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#1
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| Hallo, weiss jemand, ob man nach einer Kündigung auf eine Abfindung bestehen kann? Und noch etwas: Seit 15 Jahren arbeite ich in einer Arztpraxis. Bis vor ca. 3 Jahren, kam ich gut mit meiner Cheffin aus. Allmählich fing sie dann damit an, die Schwestern vor den Patienten persönlich anzugreifen und unterstellte ständig unsere Unfähigkeit. Der Verlauf in den letzten Jahren, nahm an Beleidigungen und Härte zu. Wir sind 2 Schwestern- eine davon in der Probezeit, und wir haben unsere Cheffin häufig deswegen angesprochen.( Seperat natürlich!) Es war völlig sinnlos, im Gegenteil erweiterte sich dieser Zustand zum Mobbing. Verläumdungen, schwere persönliche Unterstellungen b.z.w. Angriffe. An einem Tag " lief das Fass über ". Wir waren seelich total am Boden, so dass wir sie informierten, am folgenden Arbeitstag, selber zu einem Arzt zu gehen. Ihre Reaktion darauf war die Anmerkung, dass sie uns sowieso irgendwann gekündigt hätte!! (75) Jahre alt!! Für meine Kollegin in der Probezeit war das der finanzielle Ruin. Aber wir haben es einfach nicht mehr ausgehalten, zumal uns deswegen auch Patienten angespochen haben! Vielleicht könnt ihr uns helfen, z. B. ob eine Abfindung möglich ist- oder unter welchen Gesichtspunkten? Eine Begründung der Kündigung fehlt auch,- ist diese nicht zwingend ? Welche Möglichkeiten der Vorgehensweise haben wir? Wäre toll, wenn sich jemand damit auskennt und antworten kann!! Bin gespannt auf eure Antworten und danke euch schon jetzt ganz herzlich!!!! |
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#2
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| Ich sag´s mal so: Häh?! Also - das Verhältnis zwischen zwei Arzthelferinnen und der Ärztin in einer Arztpraxis is gekippt... soweit versteh ich´s noch. Das war den Arzthelferinnen irgendwann zuviel, so dass sie der Ärztin praktisch "gedroht" haben, gleichzeitig krankheitsbedingt auszufallen? Woraufhin die irgendwas vonwegen "hätte euch irgendwann gekündigt" faselt und die beiden - was genau? Von da an einfach nicht mehr zur Arbeit erscheinen? Zunächst mal.. eine Abfindung ist etwas, das i.d.R. bei einvernehmlichen Kündigungen aufkommt und nicht selten deshalb, damit Kündigungsschutzklagen nicht aufkommen, lange Fristen nicht eingehalten werden müssen etc. Eine betriebliche Kündigung wird so praktisch zu einem Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen umgewandelt. Der Arbeitnehmer kriegt Geld, dafür wird der Arbeitgeber ihn los.. Es gibt Fälle, in denen Abfindungen als Ersatz für eine Wiedereinstellung gezahlt werden, wenn die Zusammenarbeit seitens Arbeitgeber nicht mehr erwünscht ist.. Hier bin ich mir aber nicht mal sicher, ob wirklich eine Kündigung stattgefunden hat...
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
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