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#1
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| Hallo liebe Leute, ich habe seit heute morgen ein paar wichtige probleme... Ich habe am 01.09.2008 meine ausbildung angefangen. ich war eine woche krank ( bzw. noch ein paar tage länger ) und bereits am nun 8. krankheitstag kam heute meine kündigung ( kündigung zum 21.11.). nun weiß ich gar nicht mehr weiter, ich hab mir ja schon immer gedacht, dass es meine vorgesetzte auf mich abgesehen hat... so, nun meine fragen: - ich habe sämtliche überstunden ( ca.40-50 ) und noch alle urlaubstage, kann ich die jetzt einlösen, zw. mir auszahlen lassen? ( mein problm ist auch, dass meine vorgesetzte noch einen ausbildungsnachweis von mir unterschrieben hat ) -muss ich überhaupt noch zur arbeit hin oder kann ich auch meine "überstunden einlösen"? - könnte ich mich in anderen hotels bewerben und meine ausbildung als hotelfachfrau dort weiter machen? ich möchte nämlich ungern meine berufsschulklasse wechseln, zumal ich bisher nur sehr gute leistungen erbracht habe! - wenn die mich kündigen, bekomme ich ja auch kein arbeitslosengeld vom amt oder? ich war zwar über ein jahr fest arbeiten vor meinem ausbildungsbeginn, aber das spielt ja keine rolle, oder? ich hab so viele fragen noch...mir wäre es am liebsten, wenn ich meine ausbildung wo anders beenden könnte und zu meiner alten abeitsstelle gar nicht mehr hin müsste, aber ob das geht? ich freue mich über jede antwort und bin euch sehr dankbar für eure hilfe! bin im moment echt ratlos, obwohl ich nicht unbedingt unglücklich übr die kündiung bin, da mine vorgesetzt mich eh nur gemobbt hat! Liebe grüße, maria! |
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#2
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| Ich gebe jetzt mal eine (unprofessionelle) Antwort: Du bist vermutlich innerhalb der Probezeit gekündigt worden, das bedeutet, der Ausbilder muss die Kündigung nicht begründen. Eine Kündigung eines Ausbildungsverhältnisses würde ich grundsätzlich als Makel ansehen, der dazu führt, dass es dir schwerfallen wird, einen anderen Ausbildungsplatz zu finden, zumindest in näherer Zukunft. Ich würde daher versuchen, dass die Ausbildungsstätte die Kündigung zunächst zurücknimmt, dich weiter ausbildet, und dir Gelegenheit gibt, dir innerhalb der Probezeit, also bis Ende Februar 2009, einen anderen Ausbildungsplatz zu finden. Das würde ich dann sozial verträglich nennen. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob es dir in deinem jetzigen Betrieb gefällt oder nicht. Es wird in einem Arbeitsverhältnis nicht nach Sympathien gefragt und für Animositäten darf es in der Berufswelt -professionell betrachtet - keinen Spielraum geben. Gäste und Kunden müssen gleichmässig freundlich und zuvorkommend bedient werden, das gilt sinngemäss im Umkehrschluss auch für Arbeitskollegen und Vorgesetzte. "Krank feiern" ist in der heutigen Zeit die beste Möglichkeit, einen Arbeitgeber auf die Palme zu bringen, mit der Abgabe des gelben "Urlauibsscheines" (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) veranlasst du in einem Betrieb ohne Kündigungschutz oder in einem "ungeschützten" Arbeits/Ausbildungsverghältnis die sofortige Kündigung, sofern du nicht bei deinem Arbeitgeber bereits absolute Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit bewiesen hast. Bitte melde dich sofort bei der Agentur für Arbeit ausbildungssuchend und lasse dort prüfen, ob du auf grund deiner bisherigen Berufstätigkeit Anwartschaft auf Arbeitslosengeld (ALG I) erworben hast. Ob dir weitere Unterstützung zusteht, wie Kindergeld, ALG II, Wohngeld, Kinderzuschlag usw. kann man erst nach Darstellung deiner finanziellen Verhältnisse klären. Bitte versuche aber zunächst, das Ausbildungsverhältnis so lange aufrecht zu erhalten, bis du einen anderen Ausbildungsplatz hast. Deine Vorgesetzte ist vermutlich nicht die letzte Instanz im Hause, schau mal, wer die Kündigung unterschrieben hat, vermutlich wird das der Geschäftsführer sein bzw. Inhaber des Hauses. An diesen wendest du dich bitte umgehend.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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maria2611 (09.11.2008) | ||
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#3
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| vorerst: vielen lieben dank für deine schnelle antwort! mein problem dabei ist eigentlich nur, dass meine abteilungsleiterin eine sehr hinterhältige frau ist, welche schon mehrere kündigungen veranlasst hat. ich denke, wenn ich mich dort weiterhin "hinzwinge" bringt es mir nichts, da sie lediglich probieren wird mich herunter zu machen. das war von anfang an der fall. ob ihr meine schuhe nicht passten, ob es ihr nötig war zu fragen "ob ich denn zu **** zum (staub-) saugen wäre", warum ich nach 12 stunden arbeit augenringe habe etc. etc. deshalb war ich auch beim damaligen direktor, welche mit ihr redete und danach ging es auch - bis auch dieser gekündigt wurde. ich habe mir echt den "a..." aufgerissen um ihr alles recht zu machen, aber das kann man nicht. sie hat mich gehasst, von anfang an. klar sieht es doof aus für meinen zukünftigen neuen arbeitsgeber/in, aber was soll ich tun? sie schikaniert mich wo sie nur kann und ich denke, dass dies jetzt nur noch schlimmer wird. ich bin echt ratlos... die geschäftsführerin kennt mich im grunde überhaupt nicht, sie kommt ein paar mal im jahr und hat mich vielleicht zwei mal gesehen. außer das ich mich ihr vorgestellt habe, gab es da noch keine unterhaltung oder dergleichen. da es bisher noch keinen neuen direktor gibt, kann ich auch so nichts machen. zu meinem eigentlichen ausbilder habe ich so gut wie gar keinen kontakt, da er seine neue aufgabe als ausbilder auch nicht so ernst nimmt. was soll ich denn nur tun?? ich muss mir was einfallen lassen... vielleicht wäre es in meinem fall auch gut, sich persönlich in der nähe vorzustellen??? um meinen fall in gewisser weise zu schildern...?!?? ich war noch nie in einer ( arbeitsbedingten ) beschi... situation. meine alte arbeitsstelle war mehr als zufrieden mit mir, ich wurde sogar ohne ausbildung nach ein paar monaten fest eingestellt und irgendwie "angesehen", also sprich ernst genommen. bei meiner ausbildung hatte ich bisher immer das gefühl, dass ich der allerletzte dreck bin und nur dazu da bin um mir von anderen unqualifizierte sprüche anzuhören.... ich bin echt am ende... das kuriose ist auch, dass diese frau, die allen ( nicht nur mir ) das leben zur hölle macht, sich dort so lange halten kann....ist mir fraglich... ![]() ![]() |
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#4
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| Deine Vorgesetzte - wer immer das auch ist - ist vielleicht authorisiert, Kündigungen auszusprechen, aber auch diese Vorgesetzte hat einen Boss. Wenn man einen Auszubildenden vor die Türe setzt, ist das immer eine schwerwiegende Entscheidung, für diesen geradezu vernichtend. Auch wenn du den eigentlichen Boss (Geschäftsführer) nicht kennst, hast du das Recht, dich an diesen zu wenden und um Hilfe zu bitten. Du hast PN
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