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#1
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| Hallöchen mal wieder Ich überlege derzeit, wie ich meine sogenannten "Lücken" (auch "arbeitssuchend" genannt) im Lebenslauf halbwegs "sinnvoll" ausfüllen kann. Klar, die Lücken kann ich nicht verbergen, die sind leider da. Im Moment suche ich schon wieder seit Februar und habe in der Zeit (und auch schon vorher) eine Art Nachhilfeunterricht gegeben. Allerdings nicht regelmäßig und größtenteils unentgeltlich. Handelt sich eigentlich nur um drei "Schüler" - zwei Kinder von Freunden, die gerade mit Englisch anfangen und um eine Freundin aus den Staaten, der ich per Mail beim Deutsch lernen helfe. Da es sich um Freunde handelt, verlange ich da natürlich nichts, nur manchmal wollen sie mir freiwillig halt was geben. Und dann mache ich noch ab und an kleine Übersetzungstätigkeiten. In der Richtung habe ich bis Anfang des Jahres sowieso auch eine kleine Ausbildung/Weiterbildung gemacht - nur bin ich da noch ohne Abschluss... Das sind alles Sachen, mit denen ich eigentlich schon letztes Jahr angefangen habe und für mich schon relativ sinnvolle Beschäftigungen sind... Nur wie und wo bringe ich das am besten im Lebenslauf ein? Ich dachte ja an unter "Sonstiges", wo ich halt auch meinen Führerschein und die Fremdsprachen erwähne. So in etwa: Seit 2006: Nachhilfeunterricht Englisch und Deutsch, Übersetzungstätigkeiten (Deutsch > Englisch) Wobei - das liest sich irgendwie so, als würde ICH Nachhilfeunterricht kriegen... Das kommt dann nicht so gut. Wie könnte man sowas noch darlegen, hat jemand ne Idee? Und kann mir sowas evtl. negativ ausgelegt werden? |
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#2
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| Zitat:
Und dann soll sich der in Deutschland ortsansässige Arbeiter, der mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat, auch noch schuldbewusst Gedanken machen, wie er "Lücken" ( Beschäftigungslose Zeiten müssen nicht erklärt werden.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Lücken müssen nicht verheimlicht werden. Mittlerweile verfügen wohl viele Menschen über einen Werdegang mit Lücken oder auch häufig wechselnden Arbeitgebern. Wenn Du während Deiner Zeit der Arbeitssuche Nachhilfeunterricht , privat für Freunde gegeben hast und es für die Stelle auf die Du Dich bewirbst relevant sein könnte, dann erwähne das auch so. Du warst ja nicht untätig und das ist ausschlaggebend. Vielleicht kannst Du deinen Lebenslauf mal im Gesamten hier rein stellen. Natürlich (wie Nonte immer so schön sagt) anonymisiert. Eine Beurteilung und auch das Einbringen/Beschreiben (wie der Nachhilfeunterricht) einzelner Stationen wäre dann einfacher. Es ist nicht nur wichtig, wie Du eine einzelne Station beschreibst, sondern wie am Ende alles zusammen miteinander harmoniert. Gehe bei der Anfertigung des Lebenslaufes auf das gewünschte Anforderungsprofil des zukünftigen AN ein. Kannst Du diesem gerecht werden, hebe es hervor. Wenn Du Dich initiativ bewirbst, solltest Du Dich dazu vorab informieren!
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#4
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| Schreib einfach "Arbeit suchend" in deine Lücken hinein. Das ist allemal besser, als garnichts zu schreiben. |
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#5
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| Erstmal Danke für Eure Antworten! Ums verheimlichen/schönen der Lücken ging es mir auch gar nicht, das hab ich wohl falsch ausgedrückt, sorry. Zumal man das auch gar nicht verheimlichen kann. Wenn man die Lücken lässt, also nicht erwähnt, fällt es natürlich auch so auf. Also auch wenn es mir schwer fällt, schreibe ich mittlerweile schon "arbeitssuchend" hin. Da scheiden sich eh die Geister. Die meisten Leute, die ich kenne, sind der Meinung, das weiterhin einfach gar nicht zu erwähnen. Weil "man sich das in der heutigen Zeit ja eh denken könne." Aber nachdem ich nun schon ein paar Mal die Erfahrung machen musste, dass explizit gefragt wurde:"Was haben Sie denn in der und der Zeit gemacht?"... Nee, dann lieber gleich die Karten auf den Tisch legen und dazu stehen. Ich versuche von den arbeitslosen Zeiten abzulenken, indem ich auf meine NICHT-arbeitslosen Zeiten näher eingehe. Also nicht einfach nur hin schreibe: xx.xx.2003 - xx.xx.2005: Verwaltungsangestellte bei Firma XY Sondern unten drunter in Stichworten ausführe, WAS ich dort gemacht habe. Natürlich je nachdem, wo ich mich bewerbe. Das habe ich eine Weile auch gar nicht gemacht, das sah wirklich mager aus. Man lernt immer wieder dazu. Hm, um auf mein eigentliches Problem mit der Darstellung der Nachhilfe etc. zurück zu kommen: Da bin ich jetzt schon mal soweit gekommen, dass ich es bei "Sonstige Tätigkeiten" unter bringe. Nur die Bezeichnung gefällt mir noch nicht wirklich: privater Nachhilfeunterricht (Englisch, Deutsch), diverse Übersetzungstätigkeiten Kommt das so deutlich genug rüber, dass ICH die Nachhilfe gegeben habe? |
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#6
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| Zitat:
Gemachte Tätigkeiten und gesammelte Erfahrungen würde ich persönlich nicht im Lebenslauf erwähnen, sondern in einem extra zu erstellenden Qualifizierungsprofil. Außerdem sollten gemachte Tätigkeiten in deinen Zeugnissen stehen. was diene Nachhilfe/Übersetzertätigkeiten angeht, so würde ich auch die in diesem Qualifikationsprofil unter besondere Kenntnisse erwähnen. |