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#1
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| Ich habe mal eine generelle Frage zum Lebenslauf. Sollte man die Zeiten, in denen man arbeitslos war, im Lebenslauf erwähnen oder ist es besser, die wegzulassen? Also in meinem Fall geht es jetzt nicht um jahrelange Arbeitslosigkeiten sondern nur um kurze Zeiträume von ein paar Wochen oder Monaten. Einerseits heißt es doch immer, dass der Lebenslauf bzw. sämtliche Bewerbungsunterlagen übersichtlich und eher knapp gehalten werden sollten, weil die meisten Personalchefs gar keine Lust haben, sich durch lange Texte zu lesen. Natürlich ist es übersichtlicher für die, die sich durch zig Bewerbungen kämpfen müssen, wenn da wirklich nur das Wesentliche steht. Normalerweise kann sich doch jeder eh denken, dass man in den Zeiten zwischen den Arbeitsverhältnissen arbeitslos war, warum soll das also extra aufgeführt werden? Andererseits hat mir ein Personalchef auf Nachfragen, warum ich nicht zur Vorstellung eingeladen wurde, einmal gesagt, dass es ihn gestört haben, dass da Lücken im Lebenslauf waren. Letztendlich wird es wahrscheinlich Geschmacksache sein, aber wie ist es denn jetzt wirklich korrekt, was ist besser? Arbeitslosigkeiten reinschreiben oder im Lebenslauf nur die Zeiten, in denen man gearbeitet hat, erwähnen? Ich bin jetzt echt ein bisschen überfragt, wie ich den Lebenslauf in Zukunft verfassen sollte. |
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#2
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| hallo! erstmal solltest du nicht schreiben arbeitslos...sondern arbeitsuchend...das sieht immer besser aus...denn schliesslich warst du es ja diese zeit auch...der personalchef hatte recht...lücken im lebenslauf sehen nicht gut aus...es nicht nachvollziehbar was du in dieser zeit getan hast...und immer darauf achten das aktuelle geschehen nach oben...das ist ausschlaggebend....es ist keine schande arbeitsuchend zu sein...denn wenn du es schaffst mit deiner bewerbung zu eínem vorstellungsgespräch eingeladen zu werden dann zählt zu 90% dein auftreten um den chef von dir zu überzeugen....auf jeden fall wünsche ich dir viel glück bei der weiteren suche. liebe grüße Lenia... |
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#3
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| . Die Lücken im Lebenslauf sind nicht das "Auslassen" von "Arbeitssuchenden Zeiten" gemeint, sondern die Zeiten, in denen man gearbeitet hat/Teilnahme von Kursen/Besuche von Seminaren/Weiterbildungen/2.Ausbildung/ Umschulung usw., ohne diese zu erwähnen. Der Lebenslauf eines Arbeitnehmers ist eine Art Aushängeschild für den Firmenchef und die Stellenanzeige ein Aushängeschild von dem Firmenchef für den Arbeitnehmer. Eine Frage, nur anders herum: Würde der Firmenchef die Lücken seiner Firma in einer Stellenanzeige thematisieren??? z.B. so: "Wir haben leider keine Weiterbildungsmöglichkeiten. oder: Die Mitarbeiter sind gegangen, weil sie unzufrieden sind. oder: Im letzten Jahr haben wir finazielle Verluste einbüßen müssen." Würde ein ArbeitnehmerIn auf solch eine Stellenanzeige antworten??? Wohl eher nicht. Deshalb schreibt die Firma nur das in die Stellenanzeige, was für die zu besetzende Tätigkeit wesentlich ist. Warum man "Arbeitssuchenden Zeiten" nicht erwähnen sollte!?!? Jeder(?) Arbeitgeber weiss(oder müsste wissen), dass es immer "Arbeitssuchenden Zeiten" gab, gibt und immer geben wird. Die "Arbeitssuchenden Zeiten" lässt man weg, weil es zum einen destruktiv auf die Bewerbung ausgelegt werden könnte. Das hat also nichts damit zu tun, dass man sich wegen den "Arbeitssuchenden Zeiten" schämen sollte. Zum anderen ist es so, dass wenn z.B. die "Arbeitssuchenden Zeiten" mehrmals in einem Zeitraum von 10 Jahren drin stehen, dann wird eher die "Arbeitssuchenden Zeiten" thematisiert, als um das worum es eigentlich geht. Das heisst, so konstruktiv wie nur möglich und nur das Wesentliche, was die Arbeit angeht thematisieren. Sehr viele Arbeitgeber befürworten das Weglassen von "Arbeitssuchenden Zeiten". Warum??? Weil diese beim Lesen des Lebenslaufs vom wesentlichen ablenken könnten und das zeitraubend sein könnte. Übrigens, kann das im Vorstellungsgespräch angesprochen werden. Dafür sind Vorstellungsgespräche da. Ein lückenloser Lebenslauf heisst also, dass er nur das Wesentliche beinhalten sollte, was die Arbeit betrifft bzw. auf die zukünftige Tätigkeit ausgerichtet ist. "Arbeitssuchenden Zeiten" entstehen manchmal, wenn z.B. in einer Firma Veränderungen anstehen (Änderung der Firmenphilosophie usw.) und sich nicht rechtzeitig für eine andere Firma bewirbt. ...wenn z.B. sich die Private Situation (nach 8 Jahren keinen Spaß mehr an dieser Tätigkeit hat, und etwas anderes machen möchte) geändert hat und nicht berücksichtigt hat sich rechtzeitig auf eine andere Anstellung zu bewerben. ...oder wenn sich z.B. die Situation des Arbeitsmarktes geändert hat. . . Geändert von ratsuchender (14.12.2010 um 01:55 Uhr) |
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