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| • Gewusst wie! – Kritik gegenüber dem Chef erfolgreich äußern |
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#1
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| Hallo, ich weiß gerade überhaupt nicht weiter und wende mich daher an alle, die etwas (oder ganz viel ) Ahnung haben.Also: nachdem ich mich letzten Dienstag (25.11.) erneut krankmelden musste (2.Woche in Folge, vorher in Probezeit schon mal 1 Woche), bekam ich einen Rückruf von meinem Arbeitgeber, dass ich nun sowieso zum Ende der Probezeit nicht übernommen werde. Die Probezeit endet mit dem 9.12. Die Kündigungsfrist beträgt lt. Arbeitsvertrag 2 Wochen in der Probezeit. Er sagte mir, dass ich nun, nach gut einem halben Jahr Probezeit (diese betrug 6 Monate) aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht übernommen werde und dass ich die Kündigung zum Ende der Probezeit in den nächsten Tagen erhalten werde. Das war wie gesagt letzten Dienstag. Nachdem nun vorgestern (montag) immer noch keine Kündigung im Kasten war, ich hatte an diesem Tag frei, rief ich an um zu fragen, was nun wäre und wo die Kündigung bliebe. Ein hin und her, dort weiß eh keiner was der andere tut. Es werde noch geklärt, man würde mich zurückrufen. Ich bin davon ausgegangen, dass der Vertrag zum 9.12. aufgehoben wird, so hatte er es mir gesagt und wenn ich meine Urlaubstage rechne (6 Rest) und unzählige Überstunden kommen noch dazu, dann muss ich dort gar nicht mehr arbeiten. Ehrlich gesagt will ich das auch nicht. Was soll ich nun tun? Heute sagte mir mein Arbeitgeber, dass ich warten muss bis ich die Kündigung in der Hand halte, ich könne nicht einfach so Urlaub nehmen, den müsste ich beantragen. Ist das so?? Ich fragte, warum das alles so lange dauert nachdem er mir letzten Di. sagte, ich erhalte die Kündigung in den nächsten Tagen. Es muss alles erst durch Betriebs-und dann durch Personalrat, dann zum Hauptsitz nach xxx (stadt möchte ich nicht nennen). Momentan läge alles noch b.Betriebsrat. Da frage ich mich nun ,wie langsam mahlen die bürokratischen Mühlen dort? Ich muss doch als Arbeitnehmer auch wissen woran ich bin! ->Der Gipfel war, dass man mir heute noch sagte, es könne sein, dass nun die Kündigung zum 18. oder 20., evtl. auch erst zum 31.12. ausgesprochen wird. Da ist die Probezeit doch aber längst vorbei!! und die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende lt. Arbeitsvertrag. Erst kriege ich gesagt ich werde zum 9.12. gekündigt, dann sagt man mir heute nein, nicht zum 9., aber so genau weiß das auch keiner.....habe ich nciht das Recht darauf zu erfahren zu WANN die Kündigung nun ausgesprochen wird?? Ich verstehe gar nichts mehr und weiß echt nicht, was ich machen soll. Muß mich morgen dort melden. Wäre es sinnvoll vielleicht nun doch selbst zu kündigen?? Und ist die Frist „innerhalb der Probezeit“ dann noch gewährt, wenn ich es sofort morgen täte?? Fragen über Fragen.....Wäre toll, wenn jemand Rat weiß. Ich bin sehr sehr dankbar für jeden kleinen Tipp. Ich habe zu 95%. sowieso einen neuen Job, also das wäre jetzt nicht das Problem. Danke schon mal im voraus für alle Antworten, die da kommen mögen.....falls irgend jemand etwas nicht versteht, bitte nachfragen, ich gucke hier heute ab zu und rein. |
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#2
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| Urlaub darfst du nicht eigenmächtig nehmen, du benötigst die Urlaubsgewährung durch den Arbeitgeber. Bitte kündige nicht selber, dazu gehört auch, dass du die Kündigung nicht betreibst oder gar danach explizit fragst. Sonst gibt es bei der Agentur für Arbeit bzw. ARGE/Jobcenter eine Leistungssperre bzw. Sanktion. Bei ALG II (ARGE/Jobcenter) gibt es für den Personenkreis U25 verschärfte Regelungen (1. Sanktion = 100% des Regelsatzes!). Du solltest dich aber bitte sofort "arbeitsuchend" melden: Arbeitslosigkeit droht - www.arbeitsagentur.de
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Danke für die Info. Muss ich den Urlaub dann schriftlich beantragen? Denn die Stelle, die sowas plant, braucht i.d.R.ewig dafür bis sie Urlaub genehmigt - und wenn ich eh nur noch bis zum 9. dort arbeiten müsste, wäre es da nicht für alle einfacher, ich bekomme nun meine letzten 6 Urlaubstage ganz unbürokratisch? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie das sonst in der Praxis so aussieht, weil mir sowas noch nie passiert ist. Und habe ich nicht einen Anspruch darauf, dass man mir exakt sagt zu wann ich gekündigt werde? Die machen doch was die wollen und ich muss sehen wie ich damit umgehe. Ich weiß ja nciht wie es anderen geht, aber wenn man gekündigt wird, ist es doch einfach nur schwer überhaupt in dem Unternehmen zu arbeiten....für alle Beteiligten oder? Ich jedenfalls habe große Bauchschmerzen dabei...Was gibt es da für Möglichkeiten? |
