ständig eine kündigung
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ständig eine kündigung

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  #1  
Alt 03.01.2010, 18:09
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Guten Abend!

Ich habe ein riesiges Problem. Ich halte es in keiner Firma aus. Ständig bekomme ich eine Kündigung innerhalb der Probezeit bzw nach einem Monat bereit.
Das Problem ist, das ich nicht mal weiss, warum es soweit kommt. Denn Schlüsselqualifikationen wie Pünktlichkeit, Arbeitssicherheit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit, Kollegialität sind für mich kein Thema. Darüber braucht man heute gar nicht mehr reden, das ist für mich selbstverständlich.

Aber mich überrascht die letzte Firma für die ich gearbeitet habe. Obwohl ich "überqualifiziert" bin, durfte ich nicht nach meine Qualifikationen arbeiten. Komischerweise hatte in dem Betrieb keiner überhaupt eine Qualifikation (laut BG). Ich durfte nur die Drecksarbeit erledigen.

Wir waren auf Montage und die Leute haben viel Bier getrunken auch während der Arbeit. Und es war gefährlich. Ich hatte da wenig verständnis.
Alle sprachen von Zusammenhalt, dass nichts, was auf der Baustelle passiert, zum Chef ankommt. Dann frage ich mich, warum ich gekündigt wurde. Vor allem hat der Chef nie mit mir geredet, etwas gefragt oder sonst etwas gesagt, dass ich schlecht arbeitet. Dann auf einmal bekam ich die Kündigung. Ich kann damit leben. Ich bin nebenbei selbständig und kann ein wenig überleben aber nicht lange.

Meine Überlegung ist dauerhaft auch studieren zu wollen. Es dauert 4 Jahre, wäre 50 km von mir entfernt. Aber das Abitur ist so lange her, dass ich von Mathe, Englisch oder sonstiges keine Ahnung mehr habe. Das ist 16 Jahre her.

Was soll ich machen? Ich würde mich freuen auf Hilfe...

Danke

労働者

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  #2  
Alt 03.01.2010, 18:54
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Dein Nickname sieht natürlich hübsch aus, was bedeutet er?

Und noch eine dumme Frage: wie schreibe ich den?
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  #3  
Alt 03.01.2010, 19:38
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Zitat:
Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
Dein Nickname sieht natürlich hübsch aus, was bedeutet er?
laut wiki heisst das arbeitnehmer

Zitat:
Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
Und noch eine dumme Frage: wie schreibe ich den?
versuchs ma mit copy&paste

Geändert von river (03.01.2010 um 19:43 Uhr)
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  #4  
Alt 03.01.2010, 21:01
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Hallo 労働者,

wenn dir das schon häufiger passiert ist, hast du noch nie gefragt woran es denn liegt? (Deine ehemaligen Arbeitgeber)

Wie oft ist dir das denn schon passiert?
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Viele Grüße,

FreiBir

Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben.
Georg Christoph Lichtenberg
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  #5  
Alt 04.01.2010, 07:06
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@ river

Zitat:
versuchs ma mit copy&paste
... ich will aber nicht copyren und pasteten ...


@ 労働者,

bist du so nett und beantwortest mir meine Fragen ?
__________________
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  #6  
Alt 12.01.2010, 10:52
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Hallo!

Natürlich habe ich oft bei mir die Fehler gesucht, aber ich arbeite gut, fleissig, zuverlässig, sauber und über Schlüsselqualifikationen brauche ich nicht zu reden, denn ich halte mich dran.

Meine Frau sagt, dass die anderen Mitarbeiter keine Ausbildung, Qualifikationen oder sonstiges und hätten Angst ihren Job zu verlieren, wenn einer neu eingestellt wird und auf einmal alles besser kann und sie wehren sich in dem sie Behauptungen aufstellen.

nontestatum:

Es heisst Arbeitnehmer.

Schöne Grüsse
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  #7  
Alt 12.01.2010, 10:57
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Zitat:
Zitat von 労働者 Beitrag anzeigen
Meine Frau sagt, dass die anderen Mitarbeiter keine Ausbildung, Qualifikationen oder sonstiges und hätten Angst ihren Job zu verlieren, wenn einer neu eingestellt wird und auf einmal alles besser kann und sie wehren sich in dem sie Behauptungen aufstellen.
Das ist eine allgemeine Erscheinung, betrifft nicht nur die Arbeitswelt, würde ich sagen.
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  #8  
Alt 12.01.2010, 11:30
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Standard An mir liegt es nicht

Ich habe in zwei Firmen gearbeitet. Da waren 15 Leute, die zum selben Zeitpunkt anfingen wie ich. Nach 6 Monaten Probezeit blieb ich als einziger. Es war eine furchtbare Firma. Später war es eine andere Firma, da ging sie insolvenz. Sie hatte 9 Mitarbeiter entlassen. Das war vor ein paar Jahren.

Heute bzw. seit 2005 habe ich mehr Probleme und bin seit 2008 Meister.
Ein Meister, denn ich kenne, hat die selben Probleme. Er bekam die Kündigung und stellte fest, dass die Firma nur Hilfsarbeiter einstellt.

So etwas kann nicht angehen, denke ich mal.

