ihm eins rein, dass er zeitlebens dich nicht vergisst. Melde dich ! Ruf an und frag ihn was er will - als ob nichts geschehen wäre. Du musst den Spiess umdrehen. Über die Art deiner Krankheit sagst du nichts, wenn er fragt. Du hast hier ein Schweigerecht- genau wie der Arzt. Wie lange bist du noch krank geschrieben ? Zieh die Kündigung zurück - das geht. Ich sage dir was du dann weiter zu tun hast. Begründe den Rückzug deiner Kündigung mit nervlichen Problemen. Lass dir von deinem Arzt eine überweisung zum Facharzt (Nervenarzt geben.) Wichtig ! Kündigung schriftl. per E. mit Rücklaufschein zurückziehen Gruss <- kopf hoch !!! wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" Geändert von wellen (19.08.2009 um 15:37 Uhr) |
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#3
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| Seit wann soll das möglich sein??? Eine Kündigung die zugegangen ist wirkt rechtlich und kann nicht einseitig zurückgezogen werden.
__________________ Dies ist nur meine persönliche Meinung. Ich bin kein Rechtsanwalt. Irrtümer vorbehalten |
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#4
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| dass es auch anders geht - selber schon erfahren, dass ich einen unterschriebenen vertrag rückgängig gemacht habe. Es kommt darauf an, was dann seitens des AG folgt. Aber der erste Schritt ist der Rückzug der Kündigung mit meiner angegebenen Begründung. Von seiner Eigenkündigung hat er eh nur nachteile - die er aber nicht haben muss und soll. Das ist wie ein kleines Schachspiel Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#5
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| Sorry, aber das hat mit Schachspiel nicht viel zu tun. Als Arbeitgeber würde ich diesen Rückzug der Kündigung ganz einfach ignorieren. So wie der AG hier beschrieben wird, lacht der da doch nur drüber. Rechtlich zumindest hat dieser Rückzug der Kündigung keine Wirkung, solange der AG diesem Rückzug nicht zustimmt (am besten schriftlich!!). Die Begründung mit nervlichen Problemen sehe ich als sehr fragwürdig. Eine schriftliche Kündigung in dieser Situation kann wohl kaum noch als Kurzschlusshandlung bezeichnet werden. Sei's drum. Ausprobieren tut nicht weh. Aber das Thema landet wenn dann sowieso vor dem Arbeitsgericht und dann möchte ich den Arbeitnehmer mal sehen wie er im Beisein seines Arbeitgebers glaubwürdig machen will, dass er dort unbedingt wiedr arbeiten will und die Kündigung dorch gar nicht so geimet war etc...
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#6
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| Aber sicherlich niemals einseitig! Ausser es gab ein Widerrufsrecht, was es bei einer Kündigung leider nicht gibt.
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#7
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| Zitat:
Gerade deshalb - nervliche Gründe- weil eben sein AG ihn so behandelt, werden vor dem AG anerkannt werden. Glaube nicht, dass die Arbeitsgerichte z. Zt. für die Interessen eines derart verrückten AG entscheiden. Wir brauchen keine AG die die nervlich fertige und dann arbeitsunfähige Menschen produzieren, die den Sozialkassen zur Last fallen. Gruss wellen
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#8
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| Sorry, aber ich verstehe Deine Beweggründe für diesen Tipp immer noch nicht. Der Arbeitgeber wird sich so wie hier beschrieben wegschmeissen vor Lachen wenn er dieses Einschreiben bekommt. Somit muss der Arbeitnehmer erstmal Klage einreichen mit der Begründung der "zeitweisen geistigen Unzurechnungsfähigkeit" o.ä. als er die Kündigung geschrieben hat. In die Firma will er ja auch nicht mehr bzw. kann er in diesem Zustand auch gar nicht. Der AN ist eindeutig reif für eine psychologische Behandlung so wie er sich beschreibt. Lohnfortzahlung gibt es auch keine mehr. Einziges Argument wäre, dass dann irgendwann der Arbeitgeber kündigt. Da er aber nicht unter das erweiterte Kündigungsschutzgesetz zu fallen scheint (5 haben gekündigt, es waren mal 7, bleiben also noch 3, wenn der AN wieder eingestellt würde).... keine Abfindung in Sicht. Und das in der jetzigen Verfassung des AN's??? Sorry aber das steht er nicht durch. Vor allem nicht für Nichts. Ich denke auch er kommt auf Grund der besonderen Situation um eine Sperre beim ALG herum. Also auch hier kein Grund.
__________________ Dies ist nur meine persönliche Meinung. Ich bin kein Rechtsanwalt. Irrtümer vorbehalten |
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#9
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| macht - ober darüber sich totlacht oder nicht - ist uninteressant. Bei einem Widerruf der Kündigung wegen nervl. Gründe die er sich zudem vom Arzt bestätigen lassen kann, wird er jedenfalls niemals eine Sperre seitens des Arbeitsamtes erhalten. Die weiteren Folgen wird der Arbeitgeber tragen müssen , der lacht nicht mehr lange. Gruss wellen
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#10
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| Leider muß ich Freaky hier recht geben. Die genannte Vorgehensweise hat meineserachtens keine Aussicht auf Erfog. Eine Bestätigung vom Arzt ist nützlich um die Sperre von der AA zu umgehen. Bitte unbedingt beachten bei einer Selbstkündigung erhält man nach Ausscheiden kein Krankengeld!!! Du mußt also nach deiner Kündigung gesund werden um als Arbeitsloser anerkannt zu werden. Grüße Gyn |
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