Mobbing im Praktikum
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Mobbing im Praktikum

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Alt 05.12.2008, 07:25
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Hallo liebe Mitleser,

ich habe ein großes Problem mit meiner Praktikumseinrichtung. Ich bsuche die Fachoberschule auf dem sozialen Zweig. Die Schule schreibt jeden Schüler ein Pflege- und ein Erziehungspraktikum vor. Ich mache momentan mein Pflegepraktikum im Krankenhaus. Jedoch habe ich mich mit einer Schwester gestritten und seitdem werde ich gemobbt. Hier habe ich mal einen Arbeitsprotokoll zu dem Vorfall verfasst:

Am 27.10.2008 begann mein Sozialpraktikum im Klinikum .

28.10.08 Streit mit Krankenschwester

Am 28.10.08 gegen etwa 14.50 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Schwester T. und mir.
Eine meiner Aufgaben ist es, nach den Patienten zu sehen, wenn sie klingeln. An diesem Tag war ich mit der Arbeit vollkommen überfordert.
Als ich mich im Aufenthaltsraum befand, ließ sich Schwester T. von einem Zivildienstleistenden massieren. Auf der Station klingelte es.
Ich wurde aufgefordet, das Zimmer aufzusuchen. Aufgrund meiner Erschöpfung, ließ ich mich zu dem Kommentar hinreißen, dass sie doch auch mal auf das Zimmer der Patientin gehen könnte. Nachdem ich die Klientin aufgesucht hatte, begegnete mir Schwester T., wobei sie drohte, dass sie mein "freches" Verhalten in mein Praktikumzeugnis mit einfließen lasse, wobei sie den Vergleich erwähnte, dass meine Arbeit im Gegensatz zu ihrer keinen Wert hätte. Daraufhin entgegnete ich ihr, dass es mein Recht sei, meine Meinung frei zu äußern. Schwester T. meinte, dass sie dies nicht dulde, wobei sie mir sagte, ich wäre ihr eine unangenehme Kollegin und sie könnte mich ebenso beleidigen wie ich es angeblich getan haben soll. In meinen Augen war das keine Beleidigung. Nach dem Streit, kritisierte sie meine Arbeit als mangelhaft. Sie bestrafte mich, indem sie mich die vorherige Aufgabe erneut durchführen ließ, wobei die aufgewandte Zeit für die Aufgabe über meine zumutbare Arbeitszeit hinausging. Ich hörte beim Verlassen meiner Arbeitsstelle wie sich Schwester T. (in meiner Abwesenheit) negativ über mich äußerte ,dass ich "aufpassen" solle mit wem ich rede, da sie für mein Praktikumszeugnis verantwortlich sei .
Ich berichtete das Geschehen dem Praktikumsleiter Herrn x.

29.10.08 Verhalten der Schwester

Das Verhalten der Schwester mir gegenüber ist aus meiner Sicht als Mobbing anzusehen. Folgende Fakten sind meines Erachtens ausschlaggebend:
Am 29.10.08 gegen etwa 7.15 Uhr entschuldigte ich mich persönlich bei Schwester T. , um den Frieden auf der Station zu bewahren. Sie nahm meine Entschuldigung nicht an, mit der Begründung, ich wäre ihr "egal" und das mein "schlechtes" Benehmen sowohl mit als auch ohne Entschuldigung in mein Zeugnis einfleße. Desweitern drohte sie mir mit dem Verlust meines Praktikumsplatzes wegen meines unangemessenen Verhaltens.
Gegen 7.30 Uhr sollte ich Schwester T. eine Schnabeltasse bringen. Nachdem ich diese Aufgabe erledigt hatte, wurde ich in aggressiven Tonfall angewiesen die Zimmertür eines Patienten zu schließen.
Am selbigen Tag gegen etwa 11.20 Uhr stand ich vor der Information der Station xx mit einer Kollegin, wobei ich unabsichtlich den Eingang versperrte. Daraufhin rempelte mich Schwester T. wortlos um.

30.10.08 Gespräch mit der Oberschwester

Da ich mich aufgrund des vorausgegangenen Geschehens in meiner Arbeit erheblich beeinträchtigt fühlte, suchte ich das Gespräch mit der der Oberschwester.
Diese informierte Herrn x. (Praktikumsleiter) über den momentanigen Sachverhalt. Beide lehnten meinen Wunsch , einen Stationswechsel durchzuführen, ab.

Im Anschluss habe ich erfahren,dass die Oberschwester die Mutter von Schwester T. ist.
Ich wollte kein Gespräch, da ich der Meinung war, dass sich nichts an dem Arbeitsklime ändert.

