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#1
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| Ich war vor zwei Monate noch tätig bei meinem alten Arbeitgeber. Danach bin ich gekündigt worden (wegen der heutigen Konjuktursituation). Vor der Kündigung habe ich mich schon beworben bei einer anderen Stelle und habe schon erstes Vorstellungsgespräch erfolgreich bestanden und bin für zweite Runde eingeladen. Die Stelle entspricht genau meine Interesse und Fähigkeiten und ist mein Traumstelle sozusagen. Ich weiss aber nicht was soll ich jetzt machen, ob Bescheid sagen dass ich eigentlich seit zwei Monate arbeitlos bin. Ich muss sowieso wenn ich noch tätig wäre, kündigen und es gibt nur einen Monat Kündigungsfrist. Wenn ich sage dass ich gekündigt bin, wird es bestimmt schlechtes Bild machen und bei der starken Konkurrenz wird es schwierig für mich die Stelle zu bekommen. Ich denke dass im Moment es besser ist nichts über die Kündigung zu sagen. Was meinen Sie? Meine Frage ist - kann der neuen Arbeitgeber durch das Arbeitsamt, Krankenversicherung oder Lohnsteuerkarte erfahren, dass ich eigentlich vor zwei Monate ohne Arbeit bin und dass ich nicht jetzt kündige sondern schon vor zwei Monate? Vielen Dank im Voraus! Geändert von Koni (02.07.2009 um 19:59 Uhr) |
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#2
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| Hi Koni, wenn Du nichts sagen willst, musst Du das Thema nicht von Deiner Seite aus ansprechen. Aber wenn Du gefragt wirst, musst Du wahrheitsgemäß antworten. Das gilt auch für Deinen Lebenslauf oder für einen Einstellungsbogen, den Du vielleicht ausfüllen musst. Spätestens bei der Abgabe der Lohnsteuerkarte fliegt die Sache auf. Denke daran: Falsche Angaben können zur fristlosen Entlassung führen. Übrigens: Wer hat Dir eingerdet, dass Du als Arbeitssuchender schlechtere Karten hast? Du bist einer von vielen Millionen - Arbeitslosigkeit ist heute leider etwas normales. Die Wirtschaftskrise ist doch offensichtlich und die Folgen auch. Als Arbeitssuchender hast Du sogar einen Vorteil: Du stehst sofort zur Verfügung. Andere Bewerber haben mit unter Kündigunsgfristen von mehreren Monaten. Es gibt meiner Meinung nach, keinen Grund aus Deiner Situation ein Geheimnis zu machen. Also Kopf hoch, Brust raus und mit Selbstbewusstsein ins Bewerbungsverfahren. LG Bernd
__________________ Es gibt immer eine Lösung - vielleicht nicht eine, die Dir gefällt, aber eine, die Dir hilft! |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Bernd für den nützlichen Beitrag: | ||
Koni (03.07.2009) | ||
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#3
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| Hallo Bernd, Besten dank für Dein Antwort! Ja, Du hast Recht für die Krise und die heutige Situation. Kann die Lohnsteuerkarte genau zeigen bis wann ist mann bei alten Arbeitgeber? Weil jetzt schreibt man eigentlich nichts in der Karte, gibt nur elektronische Ausdrücke aber hat der neue Arbeitgeber Zugriff? Nochmal vielen Dank! LG |
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