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#1
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| Ich habe drei Ausbildungen und keinen Job da stimmt doch was nicht am System, diese Berufe die ich erlernt habe sind Gärtner, Postfacharbeiter und Fachkraft für Schutz und Sicherheit.Alles Müll, Gärtner geht überhaupt nicht, Postfacharbeiter ab und zu in einer Zeitarbeitsfirma,gleichgestellt mit Aushilfskräften und Sicherheitsfirmen....schweig ich lieber! Ich bin sehr agil und gehe zu Hause vor die Hunde,Kinder aus dem Haus, Mann auf Arbeit und Bekannte nur am Jammern wie schlecht es ihnen geht, so möchte ich nicht werden, aber ich bin auf dem besten Weg dahin.Hat jemand einen Tip wie ich meine Lebensfreude erhalten kann?Schreibt mir wenn es Euch ähnlich geht,vieleicht können wir zusammen was auf die Beine stellen. |
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#2
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| Ja das kann wohl jeder nachvollziehen, der schon mal gezwungenermaßen zuhause bleiben musste. Eine Zeit lang mag das gehen, aber irgendwann steht man früh auf und fragt sich wofür? Für jemanden der arbeiten möchte und sich auch um Arbeit bemüht, sind Absagen eine bittere Enttäuschung. Man fühlt sich nutzlos und ist in einem Teufelskreis gefangen, aus dem es scheinbar kein entkommen gibt. Kann sehr gut verstehen wie Du Dich fühlst. Habe mal ein paar Fragen, aber bitte fühle Dich dadurch nicht angegriffen. Wie alt bist Du und was unternimmst Du alles, um wieder in Arbeit zu kommen? Was würdest Du auf Dich nehmen, um wieder den Einstieg ins Arbeitsleben zu finden? -> käme zum Beispiel ein Job im Ausland für Dich in Frage (als Saisonkraft vielleicht). Damit Du zuhause nicht verblödest, musst Du Dir Beschäftigungen suchen. Wie verbringst Du Deinen Alltag, sitzt Du den ganzen Tag daheim oder engagierst Du Dich irgendwo, gehst einem Hobby nach oder triffst Dich mit Freunden denen es genauso geht? Es gibt zum Beispiel auch Arbeitslosenverbände, wo ein buntes Programm angeboten wird (verschiedene Kurse, Gesprächsrunden, usw.). Ist alles leicht gesagt, aber ich finde wir Menschlein machen uns das Leben oft auch selber schwer. Es dreht sich heute alles nur noch um Arbeit - klar ohne Arbeit kein Einkommen, was wiederum bedeutet das man abhängig ist und Einschränkungen in Kauf nehmen muss. ABER es muss doch auch noch andere Sachen im Leben geben, die glücklich machen. Wie möchte jemand, der unzufrieden mit sich selbst ist und keine Perspektiven mehr im Leben sieht, die Motivation aufbringen, um etwas neues zu starten? Gut manche sprot das gerade an, aber die meisten bleiben in ihrem Tief stecken. Du musst irgendetwas unternehmen, was Dich mal komplett ablenkt und wo Du neue Kräfte aufbauen kannst. Bist Du Dir überhaupt im klaren, was Du arbeitsmäßig machen möchtest - in welchem Bereich Du gern tätig wärst, was auch realisierbar wäre?
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. Geändert von Ratgeberin (11.04.2008 um 14:49 Uhr) |
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#3
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| Hallo, vielen Dank für die Antwort,bin 53 jahre aber keine alte Oma,habe eine tolle Familie und auch einen großen Freundeskreis, Hobbys kommen auch nicht zu kurz, gehe jeden Sonntag reiten,helfe vor Ort im Jugendclub, bin Ehrenmitglied im Karnevalsclub,soweit alles ok.Ich hatte im Dezember ein Schlüsselerlebnis was mich warscheinlich etwas aus der Bahn geworfen hat.Hatte mich beworben in einem Sicherheitsunternehmen,wurde auch eingestellt und fuhr nach Berlin zur Einarbeitung. Dabei handelte es sich um eine Notrufzentrale,die ihren Sitz nach Sachsen-Anhalt verlagerte zum 31. März.Habe dort am 10.12. angefangen zu arbeiten und am 21.01. wurde mir fristlos gekündigt, ohne Begründung! Am Tag zuvor hatte ich mit dem Chef noch im Internet die neuen Räumlichkeiten der neuen Notrufzentrale angesehen und einen Geburtstagskalender erstellt für die neuen Mitarbeiter ,inbegriffen meine Wenigkeit.Ich frage mich bis heute was ich falsch gemacht habe. Gruß Margitta |
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#4
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| Alte Oma? Ach wo, mit 66 Jahren, da fängt das Leben an ... Hattest Du Deinen Chef nochmal darauf angesprochen? Ist natürlich kein schönes Erlebnis so vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, zumal vorher anscheinend alles gut lief? Aber ich will Dich nicht wieder zum grübeln bringen, sondern eher wissen, ob Du Dich nach diesem Ereignis wieder um Arbeit bemüht hast. Schreibst Du noch Bewerbungen? Vergiss was war und konzentriere Dich auf das was Du erreichen möchtest!
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. Geändert von Ratgeberin (12.04.2008 um 00:03 Uhr) |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Ratgeberin für den nützlichen Beitrag: | ||
katerleo (13.04.2008) | ||
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#5
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| Zitat:
Aber es muss eine Kündigungsfrist eingehalten werden. Eine fristlose Kündigung unterstellt ein schwerwiegendes Fehlverhalten: Eine fristlose Kündigung erzeugt normalerweise eine Sanktion beim Arbeitslosengeld, sowohl bei ALG I als auch bei ALG II. Was sagt dein Arbeitszeugnis aus?
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#6
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| Ich habe meinenen Chef nicht noch mal darauf angesprochen, wie auch, ich sehe ihn ja nicht mehr, aber meine ehemaligen Kollegen können es auch nicht verstehen und wollen noch mal nachhagen, aber wie gesagt einfach vergessen und neu beginnen.Ich bewerbe mich täglich neu, aber irgendwie bin ich nicht mehr die"Alte".Früher konnte ich auftauchen wo ich wollte,nach dem Motto, die muß man erleben, heute bin ich einfach nicht mehr die die ich einmal war.Die schlechten Erfahrungen haben mich verunsichert und verändert.Arbeite zur Zeit wieder auf der Post, aber das sehe ich eher als Strafe, sozusagen als Versagerjob, weil mich das nicht ausfüllt.Bin ich nun reif für den Seelenklemtner oder gibt es noch Hoffnung ??? Herzliche Grüße Margitta |
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#7
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| Kann dich gut verstehen - gerade wenn man in seiner Arbeit besonders engagiert ist kann es bei derartigen Kündigungen zu einem starken Gefühl des "Nichtmehrgebrauchtwerdens " welches nicht selten in einer starken akuten Depression endet kommen. Wehr dich, wenn es geht gegen diese Art der fristlosen Kündigung - auch vor dem Arbeitsgericht. Diesen Schurken welche derart unbegründete Kündigungen aussprechen muss das Handwerk gelegt werden. Wie heisst die Firma ? Gruss |
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