Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der Bemerkung "Hohe zeitliche Flexibilität" Grundbedingung 4 h /Tag 700,00 € Brutto, 30 Urlaubstage im jahr. als Kontokorrentbuchhalter in einer größeren Baufirma. Bedingt durch die Flexibilität sind bei 404 Überstunden ain einem Jahr aufgelaufen. Heute fiel es dem kaufmännischem Leiter ein, das keine Arbeit mehr da ist - also wurde innerhalb von 10 Minuten die Kündigung ausgesprochen. Ich konnte noch wählen ob gleich (per gesetzl. Kündigungsfrist zum 29.02.2012) oder später - grob geschätzt von ihm zum 31.05.2012 mit zusätzlich 500,00 € Abfindung für evt. Feiertage und dann ja noch anfallenden urlaub.
Den Erhalt der Kündigung musste ich ja quittieren. Zu Hause habe ich dann mal in Ruhe nachgezählt - mit meinen noch 9 Tagen Resturlaub und den überstunden müsste er mich eigentlich bis Mitte Juni beschäftigen (bzw. bezahlt freistellen, wie er das ja bis 31.05.11 macht9. Und daraus würde dann ja ein weiterer Urlaubsanspruch von 13 Tagen resultieren. Also was tun - klagen für den zeitrauzm bis zum 30.06.2012?
Und ein weiteres Problem pro Urlaubstag steht mir für 2012 ein Anspruch von 28,xx €/urlaubstag zusätzlich zu - in 2011 wurde der vollständig bezahlt. Aber wie ist das für 2012?
Bin im Moment so richtig sauer - der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Dabei werden immer neue Kollegen für die Kalkulation eingestellt, das was ich ursprünglich studiert habe (Kosten- und Leistungsrechnung), aber nie machen durfte.
PS. Vertrag lief seit 01.01.2011 - also keine Chance über den Betriebsrat eine Einigung zu erreichen, von dem war trotz Tarifbindung nie der Tariflohn zuerfahren.