Ich werde von meinem Arbeitgeber gemobbt...
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Ich werde von meinem Arbeitgeber gemobbt...

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  #1  
Alt 25.06.2010, 23:09
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Hallo,

ich bin neu hier, auf der suche nach Hilfe über google bin ich auf diese Seite gestoßen.

und ich komme nun auch zum wesentlichen, ich arbeite bei einer Hilfsorganisation im Behindertenfahrdienst, und war bis letztes Jahr auch ehrenamtlich dort tätig, bis mir da alles auf die nerven ging, man schünft sich Katastrophenschutz und man macht wirklich nichts dafür, wie da z.B. wäre Zelt aufbauen, Krankenwagen Kunde, Theoretisches wissen erweitern etc. pp., es hieß immer nur Sanitätsdienste machen, vom vorgesetzten kam immer nur "du mußt mal wieder was machen, du hast schon lange nichts mehr gemacht", und das nicht nur bei mir, ich habe mich dann immer weiter zurück gezogen, bis ich letztendlich gar nichts mehr gemacht habe. Ehrenamtliche Arbeit soll spaß machen, und dieses Gefühl hatte ich dort nicht mehr, und entschloss mich die Sachen abzugeben. da es auch nichts gebracht hätte sich an höhere stelle zu wenden, dies haben schon andere Helfer getan, und es passierte schlicht weg gar nichts...

Doch es dauerte nicht lange und mich bekam ein Gefühl das mir irgendwie was fehlt, und ich habe es mir beim THW angesehen, das war aber irgendwie nichts für mich, also hab ich mir gedacht gehst zum roten kreuz da das dass selbe ist wie du vorher gemacht hast, gesagt getan, ich habe es mir dort dreimal angesehen, alle sehr nett und aufgeschlossen zu mir gewesen, obwohl ich vorher bei der konkurrenz war, den die beiden Hilfsorganisationen verstehen sich nicht besonders bei uns im Landkreis, ich habe es ja bereits angesprochen, die Organisation, wo ich vorher war, engagiert sich auch bei Übungen nicht. Also habe ich das Mitgliedsformular ausgefüllt, und war ab sofort ehrenamtlicher rot kreuz´ler.

so und es vergingen ein paar Monate.
und da fängt die Geschichte des mobben´s an, ich habe ein schreiben erhalten von meinem Arbeitgeber, wo darin steht, dass ich einen Vertragsbruch begangen habe, ich war im ersten Augenblick etwas verwirrt, ich habe meinen Arbeitsvertrag vor geholt und herein gesehen, darin steht "Eine Aktive Mitwirkung in einer anderen Hilfsdienst- oder Katastrophenschutzorganisation ist dem Mitarbeiter nur mit Zustimmung gestattet".
nun saß ich da vor meinem leeren Word DIN A4 Blatt und haute in die tasten um dieses auszubügeln, ich bittete schriftlich um Entschuldigung, und erfragte im gleichen schreiben um Genehmigung der rot kreuz Mitgliedschaft.
es dauerte eine Woche bis der Brief von meinem Arbeitgeber erreicht hatte, da wurde die Mitgliedschaft nicht genehmigt, und ich sollte mich bezüglich eines Gespräches im Büro melden, dessen bin ich auch nach gekommen. das Gespräch fand mit dem Stadtbeauftragen statt, ich habe mir alles von der Seele geredet was mich dort ehrenamtlich und hauptamtlich stört, ich hätte genauso gut eine Parkuhr bequatschen können, und dann wurde ich vor die Wahl gestellt, entweder der Arbeitsplatz oder rotes kreuz, ich entschied mich unter diesen Bedingungen für das rote kreuz !
manche werden jetzt denken "hallo ist der noch normal ?", sicher habt ihr irgendwo recht, aber es ist nur ein Übergangs Job wo ich gerade mal etwas über 400 Euro verdiene (Minijob), und außerdem hätte Sodas immer im Raum gestanden den ich bin da jetzt fast 10 Jahre ehrenamtlich aktiv gewesen, angefangen hat es mit Ersatz - dienst (statt Bundeswehr), und da lernt man Menschen kennen ! mir wurde dann mündlich gesagt das ich zu ende Juni die Kündigung bekomme, und bis auf weiteres von der Arbeit freigestellt bin, das Gespräch war im April.