Ich habe mich dann an meine Klassenlehrerin gewandt und diese hat ein Gespräch mit ihr,dem Praktikumsleiter, der Schwester, der Oberschwester und mir vereinbart.
Gestern war das Gespräch.Der Praktikumsleiter kam rein, sagte:"Hallo.ihr müsst das unter euch regeln,also gehe ich wieder an die Arbeit." und weg war er.
Dann erzählten wir unsere Versionen und was dabei rauskam, war die pure Hölle.
Mir wurde jedes Wort im Mund umgedreht und jede Aussage,die Schwester T. machte, wurde durch ein passenden Kommentar von der Oberschwester bestätigt.Hier mal ein paar Fakten:
Sie sagte, dass sie nach dem Streit mit mir reden wollte, aber es zu stressig war.Sie hat aber nie mit mir geredet und auch NIE einen Versuch gewagt bzw einen Ansatz gezeigt. Im Gegenteil, sie hat mich völlig ignoriert.
Sie sagte, dass ich rotzfrech etc. Ich sagte,dass ich Angst vor ihr habe,wei sie mir ständig droht.Sie drehte alles um,indem sie behauptete, sie hätte Angst vor mir,weil ich falsche Aussagen und Gerüchte über sie verbreiten würde. Die Oberschwester bestätigte das dann auch noch mit "Ich will gar nicht wissen,was L. in der Mittagspause so rumtratscht!".Ich wurde bei dem ganzen Gespräch völlig zerpflückt und eingeschüchtert. Der Zivildienstleistende hat mich auch noch in der Station angeschwärzt und gesagt, dass ich keinen Bock auf das Praktikum hätte.Während dem Gespräch zeigte mir T. den Vogel und als ich weinen musste, lachte sie mich sogar aus.Weder die Lehrerin noch die Oberschwester haben eingegriffen. T. meinte, ich hätte Halluzinationen und man könne mir nicht vertrauen,weil man nicht weiß,was ich mir alles aus den Fingerspitzen sauge.Zu dem Vorfall mit dem Schubsen sagte die Oberschwester nur,sie wüsste nicht,was mein Problem wäre,sie legt ihre Hand ins Feuer und schwört,dass das 100%ig nicht passiert sei.Die Oberschwester wehrt sich gegen einen Stationswechsel mit der Begründung,dass ich auf einer anderen Station über sie lästern könnte.
Die Lehrerin meinte,ich solle noch eine Woche hingehen und wenns gar nicht klappt, werde ich in eine andere Einrichting geschickt. Als ich gefargt wurde,wie ich es sonst so finde,meinte ich,dass ich überfordert sei,wobei die Oberschwester gleuich wieder einsetzte und meinte, ich würde meinen Mund eh nie aufkriegen und ich würde die Patienten nie anlangen wollen,das hätten die anderen Kollegen auch schon gesagt.Das stimmt aber nicht!Ich sagte darauf:"Ich denke,dass ich etwas zögerlich bin, da ich besipielsweise beim Waschen,Angst habe,dass Wasser in die Wunden kommen könnte".Die Oberschwester ergriff wieder das Wort:"Immer denkst du nur,machst aber nichts!"ich stehe wie der letzte Vollidiot da, wie eine Lügnerin.
T. sagte zur Krönung dann noch,dass ich nur aus dem Praktikum raus möchte und ich einen Sündenbock suche udn das wäre sie.Das stimmt alles nicht!Ich könnte durchdrehen!Im Gegenteil,ich gebe mir soviel Mühe und versuche immer alle Aufgaben so gut wie möglich zu erledigen.
Ich habe heute auch blau gemacht,weil ich es nicht mehr packe.Ich habe die ganze Nacht durchgeheult.Mir sind quasi die Hände gebunden.Ich habe echt das Gefühl jeder deckt jeden.Ich weiß echt nicht mehr weiter!Jedenfalls setze ich keinen Fuß mehr in das Krankenhaus.
Mein Vater sitzt selbst in einem Betriebsrat und sagt auch,dass das,was sie mit mir machen pures Mobbing ist.
Abgsehen davon muss ich den ganzen Tag nur putzen (die Schwetsernküche,den Vekalienraum etc) und niemdand zeigt mir wirklich was zu meinem Praktikum.Ich bin wie ein Hilfarbeiter/Arbeitskraft bzw Putzfrau.
Ich habe mir schon überlegt zum Arbeitsgericht zu gehen und auf Entlohnung bzw wegen Mobbing Klage einzureichen oder auch wegen dem vogel zeigen zur Polizei zu gehen und sie wegen Beleidgung anzuzeigen.
Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht,was ist richtig,was ist falsch?
Bitte gebt mir ein paar Ratschläge.

Geändert von nontestatum (05.12.2008 um 19:45 Uhr) Grund: Namen wurden anonymisiert
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  #2  
Alt 07.12.2008, 09:34
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Ich werde dazu noch ein paar Zeilen schreiben ... bitte noch etwas Geduld ...
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  #3  
Alt 14.12.2008, 20:29
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Um zu verstehen, was da abläuft, muss man in die Geschichte des Menschen zurückschauen.

Der Mensch ist ein Herdentier, das wie alle Tiere untereinander Rangkämpfe austrägt.

Wenn man an der Maske der Zivilisation etwas kratzt, schaut das wilde Tier heraus.

So auch hier. Da gibt es Leute, die der Meinung sind, sie müssten irgendeine wie immer geartete soziale Stellung behaupten, und klarmachen müssen, dass bestimmte Leute nach ihrer Pfeife zu tanzen haben. Im Zweifelsfalle sind das mangels anderer "Opfer" eben Auszubildende, Praktikanten usw.