Haben denn Qualität und Qualifikationen keine Bedeutungen mehr? Haben mittlerweile Hilfsarbeiter bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Gesellen?

Ich weiss nicht. Aber der Fehler liegt zu 90% nicht an mir!

Schöne Grüsse
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  #9  
Alt 12.01.2010, 11:57
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Zitat:
Zitat von 労働者 Beitrag anzeigen
Guten Abend!

Ich habe ein riesiges Problem. Ich halte es in keiner Firma aus.

Die Frage ist natürlich: hälst du es in keiner Firma aus oder halten es die anderen mit dir nicht aus?

Ständig bekomme ich eine Kündigung innerhalb der Probezeit bzw nach einem Monat bereit.

Die Probezeit dient ja heute nicht mehr dazu, festzustellen, ob der Arbeitnehmer geeignet ist, sondern um kurzzeitigen Personalbedarf zu decken. deshalb kann man ja auch jederzeit in der Probezeit ohne Begründung gekündigt werden.

Das Problem ist, das ich nicht mal weiss, warum es soweit kommt. Denn Schlüsselqualifikationen wie Pünktlichkeit, Arbeitssicherheit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit, Kollegialität sind für mich kein Thema. Darüber braucht man heute gar nicht mehr reden, das ist für mich selbstverständlich.

Wenn du auf Arbeitssicherheit achtest, auch im Interesse deiner Kollegen umsetzt, nervst du deine Bosse.

Aber mich überrascht die letzte Firma für die ich gearbeitet habe. Obwohl ich "überqualifiziert" bin, durfte ich nicht nach meine Qualifikationen arbeiten. Komischerweise hatte in dem Betrieb keiner überhaupt eine Qualifikation (laut BG). Ich durfte nur die Drecksarbeit erledigen.
Vermutlich hat man jemanden genau wegen dieser Drecksarbeit gesucht und eingestellt.

Wir waren auf Montage und die Leute haben viel Bier getrunken auch während der Arbeit. Und es war gefährlich. Ich hatte da wenig verständnis.
Alle sprachen von Zusammenhalt, dass nichts, was auf der Baustelle passiert, zum Chef ankommt. Dann frage ich mich, warum ich gekündigt wurde. Vor allem hat der Chef nie mit mir geredet, etwas gefragt oder sonst etwas gesagt, dass ich schlecht arbeitet. Dann auf einmal bekam ich die Kündigung.

es reicht doch vollkommen, wenn einer der altgedienten Mitarbeiter zum Vorgesetzten oder zum Boss geht, und sagt, der passt nicht zu uns. Dann bist du weg vom Fenster. Wenn der altgedienten Mitarbeiter, der vor seinem Boss steht, dann noch rote Flecken im Gesicht kriegt und ihm die Unterlippe zittert, dann bist du erst recht geliefert. Stichwort: nonverbale Kommunikation.

Ich kann damit leben. Ich bin nebenbei selbständig und kann ein wenig überleben aber nicht lange.

Meine Überlegung ist dauerhaft auch studieren zu wollen. Es dauert 4 Jahre, wäre 50 km von mir entfernt. Aber das Abitur ist so lange her, dass ich von Mathe, Englisch oder sonstiges keine Ahnung mehr habe. Das ist 16 Jahre her.

Was soll ich machen? Ich würde mich freuen auf Hilfe...

Danke

労働者

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So wie ich das sehe, arbeitest du, um ein Einkommen zu erzielen, in Jobs, für die du deutlich überqualifiziert bist. ich vermute, dass du dann mit Arbeitskollegen nicht auf gleicher Augenhöhe kommunizierst.

Ich habe das selber mal erlebt, da habe ich mich mit einem Kollegen über ein Thema unterhalten, auf einmal sagte er zu mir: ööhh, spricht du mit mir ?
Da war ich wohl etwas abgedriftet und hatte mich so ausgedrückt, dass der Kollege nicht mehr folgen konnte.

Das bedeutet: man muss sich auf seine Umwelt immer ein wenig einstellen, Stallgeruch annehmen, sonst kapselt man sich ab - oder wird abgekapselt.

Dein intellektueller Anspruch ist auch hier im Forum zu erkennen. Du verwendest einen japanischen (?) Nickname, das erschwert es den Usern, deine Beiträge im Forum wiederzufinden. Meine Frage wurde auch nicht beantwortet: ich wollte nämlich wissen, wie man diese Schriftzeichen auf der Tastatur schreibt (ohne copy&paste).

Du siehst: meine Fragen hatten eine Absicht, und mir erschliesst sich bereits, dass du Probleme hinsichtlich zwischenmenschlicher Kommunikation hast.

Die Menschen sind wie alte Autos: es gibt jede Menge Schmiernippel, und vergisst du Fett und Öl, dann gibt's nicht nur einen Kolbenfresser.
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  #10  
Alt 12.01.2010, 11:59
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Haben denn Qualität und Qualifikationen keine Bedeutungen mehr? Haben mittlerweile Hilfsarbeiter bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Gesellen?
Wenn es um den gleichen Job geht: ja.

Massgeblich ist nur noch die Kostenkalkulation.
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