Im Mai erhielt ich einen Brief von meinem Arbeitgeber, wo drin stand, das ich mich bezüglich des "Aufhebungsvertrag" mit ihm in Verbindung setzen möchte, ich war erschüttert als ich dies gelesen hatte, und war irgendwie hilflos. ich wandte mich dann an meine Mutter mit diesem schreiben, und meine Mutter hat mir geraten ich soll zum Amtsgericht gehen und mir ein Beratungsschein für einen Rechtsanwalt ausstellen lassen, dies tat ich auch gleich am nächsten tag, habe der Dame das geschildert was los ist, und sie belehrte mich über 3 Jahre Gefängnis bei nicht wahrheitsgemäßer angaben.
so dann habe ich mir Auskünfte eingeholt bei bekannten bezüglich eines Anwaltes, und da fiel ein Name des öfteren, und von dem habe ich mir dann auch die Telefonnummer besorgt, und habe ihn am selben tag noch angerufen und ihm die Sache geschildert und gesagt das noch Überstunden ausstehen, und bekam gleich nächsten tag um 7 Uhr ein Termin. habe dann nach dem Telefonat sämtliche unterlagen bereit gelegt, und am nächsten morgen dann zu ihm, er sah sich alles an und schilderte ihm noch mal die Sachlage und er sagte den Aufhebungsvertrag unterschreiben sie nicht und faxte dann ein schreiben an meinen Arbeitgeber.
ich hörte eine zeitlang nichts, weder vom Arbeitgeber noch vom Rechtsanwalt, bis dann auf einmal ein Notiz - Zettel bei mir im Briefkasten lag, wo drauf stand "Montag 21.06.2010 9 Uhr ins Büro", darauf hin habe ich mein Rechtsanwalt angerufen, und ihm das erzählt, worauf er sagte ihr Arbeitgeber muß sich bei mir melden, da gehen sie nicht hin, ich habe meinen Arbeitgeber dann per Email angeschrieben, das er sich mit meinem Anwalt in Verbindung setzen möchte, und das ich den Termin am 21.06 nicht wahrnehmen werde, find ich besser als wenn man dort vergebens auf mich wartet und mir das nachher vorgehalten wird.

am 22.06.2010 war dann ein Brief aus Hannover vom Diözesangeschäftsführer wo drin steht das ich ab 28.06.2010 eine andere tour und zusätzlich sonntags noch eine tour fahre, ich habe dies sofort meinem Rechtsanwalt mitgeteilt, dieser war genau so wie sprachlos und brauchte ein Augenblick Bedenkzeit, und sagte dann gehen sie zum Arzt und lassen sie sich wegen mobbing krank schreiben, so kurzfristig wie die es jetzt getan haben kann ich nicht reagieren. ich bin dann auch zum Arzt und habe ihm dies geschildert, bin aber auch wegen meiner Rückenschmerzen hin wofür ich dann gleich eine spritze bekommen habe, die hat aber leider nichts gebracht, so das ich nachmittags noch mal hin bin, aber auch die hat nichts gebracht, so das ich heute Freitag morgen wieder hin bin, aber auch die hat nichts gebracht, und habe meinem Hausarzt auch gesagt das die Tabletten auch nicht anschlagen, worauf er meinte das es auch psychisch durch das mobbing kommen könnte.
naja ich bin jetzt erst einmal krankgeschrieben, richtig finde ich das zwar nicht wirklich, aber mein Anwalt sollte es ja besser wissen.


ich sehe irgendwas nicht, warum haben sie angst mit meinem Anwalt in Kontakt zu treten ?
was haltet ihr von dieser ganzen Geschichte, gibt es hier jemanden der in etwa das gleiche erlebt hat ?
ich weiß irgendwie nicht weiter, ich hoffe hier irgendwie Hilfe zu finden damit ich mal runter komme.

was würdet ihr tun ?


