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#1
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| Hallo, ich habe eine Kündigungsfrist bis 31.12.06. Ich hätte eine tolle, neue Stelle ab 01.08.2006. Nun möchte ich über einen Auflösungsvertrag mit meinem jetzigen Arbeitgeber verhandeln. Ich habe 200 Überstunden, 12 Tage Resturlaub, neuen Urlaubsanspruch ... . Ist es möglich, wenn ich jetzt z.B. vorschlage eine Kündigung zum 20.10.06 auszusprechen und dann durch Urlaub und Überstunden am 31.7.06 aufzuhören und während dieser Freistellung meinen neuen Job zu beginnen? Dann hätte ich ja aber ab 1.8.06 zwei Beschäftigungen - wie sieht das steuer- und beitragsrechtlich aus. Was muss ich hierbei beachten - oder geht das gar nicht. Andere Alternative: Ich biete meinem jetzigen Arbeitgeber an, auf Überstunden und Urlaub zu verzichten, damit er mich am 1.8.06 gehen läßt. Allerdings wäre ich mit der 1. Regelung eigentlich bessergestellt, da ich dann ja 2 Gehälter hätte... Kann mir hier jemand Rat geben - wie ich das Ganz klug angehe? Tausend Dank im voraus! |
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#2
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| Hallo Du suchst aber eine Lösung um aus dem bestehenden Arbeitsvertrag früher raus zu kommen. Oder willst Du generell zwei Jobs machen, wird doch sicher sehr anstrengend auf Dauer? Mir wäre nicht bekannt das man Resturlaub sowie Überstunden einsetzen kann um die Kündigungsfristen zu verkürzen. Oder wie meinst Du das genau? Gruß Menda |
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#3
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| Hallo Menda, vielen Dank für die Nachricht. Genau - ich möchte aus einem bestehenden Arbeitsvertrag vorzeitig herauskommen (also keinesfalls 2 Beschäftigungen). Natürlich ist es nicht üblich, Urlaub und Überstunden zu verrechnen, aber irgendwie muss ich ja einen Kompromiss anbieten. Mein Arbeitgeber wird mich wohl kaum früher gehen lassen, bei meinen Überstunden und Urlaubsansprüchen - dann wäre ich ja schon heute weg... Deswegen ist es ja so schwierig für mich, wie ich es am besten angehe. Mit meiner Kündigungsfrist von 6 Monaten werde ich sonst niemals einen Job beginnen können. Grüßchen von powerkatinka |
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#4
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| Zitat:
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#5
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| schau mal hier: http://www.rechtpraktisch.de/artikel.html?id=552 Die Kündigungsfrist ist laut dem einzuhalten. Würde Dir daher raten, mit Deinem aktuellen Arbeitgeber zu reden und deine Beweggründe zu nennen. Vielleicht findest Du mit ihm gemeinsam eine Lösung. Gruß Mendel |
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