einvernehmlicher Aufhebungsvertrag?
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einvernehmlicher Aufhebungsvertrag?

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  #1  
Alt 27.09.2009, 12:55
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Standard einvernehmlicher Aufhebungsvertrag?


Hallo.

Habe da eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage. Ich bewerbe mich ja nun fleissig in dem Ort wo mein Freund wohnt.
Es ist zwar nicht akut, aber wer sich vorher informiert ist hinterher schlauer

So, meine Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende. Das ist nun kein sonderlich langer Zeitraum. Aber gesetz dem Fall ich würde einen Job in einem früheren Zeitraum, als die Kündigungsfrist beträgt, angeboten bekommen, kann ich meinen AG um einen Aufhebungsvertrag bitten? Bzw. anders gefragt, wenn der AG dann dem Aufhebungsvertrag zustimmt, kann ich trotzdem auf eine Abfindung hoffen, oder fällt die dann flach, weil ich ja den Aufhebungsvertrag sozusagen wollte?

Mein Bezirksleiter, also der Ansprechpartner von mir in Sachen Kündigung weiss von meinen Umzugsabsichten. Spiele eben immer mit offenen Karten.
Ich habe ihn letzte Woche auch um ein Zwischenzeugnis gebeten, da ich ja nun schon seit 9 Jahren, 2 Monaten und 26 Tagen im Unternehmen beschäftigt bin, begründete dieses mit meinen Bewerbungsschreiben. Ich meinte zu ihm, nach einer Runde sehr angenehmen Smalltalks, wo er auch nach den Gründen des Umzugs gefragt hat und sehr verständnisvoll reagierte, dass er wenn möglich ein nicht ganz so schlechtes Zeugnis ausstellen möchte. Dieses quitierte er mit einem Lachen im Gesicht und der Aussage, dass er schaut was sich machen lässt. Also alles in allem, auf den ersten Blick ein netter Chef
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  #2  
Alt 27.09.2009, 16:24
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Cool

Zitat:
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also alles in allem, auf den ersten blick ein netter chef
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  #3  
Alt 27.09.2009, 16:26
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Zitat:
kann ich trotzdem auf eine Abfindung hoffen
Warum solltest du eine Abfindung erhalten, wenn du kündigen willst?
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river (27.09.2009)

  #4  
Alt 27.09.2009, 16:59
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Zitat:
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wieso?
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  #5  
Alt 27.09.2009, 17:07
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http://arbeits-abc.de/forum/hartz-iv...ntragen-11779/

Ich habe noch mal in den alten Thread geschaut und rate dringend dazu, den Arbeitsplatz nicht aufzugeben und nicht umzuziehen.

Bitte mache dich VORHER klug zum Thema Einstehungsgemeinschaft nach § 7 SGB II und kläre deine ALG I - Situation (Agentur für Arbeit) bei Eigenkündigung und Verlust eines neuen Arbeitsplatzes (Probezeit) am neuen Wohnort.

Ausserdem hast du hohe Zahlungsverpflichtungen, diese müsstest du erstmal abbauen, um eine ALG I / ALG II - Durststrecker überwinden zu können.

Merke: Hast du 200€ Schulden, machen deine Gläubiger dich kalt, schrauben an der Gebührenschraube und verursachen maximalen Schaden. Hast du 200.000.000 € Schulden, küssen dir alle die Füsse.

Bitte beachten: du hast ein Kind zu versorgen, da ist wirtschaftliche Stabilität erste Bürgerpflicht.
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  #6  
Alt 27.09.2009, 17:15
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danke, nonte.

darum möchte ich mir mit meiner tochter hier ja eine eigene wohnung suchen. sprich er bleibt in seiner und kommt eben nur zu besuch vorbei. aber ewig diese 280 km an einem WE zu fahren sind nicht mehr tragbar. da sind 2 minuten fussweg schon erträglicher

ich ziehe ja auch nicht vorher um, bevor ich hier eine neue arbeit habe.

dazu habe ich aber auch noch eine frage, also zum umzug, aber dafür würde ich gerne einen neuen thread eröffnen, weil die frage mit dem thema kündigung irgendwie nix zu tun hat
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  #7  
Alt 27.09.2009, 21:13
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Standard Hallo river

Warum zieht dein Freund nicht zu euch?


Zitat:
So, meine Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende. Das ist nun kein sonderlich langer Zeitraum. Aber gesetz dem Fall ich würde einen Job in einem früheren Zeitraum, als die Kündigungsfrist beträgt, angeboten bekommen, kann ich meinen AG um einen Aufhebungsvertrag bitten? Bzw. anders gefragt, wenn der AG dann dem Aufhebungsvertrag zustimmt, kann ich trotzdem auf eine Abfindung hoffen, oder fällt die dann flach, weil ich ja den Aufhebungsvertrag sozusagen wollte?
Das Risiko, am Ende ohne einen Arbeitsplatz dazustehen, ist sehr groß. Stell dir vor, ein Arbeitgeber hat Interesse und würde dich unter der Voraussetzung das du ihm zeitnah zur Verfügung stehen kannst, einstellen. Was machst du? Du gehst zu deinem Jetzt-Chef und bittest um sofortige Auflösung des Arbeitsvertrages (hier muss der Chef übrigens nicht zustimmen). Sagen wir mal, der Chef sagt zu und unterschreibt den Auflösungsvertrag. Du gehst also freudestrahlend zum neuen Arbeitgeber und der sagt dir dann auf einmal, er hat es sich anders überlegt. Und dann? Oder du trittst die Stelle an und der Arbeitgeber entscheidet nach Ende der Probezeit, dass er dich nicht weiter beschäftigen möchte. Und dann? Siehe Nontes Worte.