Gruß Björn
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  #2  
Alt 25.06.2010, 23:40
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Zitat:
"Eine Aktive Mitwirkung in einer anderen Hilfsdienst- oder Katastrophenschutzorganisation ist dem Mitarbeiter nur mit Zustimmung gestattet".
Der Rechtsanwalt sollte erstmal klären, ob diese Klausel überhaupt rechtens ist.
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  #3  
Alt 26.06.2010, 07:19
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Wie sieht es denn bei Dir hauptberuflich aus?
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  #4  
Alt 26.06.2010, 12:14
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Zitat:
Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
Der Rechtsanwalt sollte erstmal klären, ob diese Klausel überhaupt rechtens ist.
ich habe das gefühl das es dass nicht ist, warum veranstalten sie sonst so ein zirkus mit mir ?

es ist ja im prinzip genau so als wenn ich in einem fußball verein wäre oder sonst ein freizeit verein.


nur ich weiß irgendwo nicht wirklich weiter...





Zitat:
Zitat von Melete Beitrag anzeigen
Wie sieht es denn bei Dir hauptberuflich aus?
Das ist Hauptberuflich wo ich die probleme habe, DRK ist nur ehrenamtlich, das heißt ich bekomme kein geld dafür !



MfG Björn
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  #5  
Alt 26.06.2010, 13:08
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Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Du hauptberuflich in einem 400 €-Job tätig bist?
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  #6  
Alt 26.06.2010, 20:31
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ich bin auf 500 euro brutto eingestellt, ich habe dann nach den abzügen genau 426,86 euro. aber von selbst kündigen tue ich jetzt nicht solange ich kein anderen job habe, denn nur von der stütze leben habe ich keine lust zu ehrlich gesagt, da bin ich ein wenig zu stolz für.



MfG Björn
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  #7  
Alt 01.07.2010, 16:40
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Zitat:
aber von selbst kündigen tue ich jetzt nicht solange ich kein anderen job habe, denn nur von der stütze leben habe ich keine lust zu ehrlich gesagt, da bin ich ein wenig zu stolz für.
Klar. Und es ist auch besser für Dich, nicht selbst zu kündigen, um keine Sanktionen diesbezüglich zu erhalten.

Aufgefallen ist mir jedoch folgendes:

Zitat:
...ich arbeite bei einer Hilfsorganisation im Behindertenfahrdienst, und war bis letztes Jahr auch ehrenamtlich dort tätig, ...
Zitat:
...Also habe ich das Mitgliedsformular ausgefüllt, und war ab sofort ehrenamtlicher rot kreuz´ler....
Zitat:
...ich habe ein schreiben erhalten von meinem Arbeitgeber, wo darin steht, dass ich einen Vertragsbruch begangen habe, ich war im ersten Augenblick etwas verwirrt, ich habe meinen Arbeitsvertrag vor geholt und herein gesehen, darin steht "Eine Aktive Mitwirkung in einer anderen Hilfsdienst- oder Katastrophenschutzorganisation ist dem Mitarbeiter nur mit Zustimmung gestattet".
Zitat:
...da wurde die Mitgliedschaft nicht genehmigt, ...
Zitat:
...und dann wurde ich vor die Wahl gestellt, entweder der Arbeitsplatz oder rotes kreuz, ich entschied mich unter diesen Bedingungen für das rote kreuz !
manche werden jetzt denken "hallo ist der noch normal ?", sicher habt ihr irgendwo recht, aber es ist nur ein Übergangs Job wo ich gerade mal etwas über 400 Euro verdiene (Minijob), und außerdem hätte Sodas immer im Raum gestanden den ich bin da jetzt fast 10 Jahre ehrenamtlich aktiv gewesen, angefangen hat es mit Ersatz - dienst (statt Bundeswehr),
Ich fasse das jetzt mal zusammen, so wie ich das verstanden habe:

Du bist dort seit fast 10 Jahren tätig, angefangen mit Deinem Ersatzdienst, dann ehrenamtliche Tätigkeit und Midijob.

