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#1
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| Hallo Zusammen! Ich habe mich hier angemeldet, da mich seit einiger Zeit einiges sehr belastet und ich fragen wollte, was ich machen soll, bzw. wie ich mich verhalten soll? Ich arbeite seit 5 Jahren in meinem Betrieb und die Arbeit hat mir immer viel spaß gemacht und ich war immer zufrieden bis vor 2 jahren ein wechsel in der Führung vollzogen wurde... Seitdem graut es mir jeden morgen zur arbeit zu gehen... Mein Vorgesetzter hat nicht nur mich im Visier, sondern hat sich seine "Spezis" aus der Belegschaft herrausgesucht die er mehr oder weniger regelmäßig kontrolliert und "mobbt"... Einige Kollegen schreiben schon die sogenannten "Mobbing-Tagebücher"... Über den Personalrat, bzw. nächsthöhreren Vorgesetzten, bzw. meinem Arbeitgeber kann man sich leider auch nicht beschweren, da die "Führungsriege" in einem Boot sitzt und sich auch gegenseitig Rückendeckung gibt... Habs an eigenem Leibe erlebt wo ich und ein Kollege was ändern wollte und unser Personalrat nur "grinsend" dasaß und nichts unternommen hat... In meinem Fall sieht es so aus, das mein "Chef" unregelmäßig Arbeitsberichte haben will mit Uhrzeiten und gefahren Kilometern... Desweitern reagiert er oft cholerisch und erhebt oft die Stimme und droht unbegründet mit Lohnkürzungen oder Abmahnungen... Desweiteren fährt er einem hinterher, bzw. "spioniert" einem/mir nach ob ich meine arbeiten auch ausführe, bzw. was ich mache. Ich muß mich öfters rechtfertigen, weshalb ich meine eigentlich selbsttätige arbeiten nicht so ausführe wie er es sich gerade einfallen läßt. Muß ständig irgendwelche Papiere unterschreiben, wie beispielsweise belehrungen über Ladungsicherung und werde dann gefragt weshalb ich mehrmals fahren muß, weil ich mich an die Vorschriften halte... Desweiteren bekomme ich neue Dienstanweisungen die oft nicht so umsetzbar sind, wie es mein Chef gerne hätte und wenn ich da mein Veto einlege, bekomme ich nur dumme sprüche an Kopf geknallt... Ich bin auch seit 3 Jahren Zuckerkrank (Typ 1 Diabetiker) und muß mich an meine Pausen halten, bzw. essen wenn mir schlecht wird... Da mußte ich mir auch schon sprüche anhören, ob ich überhaupt geeignet sei für den Beruf, obwohl der Arbeitsmedezinische Dienst keine einwände hat... Wie gesagt, früher hat mir meine Arbeit auch spaß gemacht und das Betriebsklima war wirklich "tiefenentspannt", aber heute geht keiner meiner Kollegen mehr mit freude zur Arbeit... Alein, wenn ich morgens mein Chef schon sehe geht mein Puls auf 120... Kann oft Nachts nicht schlafen und das ganze wirkt sich auch negativ auf mein Familienleben aus... Kündigen würde ich zwar gerne, aber leider sieht es mit einem neuen Job nicht sehr rosig aus... Kennt man ja... Vielleicht habt ihr ja einen Tip für mich... MfG! |
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#2
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| Ich lese nichts davon, dass du in der Gewerkschaft bist. In der Gewerkschaft sein, bedeutet, jederzeit sich über seine Rechte und Pflichten informieren zu können. Wenn du diese kennst, ist das Arbeitsverhältnis viel entspannter. Denn dein Vorgesetzter nutzt doch deine Unsicherheit und deine Unkenntnis der rechtlichen Verhältnisse aus und du fängst an, dich selber unter Druck zu setzen. Zitat:
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| wegen deiner Zuckerkrankheit schon einen Antrag auf Behinderung gestellt. Dieser wäre sinnvoll, da bei Errichen eines GDB von mindestens 30% du dann wiederum Antrag beim Arbeitsamt zur >Gleichstellung mit einem Schwerbehinderten< stellen kannst. Beide Anträge - erstern bei deinem zuständigen Versorgungsamt den anderen wie gesagt bei der Arbeitsagentur, kannst du auch zeitgleich stellen. Ist wirklich kein Problem - bissl Aufwand halt - aber ungemein hilfreich. Dein AG kann dich dann nämlich nicht mehr so ohne weiteres entlassen. Er muss dann bei der Hauptfürsorgestelle nachfragen und diese wird ihm dann schon erklären was Sache ist. Die Zuckerkrankheit Typ 1 ist kein Grund warum man nicht auch seine tägl arbeit verrichten könne. Der Betroffene sollte nur ein paar Regeln einhalten und vor allem sich nicht des Mobbings aussetzen lassen. Stress ist für alles schädlich - schädlicher als das Rauchen. Es wird höchste Zeit, dass Arbeitgeber nicht weiter an der Verschlechterung von Gesundheit ihrer Untergebenen Anteil haben. Sowas muss rigoros bekämpft werden!! Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" Geändert von wellen (30.09.2009 um 07:20 Uhr) |
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