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#1
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| Hallo zusammen, ich möchte an dieser Stelle kurz meine Situation schildern: Seit 1.April 2009 arbeite ich in einer kleinen Firma- die erste negative Überraschung bestand darin, dass ich nicht auf die Position gesetzt wurde, für die ich mich beworben hatte, sondern einen anderen Aufgabenbereich zugeteilt bekam, für den ich nicht qualifiziert war- dies geschah ganz einfach aus dem Grund, da diejenige Mitarbeiterin, die in diesem vorher (und teilweise noch während meiner Zeit) tätig war, unverhofft schwanger geworden war, und der Chef mich offenbar als Nachfolgerin einsetzen wollte. Es stellte sich heraus, dass ich den Anforderungen tatsächlich nicht gewachsen war - auch nach mehrmaligem Nachfragen meinerseits ging mein Chef nicht auf meine Bitte ein, mich doch in der Position einzusetzen, für die ich mich eigentlich beworben hatte. Das änderte sich, als ein Kollege von mir kündigte- das war noch vor Ende meiner Probezeit. Der Chef rief mich zu sich, um mir zu erklären, dass er für den Posten, mit dem ich mich so unwohl fühlte , jemand Neuen suchen würde, ich nun doch die Stelle haben könne, für die ich mich beworben hatte. Allerdings machte er mir zur Auflage, einen Passus zu unterschreiben, der vorsah, den unbefristeten Vertrag in einen befristeten umzuwandeln- anderenfalls müsse er mich entlassen, was ja während der Probezeit problemlos möglich ist. Ich ging darauf ein, fühlte mich die nächsten Wochen auch besser. Am 2.November stieß der neue Kollege, der über eine ungewöhnlich schnelle Auffassungsgabe verfügt, zu uns: Seit ca. Mitte November ist nun der Zustand eingetreten, dass ich nun weder Aufgaben des einen Tätigkeitsfelds noch des anderen Tätigkeitsfelds zugeteilt bekomme; man entzieht mir die allermeiste Arbeit. Nachdem ich das nicht klären konnte und nervlich auch ziemlich fertig war ("Bore-out"), schickte ich Anfang Dezemebr die Kündigung ab (auf Ende Januar). Dass das ein wenig kurzsichtig war, weiß ich, da ich ja so auf jeden Fall zwölf Monate Sperre riskiere. Meine Frage: Kann mir das Arbeitsamt nun zusäützlich einen Strick daraus drehen, dass ich eingewilligt habe, den Passus bzgl. befristetem Vertrag zu unterschreiben? Andere Frage: Ist eine solche Vertragsänderung überhaupt rechtens? Vielen Dank im voraus. Viele Grüße Jull |
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#2
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| Zitat:
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Hallo nontestatum, vielen Dank für Deine Antwort. Ja, das ist richtig- man hat mir Arbeit zu anderen Bedingungen angeboten. Von diesen Konditionen ist aber in dem erwähnten Passus mit keinem Wort die Rede; es steht tatsächlich nur ein Paragraph drin, aus dem hervorgeht, dass der vormals unbefristete Vertrag in einen befristeten umgewandelt wird. Viele Grüße Jull |
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