Deinen ganzen bisherigen Werdegang hast Du auf diese Hilfsorganisation ausgerichtet. Aus Deiner Schilderung geht weder hervor, dass Du eine Ausbildung absolviert, noch ein Studium, noch eine vollwertige Arbeitsstelle angenommen hättest.

Statt dessen hast Du Dich bislang voll und ganz in den Dienst dieser Hilfsorganisation gestellt, stets viele Stunden umsonst gearbeitet, dazu gab's für einen Teil der Stunden erst ein Zivi-Geld, dann ein Midijob-Taschengeld.

Eines Tages wolltest Du den Teil Deiner Arbeit, der umsonst (ehrenamtlich) ist, einer anderen Organisation widmen. Seither ist der Bär los: Man droht mit Kündigung, verbietet Dir, ehrenamtlich für die andere Organisation tätig zu sein, zitiert Dich zu unangenehmen Gesprächen, lässt Dich in der Luft hängen, gibt Dir eine andere Route...

Logisch: Es ist schon sch****, wenn man einen derart vollkommenen Arbeitssklaven mit der Konkurrenz teilen muss.

Ebenso logisch ist, dass Dich das alles äußerst hart trifft. Du hast in den letzten 10 Jahren Deine ganze Kraft, Dein Leben in den Dienst dieser Organisation gestellt.

Wenn Du da nicht schnell zu Kreuze kriechst, wird man Dich mit einem grottenschlechten Zeugnis in die Wüste schicken. Man erwartet von Dir, dass Du lebenslang für ein Taschengeld Deine gesamte Kraft und Aufmerksamkeit willfährig zur Verfügung stellst - einhundertprozentig ungeteilt versteht sich.

Mein Rat ist: Wache endlich auf! Verkrieche Dich jetzt nicht in Depression und Krankheit. Es ist aktuell nicht wirklich etwas Schlimmes passiert. Du bist einfach nur drauf und dran zu erkennen, wie sehr man Dich dort ausnutzt.

Nichts gegen ehrenamtliches Engagement. Aber was ist mit Deinem beruflichen Werdegang, mit einem von staatlicher Führsorge unabhängigen Leben, mit der Freiheit, selbst zu entscheiden, für wen oder was Du Dich ehrenamtlich (also unentgeltlich) einsetzen möchtest?

Gestalte jetzt Dein Leben!

Vielleicht hatten all die Ereignisse der letzten Zeit sogar etwas sehr Gutes: All das war notwendig, damit Du erkennst, dass es so wie gehabt für Dich auf keinen Fall weitergehen darf!

Das tut jetzt erst einmal weh. Aber es ist auch eine Chance. Du hast viele, wertvolle Erfahrungen sammeln können.

Nun hast Du Dir einen Anwalt genommen, damit Du möglichst keine Nachteile bei Deinem Ausscheiden dort erleidest (der kann Dir - falls nötig - auch hinsichtlich des Zeugnisses helfen). Und dass Deine Tage dort jetzt irgendwie gezählt sind, ist sonnenklar.

Beschäftige Dich mit Deiner Zukunft. Wie kannst Du Deine wertvollen Erfahrungen solchermaßen nutzen, dass Du letztenendes damit Deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst und nicht mehr auf Taschengeld-Jobs angewiesen bist?

