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#1
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| Ich werde mich in Kürze für ein Anerkennungsjahr im Bereich Soziale Arbeit bewerben und habe eine Frage zu meinem Lebenslauf: Nach dem Abitur habe ich eine schulische Ausbildung zur Physiotherapeutin begonnen und nach einem halben Jahr abgebrochen. Bisher hatte ich das nicht im Lebenslauf stehen, aber aufgrund der Hinweise zu Lücken im Lebenslauf vermute ich, dass dies falsch ist? Schreibe ich also in meinem Lebenslauf den entsprechenden Zeitraum und schreibe "abgebrochene Ausbildung zur Physiotherapeutin" oder lasse es ganz weg oder schrebe eventuell, dass ich auf meine Zulassung zu einem Studium gewartet habe? Mir wäre da sehr geholfen! |
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#2
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| Morle, grundsätzlich präferiere ich die Variante... von - bis___ schulische Ausbildung zur Physiotherapeutin __________ ohne Abschluss ... wobei es wichtig zu wissen wäre wie deine sonstige Historie- insbesondere das Danach, aussieht. edit. Zudem, in welchen "Bereich Soziale Arbeit" bewirbst du dich denn- evtl. könnten Grundkenntnisse in der Physiotherapie ja von Nutzen sein?
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. Geändert von derWolf (01.01.2010 um 14:50 Uhr) |
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Morle (01.01.2010) | ||
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#3
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| Vielen Dank für die schnelle Antwort, diese Variante gefällt mir auch sehr gut. Für mein Anerkennungsjahr werde ich mich wohl in so ziemlich allen möglichen Bereichen berwerben, aber da ich mich tatsächlich zum Beispiel auch für klinische oder heilpädagogische Bereiche interessiere ist der Hinweis mit den nützlichen Grundkenntnissen sehr gut, das ist mir garnich aufgefallen. Also lieben Dank! |
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#4
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| Eine weitere Frage hätte ich doch noch: Nach der abgebrochenen Ausbildung habe ich zwei kurze Praktika in einem völlig anderen Bereich gemacht. gebe ich diese dann auch an oder nicht, weil sie meinen zukünftigen Arbeitgeber nich interessieren oder mich sogar so darstehen lassen, als wäre ich mir bei der Wahl der Berufsrichtung unsicher gewesen? (Und wenn ich sie angebe, muss ich auch für diese Bereiche die Praktikumsbescheinigungen beilegen???) |
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#5
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| Morle, nochmal grundsätzlich- welchen Umfang hat deine Bewerbungsmappe, was genau hast du beizulegen? Je mehr du passgenau zum umworbenen Bereich beifügen kannst, desto weniger erheblich sind sonstige Bescheinigungen, Zertifikate und Zeugnisse.
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. |
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Insider 56 (08.01.2010) | ||
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#6
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| Bezogen auf den Bereich Soziale Arbeit habe ich lediglich eine Praktikumsbescheinigung beizulegen, mein Abschlusszeugnis werde ich erst in ein paar Monaten haben. Als einziges Zeugnis habe ich daher nur mein Abitur. Die zwei weiteren Praktikumsbescheinigungen sind von einem Städtischen Planungsbüro und einer Baumschule, wo ich in dem halben Jahr vor meinem Studium Praktika gemacht habe. |
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#7
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| Meinereiner kennt das so: Junge Leute sind nach dem Schulabschluss IMMER in der sog. Findungsphase. Bei dem Einen oder Anderen dauert diese oft viele Jahre. Als junger Mensch einen Lebenslauf wie ein Drehbuch zu haben ist keine gute Idee... Deshalb mein Rat an dich: "Die Lücke" im LL so gestalten, wie Wolf es beschrieben hat. Ist unverfänglich. So wenig "Zertifikate" (lesen sowieso die wenigsten Personaler- auch ich nicht) wie möglich, nur die aus deiner Sicht Wichtigsten, wo ein längerer Lehrgangszeitraum ausgewiesen wird. Beifügen solltest du auf jeden Fall Nachweise über deine "pysioterapeuthischen Lehrgänge". Das kann nützlich sein und hat nichts mit einem Praktikum in einer Baumschule zu tun. ![]() Also versuchen diese Richtung einzuschlagen und zu festigen. Merke: Am aussagefähigsten ist immer der ehrliche Lebenslauf. Anschreiben an die Fa. geben leider oft nicht den wahren Menschen vor einem wieder. Kenne ich nur zu gut ... Außerdem ist der nächste Schritt nach Bewerbung IMMER (so sollte es sein) die Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch. Da erst trennt sich die Spreu vom Weizen. Ich weiß schon, dass das Einigen nicht so richtig schmeckt, aber es ist viel zu viel Papier in Form von Bewerbungsmappen bei der Post im Umlauf wobei das meiste Papier den Rückweg an den Absender (Bewerber) nicht mehr findet. good luck! Insider 56 |
