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#1
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| Hallo zusammen, ich möchte mich für nächstes Jahr um einen Ausbildungsplatz bewerben. Das Problem ist nur,dass mein Lebenslauf eine riesige Lücke von 6 Jahren aufweist. Ich war damals auf einer Hauptschule und bin von dort aus direkt in eine Ausbildung gegangen.Diese habe ich aufgrund privater Probleme abgebrochen. Für viele Arbeitgeber,so denke ich,werden diese Aspekte,sofern ich bei der Wahrheit bleibe,fiktiv erscheinen.Aber ich kann euch sagen,dass das,was passiert ist,schwere Depressionen und einen akuten Verlust des Selbstbewusstseins + Alkohol hervorgerufen hat. Vor drei Jahren habe ich angefangen,meinen Realschulabschluss mit Quali nachzumachen und stehe jetzt kurz vor einem sehr guten Fachabitur.Ich habe mich sehr reingehängt,einen guten Abschluss zu machen.Ich habe in meiner Zeit als Arbeitsloser viel mit Musik gemacht,Habe mit meinen Bands ohne Ende Konzerte gehabt,war auch sessionmäßig auf Touren dabei und Konzerte mitorganisiert.Das war meine Art und Weise mit all dem fertig zu werden und klar zu kommen.Es hat dennoch lange gedauert... Naja - Jetzt,wo es ans Bewerben geht,habe ich ziemlich Schiss,dass ich deswegen gelöchert werde (Ich rechne ja damit)Ich weiß auch nicht,wie ich diese Lücken stopfen soll...Das Einzige,was ich jetzt vorlegen kann,sind wie gesagt die letzten Zeugnisse der weiterführenden Schulen.Weder irgendwelche Praktika,noch sonst was. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt.Ich habe viele falsche Entscheidungen getroffen und auf vieles zu labil reagiert.Diese Zeiten sind vorbei und ich will endlich in ein normales geregeltes Leben zurückkehren,um auch mal eine Familie gründen zu können und voralledingen auch Sicherheit zu haben. Was meint ihr?Wie kann ich mich verhalten?Was könnte ich schreiben? Danke im vorraus für eure Antworten und viele Grüße |
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#2
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| Dussander, ich verstehe dich so... von diesen 6 Jahren sind 3 Jahre abzuziehen, hier hast du die Schule besucht was du durch gute Zeugnisse belegen kannst. Dann geht der Zeitraum ab in dem du deine, wenn auch abgebrochene Ausbildung betrieben hast... auch hierfür hast du hoffentlich ein Zeugnis erhalten- falls nicht bittest du umgehend um dessen nachträgliche Ausstellung. Bleibt also ein Zeitraum von 3-X= ? Jahren/Monaten in denen du zwar faktisch Arbeitslos warst, dich aber versucht hast als Profimusiker zu etablieren. ... und jetzt willst du endlich beruflich durchstarten, richtig?
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. |
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#3
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| So ungefähr,ja |
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#4
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| Dann könnte der Einstieg n ein Bewerbungsschreiben in etwa so aussehen: Nach meinem Hauptschulabschluss trat eine gewisse Ernücherung ein, während der ich mir Gedanken über meine Zukunft machen musste. Ich entschloss mich, der Perspektivelosigkeit entgegenzutreten, meinen Realschulabschluss mit Qualifikation nachzuholen und das Fachabitur anzustreben, welches ich [demnächst] erfolgreich absolvieren werde. Meine bisherigen Erfolge möchte ich mit einer Berufsausbildung abrunden. Meine Berufswahl fiel auf den Beruf des [....], der mir als eine umfassende Berufsgrundlage erscheint und mit dem ich auch als Auszubildender gut zum Geschäftserfolg meines Ausbilders beitragen könnte. Bitte gestatten Sie mir, dass ich mich um einen entsprechenden Ausbildungsplatz bewerbe. ....
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#5
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| Dussander, ich denke, dass deine jetzigen guten Noten für dich sprechen und der Arbeitgeber sieht, dass du dich geändert hast und dich reingehängt hast. Jeder Arbeitgeber ist auch nur ein Mensch, ich kann mir nicht vorstellen, dass er allzu sehr bohren wird, wenn er mitbekommt, dass du private Probleme hattest. |
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#6
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| Dussander, dann solltest du diese Sichtweise auf deine Historie auch plausibel darstellen... und zwar in deinem Lebenslauf. ... bis wann bekommen wir den denn hier zu lesen?
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. |
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