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#1
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| Hey. Ich bewerbe mich zur Zeit um Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich und frage mich immer noch, welche Hobbys im Lebenslauf wohl erwähnenswert sind. Eigentlich würde ich den Teil ja gerne einfach weglassen, aber so wirkt man Lebenslauf noch "nackiger". Ich weiß überhaupt nicht, was ich reinschreiben soll. Meine Hobbys kann man mit dem angestrebten Beruf nicht einmal annähernd in Verbindung bringen. Noch dazu sind manche echt sehr ausgefallen und...seltsam. Aus der Masse herausstechen und noch etwas von meiner Persönlichkeit preisgeben würde ich schon gerne, nur kommt mir das schon etwas seltsam rüber... Was meint ihr? |
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#2
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| Hi, ich habe mich auch im kaufmännischen Bereich beworben. Meine Hobbys haben auch gar nichts mit diesem Bereich zu tun. Ich habe ganz normale 08/15 Hobbys (lesen, laufen, Fahrrad fahren, zeichnen, inlineskaten, zeichnen).Würde Hobbys auf jeden Fall schreiben, ich bin in jedem Vorstellungsgespräch nach meinen Freizeitbeschäftigungen gefragt worden. Außer Extremsportarten ist eigentlich alles in Ordnung. Mit außergewöhnlichen Hobbys könntest du dich abgrenzen und dich interessant machen. Schreib mal deine Hobbys alle auf, vielleicht kann man dann mehr dazu sagen, ob sie wirklich seltsam sind. Als was bewirbst du dich denn, wenn ich mal fragen darf. lg |
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#3
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| Danke für die schnelle Antwort. ![]() Hauptsächlich bewerbe ich mich als Bürokauffrau, Rechtsanwaltsfachangestellte und Notarfachangestellte. Zu meinen Hobbys zählen u.a.: zeichnen (von Hand, manchmal auch am PC) joggen (08/15) Musik hören (englische/japanische/russische Popmusik, Klassik) Puppen sammeln (peinlich...damit meine ich allerdings keine Barbies und auch nicht diese Püppchen, die alte Frauen gerne bei sich rumstehen haben) Musikvideos erstellen und veröffentlichen (gaaaanz schlecht, Urheberrechtsverletzung lässt grüßen) Wanderungen (für viele Menschen wohl Langeweile pur) reisen (wer macht das nicht gerne?) Tiere pflegen (Ich liebe mein Aquarium und meine Vögelchen) lesen (Horror, historische Romane) und zu guter Letzt noch putzen (macht mir echt Spass und ich bin sowieso eine kleine Ordnungsfanatikerin) Wirklich beeindruckend ist nichts von alldem, manches davon kann man sogar schon als "freakig" bezeichnen. Welche Hobbys davon wären wohl geeignet für den Lebenslauf und welche sollte ich überhaupt nciht erwähnen? |
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#4
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| Hi, also geeignet sind: - joggen, wandern (Sport - körperlich fit und gesund, das ist immer gut) -zeichnen - lesen - reisen (teures Hobby, aber auch gut: Interesse an anderen Kulturen...) Ansonsten: Musik: Würde ich nur erwähnen, wenn man auch ein Instrument spielt. Du könntest aber sagen, dass du Videos schneiden, erstellen... kannst. Kannst das auch anders formulieren, also allgemein (können ja auch Urlaubsvideos sein, die mit Musik unterlegt sind). Das mit dem hoch laden eher nicht erwähnen. Ist bei Rechtsanwälten besser Puppen sammeln: Wir sammeln ja alle irgendetwas, nicht wahr? Ob ich es erwähnen würde, weiß ich nicht. Ich denke nicht. Nicht weil es peinlich ist oder seltsam, aber man muss denen ja nicht alles auf die Nase binden. Tiere pflegen: Würde ich nicht schreiben. Die Tiere würde ich aber im Vorstellungsgespräch erwähnen. Das ich mich um sie kümmere etc. (Übernahme von Verantwortung... ist immer gut) Putzen: Würde ich auch nicht schreiben und auch nicht so erwähnen. Ich würde daraus eine Stärke machen: sehr ordentlich, strukturiert, planvolles Arbeiten... Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen. lg |
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#5
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| Ich verstehe dein Problem! Ich bin auch nie sicher, ob und welche Hobbys ich reinschreiben soll - man weiß ja nie, ob es überhaupt relevant ist und ob es nicht vielleicht einen schlechten Eindruck macht. Ich habe unten in meinem Lebenslauf stehen 'Charity Läufe' (weil ich sowas oft und gern mache und es Engagement zeigt) 'lesen' (Bildung blablabla ![]() Übrigens: Warum sind Extremsportarten schlecht? Meinen Freund begeistert sowas total, sollte man das lieber nicht erwähnen? |
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#6
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| Hi, im Prinzip sind Extremsportarten nur deshalb schlecht, weil sie ein hohes Verletzungsrisiko haben. Die von der Personalabteilung haben dann die Sorge, dass man oft fehlt (Verletzungen...). Ansonsten gibt es keinen Grund. Man kann das ja auch abschwächen, wenn man gefragt wird. Statt "free climbing" sagt man halt, dass man klettern geht oder "wandern" in den Bergen Ob man es jetzt erwähnen sollte, weiß ich nicht. Ich denke, aber besser nicht. Könnte nachher vielleicht ein Ausschlusskriterium sein. Ausnahme wenn der Beruf mit Sport zu tun hat, dann denke ich ist es in Ordnung. lg |
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#7
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| ich denke extremsportarten sollte man nicht erwähnen, da es den Arbeitsgeber nur zusätzlich verunsichert, ob du dann öfters krank und verletzt sein wirst. ansonsten sind das doch tolle hobbys joggen tut sich immer gut. |
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