Wenn alles gut geht, wird sich alles, was aktuell geschehen ist und geschieht, im Nachhinein als durchaus positive Wende für Dich erweisen.
__________________
Liebe Grüße, Melete

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  #8  
Alt 01.07.2010, 21:52
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Zitat von Melete Beitrag anzeigen

Ich fasse das jetzt mal zusammen, so wie ich das verstanden habe:

Du bist dort seit fast 10 Jahren tätig, angefangen mit Deinem Ersatzdienst, dann ehrenamtliche Tätigkeit und Midijob.

Deinen ganzen bisherigen Werdegang hast Du auf diese Hilfsorganisation ausgerichtet. Aus Deiner Schilderung geht weder hervor, dass Du eine Ausbildung absolviert, noch ein Studium, noch eine vollwertige Arbeitsstelle angenommen hättest.

Statt dessen hast Du Dich bislang voll und ganz in den Dienst dieser Hilfsorganisation gestellt, stets viele Stunden umsonst gearbeitet, dazu gab's für einen Teil der Stunden erst ein Zivi-Geld, dann ein Midijob-Taschengeld.
richtig angefangen habe ich dort mit Ersatzdienst, das heißt ich habe mich dort auf 7 Jahre Katastrophenschutz verpflichtet, damals hieß es es wird die Ausbildung bis zum Rettungssanitäter finanziert, da kam aber nie was, auch auf anfrage nicht, und ich war nicht der einzige. Nach dem Rettungssanitäter wollte ich zum Rettungsassistenten weiter machen. zivi- Geld gab es nicht, da nur Ersatzdienst und keine Zivildienststelle.
Während des Ersatzdienstes habe ich eine Ausbildung zum Altenpfleger absolviert, nach der Ausbildung war ich dann in einem kleinen Altenpflegeheim angestellt, bis die das heim im Februar 2009 dicht gemacht haben, und da wurde mir dann von meinem jetzigen Arbeitgeber die tour angeboten, da ich das dort erwähnt hatte das dass Heim geschlossen wird.

Zitat:
Eines Tages wolltest Du den Teil Deiner Arbeit, der umsonst (ehrenamtlich) ist, einer anderen Organisation widmen. Seither ist der Bär los: Man droht mit Kündigung, verbietet Dir, ehrenamtlich für die andere Organisation tätig zu sein, zitiert Dich zu unangenehmen Gesprächen, lässt Dich in der Luft hängen, gibt Dir eine andere Route...
kurz und bündig JA!
und das mit dem Roten kreuz geht ja jetzt auch in Ordnung, und werde nach meinem Gefühl strafversetzt, wo ich dann eine 6 tage Woche habe...


Zitat:
Mein Rat ist: Wache endlich auf! Verkrieche Dich jetzt nicht in Depression und Krankheit. Es ist aktuell nicht wirklich etwas Schlimmes passiert. Du bist einfach nur drauf und dran zu erkennen, wie sehr man Dich dort ausnutzt.

Gestalte jetzt Dein Leben!

Vielleicht hatten all die Ereignisse der letzten Zeit sogar etwas sehr Gutes: All das war notwendig, damit Du erkennst, dass es so wie gehabt für Dich auf keinen Fall weitergehen darf!

Das tut jetzt erst einmal weh. Aber es ist auch eine Chance. Du hast viele, wertvolle Erfahrungen sammeln können.

Nun hast Du Dir einen Anwalt genommen, damit Du möglichst keine Nachteile bei Deinem Ausscheiden dort erleidest (der kann Dir - falls nötig - auch hinsichtlich des Zeugnisses helfen). Und dass Deine Tage dort jetzt irgendwie gezählt sind, ist sonnenklar.


Wenn alles gut geht, wird sich alles, was aktuell geschehen ist und geschieht, im Nachhinein als durchaus positive Wende für Dich erweisen.
Ich Danke dir für diese harten aber wahren Worte !
Ich sehe die ganze Sache jetzt wesentlich klarer, und ich weiß jetzt auch das man meine Arbeit, sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich, dort nicht zu schätzen weiß/wußte.



MfG Björn
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