Verzwicktes Problem bez. Lebenslauf - Lücke - Seite 2
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Verzwicktes Problem bez. Lebenslauf - Lücke

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Alt 17.03.2009, 19:19
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Hallo,
wenn du aus privaten/familiären Gründen nicht arbeiten konntest, dann ist das nun mal so. Ich gehe davon aus,dass du das glaubwürdig rübergebracht hast. Ich sehe keinen Grund, das jemand etwas Schlimmes vermutet.
Du bist niemanden eine Rechenschaft schuldig, diese private Pause zu begründen.
Auch wenn du gut bist und alles auf den Profil zu trifft, heisst es nicht, dass bei der momentanen Wirtschafts-u.Finanzkrise auch wirklich gute Leute gesucht werden. Das Geld ist knapp, viele beantragen Kurzarbeit da greift man doch lieber auf Aushilfskräfte, Schüler, Studenten und weniger Qualifizierte zurück.
Mach dich nicht verrückt und suche den Fehler/ Grund nicht bei dir. Es geht leider nicht nur dir so. Bewerbe dich weiterhin auf Stellen die dir zusagen und diese Lücke, die ihren guten Grund hat, verfasse auch als solche.
Ich würde ruhig schreiben von ... bis ... berufliche Pause/ familiäre Gründe.
Im Anschreiben würde ich erwähnen, dass du dich in der Pause in Heimarbeit weiter gebildet hast (Info's aus dem Internet ect.)
Sollte man dich mal in einem Bewerbungsgespräch fragen, bist du nicht verpflichtet auf diese Frage wahrheitsgemäß zu antworten.
Ich weiß ja nicht den Grund deiner Pause,wenn du es vertreten kannst würde ich ruhig den wahren Grund sagen...nach dem Motto" irgendwann kommt eh alles raus".
Die Alternative wäre eine kleine Notlüge, die auch erlaubt ist, wenn andere zu neugierig sind und die Pause gut verpackt in einer akzeptablen Version umformulieren.
Ich weiß ja auch nicht inwieweit der Grund deiner Pause für den Job und das Unternehmen von Bedeutung ist.
Das liegt jetzt in deinem Ermessen, was du daraus machst. Ich persönlich halte es eher mit der Wahrheit.


Viel Glück.
lG Tina

Zitat:
Zitat von Accumulator Beitrag anzeigen
Hi,
folgender Sachverhalt: nach meinem Studium war es notwendig, dass ich etwas über ein Jahr aus familiären Gründen vor Ort bleiben musste und somit nicht arbeiten (inbesondere nicht im Consultantbereich mit Deutschlandmobilität etc) konnte. Als ich dann angefangen habe mich regulär zu bewerben habe ich dieser Tatsache zunächst keinerlei Bedeutung beigemessen, habe im Lebenslauf keine Angabe gemacht wodurch wohl eine "sogenannte" Lücke entstanden ist.

Ich hatte ein paar Bewerbungen geschrieben, wurde auch ein paar Mal eingeladen allerdings kein konkretes Angebot. Soweit so normal. Nachdem einige Unternehmen nach Eingang der Bewerbung rückfragten was ich in besagtem Zeitraum gemacht hätte bin ich dazu übergegangen, diesen mit einer Floskel wie "privat gebunden" im Lebenslauf zu kennzeichnen, denn die genauen Hintergründe dieser Sache sind privat. Trotzdem war jetzt nach einigen weiteren Bewerbungen immer noch kein brauchbares Resultat zu erreichen. Selbst bei Bewerbungen die wirklich perfekt in mein Profil gepasst haben bezüglich spezieller IT-Kenntnisse kam keine positive Resonanz.

Rein formal gibt es sonst eigentlich nichts das gegen mich spricht, Details spare ich mir jetzt mal (gute Noten, mehrjährige fachnahe Nebentätigkeit usw). Auch die Unterlagen selbst mit Anschreiben etc, sind tadellos.

Die Frage ist jetzt: liegt es wirklich an dieser "vermeintlichen" Lücke oder steckt mehr/etwas anderes dahinter ? Zufall ? Aktuelle Wirtschaftslage ? Eine Kombination von allem ? Mein bisheriges Selbstverständnis war eigentlich so, dass ich locker einen Job finde weil, ich einfach gut bin. Offensichtlich habe ich diese "Aufgabe" etwas unterschätzt.

Welche Option würdet ihr im Lebenslauf verwenden ? Je nach Option, wie sollte ich Rückfragen im Bewerbungsgespräch am besten begegnen ?

Es ist nicht so dass ich jetzt Unmengen von Bewerbungen geschrieben hätte (14), aber langsam bin ich schon etwas...verwirrt.

Gruß Accu
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