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#4
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| Großartige Möglichkiten bleiben dir da nicht. Wie vorher schon erwähnt wurde wäre es schlecht für dich wenn du selber kündigen würdest. Dir bleibt eigentlich nichts anderes übrig als auf deine Kündigung zu warten. Und zu der Sache mit dem, dass man dir ja rechtezeitig Bescheid sagen müsste. Daher gibt es ja die Kündigungsfristen ;-) Diese läuft aber sowieso erst ab dem Zeitpunkt, wann du die Kündigung erhalten hast. Ich kann seh rgut verstehen, dass es in der Situation schwierig ist weiterhin in der Firma zu arbeiten und finde es wirkich ziemlich dum wie die Firma das regelt. Jedoch ändert das nichts an der Tatsache, dass du nichts dagegen machen kannst. Den Urlaub müsstest du ganz regulär beantragen. Bis jetzt hat sich noch nichts für dich geändert. Z |
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#5
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| Hallo kleine Fee, kein Wunder, dass Du durcheinander bist. Dieses Hickhack kann ganz schön nerven. Trotzdem läuft alles mit rechten Dingen ab. Sehe bitte positiv, dass man Dich schon vorher telefonisch über die Kündigung informiert hat. Dazu ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet. In der Probezeit kann er ohne Angabe von Gründen kündigen und das innerhalb von sehr kurzen Fristen. Das heißt, Du hättest plötzlich eine Kündigung in den Händen gehalten und wärst evt. aus allen Wolken gefallen. Dein Arbeitgeber wollte Dir gegenüber so fair sein und Dich so früh als möglich informieren, damit Du mehr Zeit, Dich auf diese Situation einzustellen und einen neuen Job zu suchen. Dass Du schon etwas in Aussicht hast, kann er ja nicht wissen. Dass das jetzt so lange dauert, liegt daran, dass es in Deutschland Arbeitsgesetze gibt, die man einhalten muss. Dazu zählt, dass bei jeder Kündigung der Betriebsrat angehört werden muss. Der tagt nun mal nicht täglich und da muss der Arbeitgeber bis zur nächsten Sitzung sich gedulden. Dann hat der Betriebsrat eine so genannte Anhörungszeit in der er sich überlegen kann, wie er auf die ausstehende Kündigung reagieren möchte. Dafür hat er eine Woche Zeit. Dieses Verfahren ist zum Schutz der Arbeitnehmer eingerichtet worden. Was für Dich zurzeit ein Nachteil ist, ist für die meisten Arbeitnehmer ein echter Vorteil. Wenn jetzt die Probezeit um ist, gelten neue Regeln. Als massgeblich gilt nämlich der Zugang der schriftlichen Kündigung - das heißt, der Moment, in dem Du das Schreiben im Briefkasten hast bzw. überreichst bekommst. Geschieht dies nach Ablauf der Probezeit hast Dein Arbeitgeber andere Fristen zu wahren, muss eine Kündigung begründen und dabei soziale Kriterien berücksichtigen. Achte also genau auf das Datum des Zugangs - auch wenn Du eigentlich dort nicht mehr arbeiten möchtest. Ansonsten wiederhole ich gern noch mal, was die Kollegen Dir schon gesagt haben:
LG Bernd
__________________ Es gibt immer eine Lösung - vielleicht nicht eine, die Dir gefällt, aber eine, die Dir hilft! |
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#6
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| guten tag ich hab eine frage ich habe jetzt fast 2 jahre in einer firma gearbeitet die mich jetzt gekündigt haben zum monatsende so und jetzt frag ich mich steht mir arbeitslosen geld zu??und wie soll ich meine wohnung usw zahlen ich hab nich mal ein abschluss und würde den gerne auch machen doch ich habe ein kind und will ihn auch was bieten können mein leben geht unter bitte gibt mir rat was ich jetzt machen kann!!!!!!! |
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#7
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| Zitat:
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#8
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| danke für die antwort das habe ich auch gemacht aber wie lange dauert das jetzt bis ich geld kriege???meinen sie das kommt pünktlich zum nächsten monat ich brauch das ja wegen miete usw???und danke nochmaalll ![]() ![]() ![]() |
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