Ich glaube auch, dass du deinen Chef da etwas falsch einschätzt. Wäre er ein netter Kerl, würde er dich in deinem Vorhaben unterstützen (zum Bsp. mit einem Empfehlungsschreiben oder Entgegenkommen bei der Kündigungsfrist, eventuell sogar der Sicherheit auf Weiterbeschäftigung, wenn was schief geht). Ich weiß gar nicht, wie du aus seiner Aussage, "dass er wenn möglich ein nicht ganz so schlechtes Zeugnis ausstellen möchte. Dieses quitierte er mit einem Lachen im Gesicht und der Aussage, dass er schaut was sich machen lässt.", schließt, dass er ein netter Kerl und so verständnisvoll ist. Ein nicht ganz so schlechtes Zeugnis, heißt für mich soviel wie, es wird auf jeden Fall kein gutes sein. Ich denke er hat nur ne gute Miene aufgestezt, ist aber eigentlich innerlich enttäuscht und wird sich dann im Zeugnis austoben.
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Liebe Grüße Ratgeberin
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Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen.
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  #8  
Alt 28.09.2009, 10:52
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danke dir.

das mein freund nicht zu uns zieht hat den grund, dass ich, in meinem jetzigen wohnort, die nase gestrichen voll habe.
ich bin jetzt 28 und meine verwandschaft, eltern, tante, cousine.... wollen mir vorschreiben wie ich zu leben habe. es vergeht kein tag an dem nicht irgendwer anruft und mir sagt, was ich doch für eine schlechte mutter bin. mag sein, dass ich keine übermutter oder perfekte mutter bin, aber ich versuche so oft wie es bei meinen blöden arbeitszeiten geht die zeit mit meiner tochter zu verbringen. ich bin jedoch wegen der arbeitszeiten auf die hilfe in bezug betreuung meiner tochter auf meine verwandschaft angewiesen.
es ist so, dass wenn ich bei meinem freund war und wieder richtung meiner wohnung fahre ein beklemmendes gefühl bekomme, schlechte laune bekomme und zu hause in eine art depression verfalle, weil mich dort alles so runterzieht und ich, egal, was ich wie mache, es für meine verwandschaft sowieso verkehrt ist.
kleines beispiel. meine tochter ist 8 jahre. meine tante ist der ansicht, dass man ihr beim anziehen doch wohl noch helfen muss. also unterwäsche, hose, pulli. dann werden ihr die zähne geputzt, mitm waschlappen durchs gesicht gewaschen, zu guter letzt noch der hintern abgewischt (ja, das ist mein ernst) und beim baden sitzt meine tante daneben und wäscht das kind. so, letztens holte ich meine tochter auf einem sonntag vormittag dort ab, sie war noch im pölter. samstags musste ich bis 20 uhr arbeiten, darum schlief sie dort. meine tochter sollte sich nun anziehen und ich hatte ihr die sachen in die hand gegeben, damit sie sich anzieht und wir nach hause können. dann polterte meine tante los und meckerte, was mir denn einfiele mich so faul auf meinen hintern zu setzen. ich sollte das kind gefälligst anziehen, so wie es sich für eine gute mutter gehören würde. da ich ja eh nur teilzeit arbeite und meine arbeit eh keine richtige arbeit ist, da ich ja auch keine ausbildung habe, sollte das ja wohl drinne sein, wenn ich meinem kind schon sonst nix bieten kann.
ich habe ihr dann gesagt, dass das kind nun 8 jahre ist und keine 8 monate und sie durchaus in der lage ist, sich selber anzuziehen und dass ein selber anziehen keinem kind schadet.
dann setzte sie mich weiter unter druck mit den worten, dass ich ja auf sie angewiesen sei, wenn ich arbeiten bin und es genau so zu machen habe, wie die es wollen.
und wenn man das 8 jahre lang mitmacht, hat man irgendwann keine lust mehr.
hinzu kommt, dass meine eltern beide alkoholiker sind, mein vater mich als kind und jugendliche in seinem suff immer schön verprügelt hat. meine mutter dann daneben stand und mir wörter wie schlampe, miststück und verkommenes etwas entgegenlallte.
als ich 5 oder 6 war, es war spät in der nacht, musste ich auf toilette. ich hörte dann geschrei meiner eltern aus dem wohnzimmer, was für mich normal war. plötzlich hörte ich dumpfe hilfeschreie. so rannte ich als kleines mädel ins wohnzimmer und sah meine mutter auf dem sofa liegen, mein vater auf ihr drauf und drückte ihr mit ganzer kraft ein kissen aufs gesicht. ich rannte auf meinen vater zu, sprang auf ihn drauf, kratzte, beisste, schlug auf ihn ein. aber was hatte ich für eine chance als kleines kind gegen einen knapp 100 kilo mann? das ende vom lied war, dass ich quer durchs wohnzimmer geflogen bin, über den wohnzimmertisch schlidderte und dann auf die erde flog. wenigstens hatte er dann von meiner mutter losgelassen, die mir ihre erkenntlichkeit zwei tage später zeigte indem sie mich verprügelte, weil ich mein essen nicht aufessen wollte. da sie es in ihrem suffkopf versalzen hatte. nachdem ich mich dann aufgerappelt hatte, nachdem ich über den tisch flog, ging ich ins bett und weinte mich in den schlaf.
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