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#21
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| Vielleicht spürt dein Lieblingschef, dass Du ihn in seiner Inkompetenz durchschaust, das können Chefs gar nicht ab - und schon gar nicht, wenn es "nur" eine Frau ist. Solche Chefs haben eben ein Machtproblem. ![]() Vielleicht solltest Du eine offene Aussprache im Beisein der anderen zwei Chefs anstreben? (Zeugen). Schwarzwaldeule |
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#22
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| Hallo, ich bin neu hier und leider kann ich keine Tipps geben, sondern habe auch eine Frage. Bin mir nicht sicher, ob es schon bossing ist, was mir zur Zeit passiert. Ich arbeite als Leitung eines Jugendfreizeithauses in einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf. Die Besucher der Einrichtung sind in der Hauptsache männliche Kurdische junge Erwachsene im Alter zwischen 12-27 Jahren. Seit Nov 2006 arbeite ich jetzt da und schon anfangs musste ich miterleben wie mein Vorgänger unkorrekt entlassen wurde. Die ganze Zeit gab es Stress mit einigen sehr gewaltbereiten Besuchern. Dies eskalierte zwischendurch noch, weil ich einige Veränderungen gemacht habe, z.B. Mädchenarbeit, Bau eines Tonstudios. Die männlichen Besucher waren nicht begeistert von den Mädchen. Das Tonstudio wurde von einem Teil der Besucher selbst gebaut und betrieben, auch stellte sie ihr eigenes Equipment zur Verfügung Der andere Teil der Besucher zeigte sich auch hier nicht einverstanden. es gab häufige Vandalismus.Vorfälle und ich wurde körperlich und verbal angegriffen. Mein direkter Vorgesetzter hat mich n keinster Weise unterstützt. Wegen der Vorfälle und dem ständigen Stress war dann das Jugendamt (nicht mein Arbeitgeber) darauf bedacht mich als Leitung zu ersetzen, auch da bekam ich keine Unterstützung. Jetzt sollte das Haus wegen Einsparungsmaßnahen geschlossen werden. Ist von meinem Arbeitgeber abgewendet worden. Ich habe durch einen absoluten Zufall erfahren, dass mein Arbeitgeber schon vor einiger Zeit nach einem Nachfolger für meine Position gesucht hat und dass auch Kollegen schon davon informiert waren. Jetzt habe ich ein Schreiben bekommen, dass überlegt wird mich zu versetzen. Bisher gab es noch kein persönliches Gespräch mit mir, allerdings habe ich erfaahren, dass bereits in öffentlichen Gremien darüber gesprochen wird. Ich bin jetzt seit 2,5 Wochen krank geschrieben. Nun endlich meine Frage: Soll ich selbst anderen Multiplikatoren im Stadtteil und andren Organisationen davon berichten ? Ich wäre über ein Feedback sehr Dankbar LG Helle |
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#23
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| Dritten als erstes davon berichten würde ich nicht. Aber diejenigen, von denen Du gehört hast, dass sie involviert sind, direkt ansprechen und mit dem, was Dir zu Ohren gekommen ist, konfrontieren. Sie sollen dazu Stellung beziehen. Das Hinter-dem-Rücken, Unter-der-Hand etc. spielt bei solchen Vorgängen oftmals eine ebenso große Rolle wie das Setzen darauf, dass die Person, um die es geht, der Situation hilflos gegenüber steht.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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Helle (12.03.2010) | ||
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#24
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| Autoritärer Führungsstil kein Mobbing Wer seinem Arbeitgeber einen Mobbingvorwurf macht, muss beweisen, dass eine böse Motivation seitens des Arbeitsgebers vorlag. Konkret muss zumindest der Nachweis erbracht werden, dass der Arbeitgeber damit hätte rechnen können, demjenigen durch seine Vorwürfe gesundheitlich zu schädigen. Im vorliegenden Fall bevorzugte ein Geschäftsführer einen autoritären Führungsstil. Dessen Personalleiterin fühlte sich fortgesetzten Herabwürdigungen und Schikanen ausgesetzt und erkrankte an Depressionen. Die Klage der Frau auf Schmerzensgeld auf 25.000 € wies das Gericht ab. Ein unsensibler Führungsstil allein spreche nicht für Mobbing. Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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Helle (12.03.2010) | ||
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#25
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| Zitat:
So dass, durch absolutes Zerwürfnis keine andere Möglichkeit mehr, als der Gang zum Arbeitsgericht bleibt. Auch hier kann dann im besten Falle nur noch eine Einigung über Abfindung oder eine ganzjährige Lohnfortzahlung unter Freistellung von der Areitsleistung bis zum Ende der vereibarten Kündigung herausgehandelt werden. Schade - aber Arbeitgeber dürfen tatsächlich auch den Arbeitnehmer auch gesundheitlich schädigen!! Dazu besitzen sie auch noch die Frechheit sich der paritätischen Beitragszahlung in Krankenkassen entziehen zu wollen. Bis mal einer vollends durchdreht und .... Es ist zum ein Gipfel der Unverschämtheit dem Versicherer ( Arbeitsrechsschutz der einem ja auch Geld abnimmt in die Hände getrieben zu werden. Eine Rechsschutzversicherung zum Schutz gegen ein Grundrecht ist deshalb meines Erachtens eine völlig überflüssige Geldschneiderei der Versicherer. Die Gegenwehr muss hier massiv von der Bevölkerung ausgehen.Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" Geändert von wellen (12.03.2010 um 06:39 Uhr) |
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#26
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| ch habe schon so einiges gelesen über mobbing... und dachte, dass es besser ist zu reden, als nichts zu tun. Es liegt mir eigentlich auch nichts daran, die feigen Kollegen zu kompromittieren, sondern eher möglichst gut aus der Sache raus zu kommen. Arbeiten möchte ich für diesen Arbeitgeber auf keinen Fall mehr!! Vielmehr später dafür sorgen,dass weder Geschäftsführer noch Betriebsleiter diese Taktik micht weiterführen können. Ich weiß allein von 5 Fällen, in denen es so oder so ähnlich unter der selben Geschäftsführung und teilweise der selben Betriebsleitung abgelaufen ist LG Helle |
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