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#8
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| Hallo Morle! Ich denke auch du solltest deinen Lebenslauf vollständig und mit allen Stationen deines Bildungsweges verfassen. Gerade bei einen ehrlichen Lebenslauf gilt:" Ehrlich währt am längsten". Spätere Arbeitgeber sehen sich deinen Lebenslauf genau an und stellen Fragen dazu. Sobald du hier Stationen weglässt oder veränderst, kann es schnell passieren, dass du dich im Vorstellungsgespräch in Widersprüche verzwickst. Immerhin ist eine solche Situation mit Anspannung verbunden. Wenn du hier unehrlich arbeitest, kann dies schnell nach hinten losgehen. Wichtig ist jedenfalls, dass du alle deine Stationen sinnvoll begründen kannst. Dann kein ein Abbruch auch positiv dargestellt werden. Geändert von Ratgeberin (16.01.2010 um 11:47 Uhr) |
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#9
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| Schonmal danke für alle Antworten/ Einschätzungen bisher! Mal wieder eine neue Frage: Bisher habe ich bei den praktischen Tätigkeiten immer nur den Namen und Anschrift der Einrichtung angegeben. Sollte man inzwischen auch kurz unter diesem Punkt angeben, was für Aufgaben man dort übernommen hat? Und wenn ja, sähe das dann ungefähr so aus: 02.02.2007 bis 03.06.2007 Stadtjugendpflege XY Straße Ort Telefonnummer Aufgaben: Betreuung in verschiedenen Jugendtreffs, Schulsozialarbeit, (...) Außerdem hab ich noch eine Frage zum Punkt "Besondere Kenntnisse". Wenn ich keinen Führerschein habe, mich mit Computern bzw. Programmen nur mäßig auskenne und meine Sprachkenntnisse völlig irrelevant sind, dann kann ich den Punkt wohl besser weglassen, oder? Oder wollen Arbeitgeber persönliche Sachen wie Hobbys etc. wissen? Geändert von Morle (17.01.2010 um 12:57 Uhr) |
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#10
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| Aufgaben mit auflisten ist gut, denn ansonsten kann niemand wissen, inwiefern Deine dort gesammelten Erfahrungen für die Arbeit, um die Du Dich bewirbst, überhaupt nutzbar sein könnten. Insgesamt: Erstelle Deine Bewerbungen jeweils individuell auf die Stelle ausgerichtet, um die Du Dich bewirbst. Eine Universalbewerbung, die man einfach immer nur kopieren kann, gibt es nicht. Das wird im Laufe des Berufslebens immer wichtiger. Wenn Du immer alle Aufgaben aufzählen würdest, immer alle noch so kleinen Tätigkeiten (sämtliche Praktika, sämtliche kleinen Weiterbildungskurse etc.), dann wäre Dein Lebenslauf irgendwann 5 Seiten lang und in Deiner Mappe würden über 50 Blätter liegen. Kaum jemand würde sich das noch ansehen wollen und Deine wertvollen Erfahrungen und Stärken für die jeweilige Arbeitsstelle würden dabei in massenweise Angaben untergehen, die in diesem Zusammenhang unwichtig sind. Oftmals hatte man recht viele Aufgaben. Wähle jeweils diejenigen aus, die für die Stelle, um die Du Dich bewirbst, interessant sein könnten. Überarbeite Deinen Lebenslauf, wenn nötig, für jede Bewerbung. Versuche ein Loch zu vermeiden. Also eine Tätigkeit, die nicht relevant ist, nicht einfach ganz weglassen und damit ein Loch in den Lebenslauf setzen, sondern entsprechend kurz auflisten. Hobbies nur auflisten, wenn sie für die jeweilige Arbeitsstelle interessant sein könnten. Riskante Hobbies (Fallschirmspringen, Boxen etc.) nicht erwähnen, ebenso Hobbies, die auf extremen Zeitaufwand oder Übernächtigung schließen lassen. Im Zweifel Hobbies weglassen. Kenntnisse, z.B. IT-Kenntnisse, Sprachkenntnisse, Führerschein: aufzählen, was in der Stellenausschreibung verlangt wird (insofern Du es zu bieten hast). Nicht Vorhandenes: Eine Bewerbung ist eine Werbung für Dich. Da gehört nicht hinein, was Du nicht hast oder nicht kannst - weder in das Anschreiben, noch in den Lebenslauf. Was nicht drin steht, hast Du nicht zu bieten. So mache ich das jedenfalls (bin hier nicht Expertin für Bewerbungen).
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. Geändert von Melete (17.01.2010 um 14:25 Uhr) |
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