Solchen Leuten fehlt es ganz einfach an sozialer Kompetenz.

Wenn das eine zeitlich begrenzte Veranstaltung ist, lohnt es sich nicht, da ein Fass aufzumachen. Die "Personalmächtigen" werden da bestimmt keine Partei für einen Praktikanten ergreifen oder für jemanden, der nur kurze Zeit dort beschäftigt ist, insbesondere dann nicht, wenn da weitere Vetternwirtschaft herrscht.
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  #4  
Alt 24.01.2009, 02:06
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Tip: Sofort IHK melden, Beschwerdebrief an die Krabkenhausleitung schreiben und Praktikum aufgeben. sofort. Du schreibst so kompetent, das du bestimmt etwas vernünftiges findest. In einer wie nonte sagt (Vetternwirtschaft), hast du mit deiner stellung keinen chance. Null. Kannst du dein Wesen emotional nicht 100% anpassen, leider auf die letzte und unterste stufe, wirst du da über kurz oder lang kaputtgehen, hoffen wir das es nur noch kurz ist. Viel Erfolg MFG
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  #5  
Alt 24.01.2009, 07:45
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Standard Ist

ja schlimm auch für Patienten die solchen Leuten wie deinen mobbenden
Schwestern hilflos ausgesetzt sind.
Wenn man schon in jungen Jahren auf derartige Arbeitsverhältnisse stösst,
kann einem das ja den Mut für weiterers Engagement in diesem Beruf, nehmen.

Ich liesse mir mein Praktikumsarbeitszeugnis nicht verhunzen und würde klare Dinge schaffen.
Ist es überhaupt angebracht bei einem Praktikumszeugnis ein aussagekräftiges
Schreiben zu erstellen? Reicht es nicht vollkommen aus nur eine sog. Bestätigung über die Dauer dieses zu schreiben?

Gruss

wellen
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  #6  
Alt 24.01.2009, 09:18
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Die Schule hat mich sofort aus dem Praktikum genommen, aber auch erst als sich mein Vater beschwert hat. Jedenfalls habe ich in meinem Zeugnis lauter 4er und 5er, obwohl ich nie etwas angestellt habe, ganz im Gegenteil, ich habe alle Aufgaben erledigt. Argumente wie Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit etc. wurden genannt.
Ist es jetzt schon zu spät,um etwas zu unternehmen???
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  #7  
Alt 27.01.2009, 09:48
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Um der Inflation entgegen zu wirken, der der Begriff "Mobbing" anheim gefallen ist, muss man aber ganz klar sagen, dass es sich beim hier geschilderten nicht(!) um Mobbing handelt, sondern um einen schlichten Konflikt.

Für geplante, strukturierte Handlungen war ja gar keine Zeit,...
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  #8  
Alt 19.08.2009, 00:13
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Hi,
ich muss auch zugeben das es kein Mobbing ist, sie testet dich wie weit sie bei dir gehen kann, aber ich weiss auch net wie humorvoll du bist.Ich kann mir vorstellen das es net der richtige Beruf für dich ist, wenn es dich überfordert zu einer Patientin zu gehen,die Hilfe benötigt. Ausserdem hättest du viele Möglichkeiten gehabt, dich zu wehren, z.b hättest du es mit ihrer Vorgesetzten besprechen können, und es weiter melden können, oder ihr hättet irgendwelche Abmachungen gemacht, denn über jedes Problem kann man reden, und du hast bewiesen das du noch net Erwachsen genug bist, um so ne Tätigkeit ausüben zu können.Warum hast du dich denn net erstmal in eine andere Abteilung versetzen lassen, dort hättest du erstmal mit wem drüber reden können, oder du wärst zum klinik chef gegangen, oder so. Und das bevor sie dir so ne schlechte Beurteilung ausgehändigt hat, ausserdem musst du dich durchsetzen,und bisschen mehr Humor hätte dir ja net geschadet.Ausserdem hättest du auch zur Schule gehen können, und mit den Lehrern drüber reden können, und das gleich zu Anfang, das was du schilderst ist sicherlich kein Mobbing, das ist einfach nur eine belangloses Problem. Ausserdem könnte es auch sein, das sie dich testen wollte, wie gut du Probleme lösen kannst. und das hast du sicherlich vergeigt. und demzufolge hättest du mal ruhig deine aufgaben machen können, denn es sind ja deine Noten, und an deiner Teamfähigkeit musst du noch ziemlich dran arbeiten.
Ausserdem was soll denn dein Vater daran ändern, zu Not hättest du nen Anwalt eingeschaltet, wobei ich das hierbei zu überflüssig halten würde, aber eins glaub mir , Mobbing ist was ganz anderes.

Mit freundlichen Gruss
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  #9  
Alt 19.08.2009, 10:43
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Wenn es nach mir geht, hacke die sache ab und lasse dir ein ordentliches Praktikumszeugnis ausstellen, ist man dazu nicht bereuit, nimm die Bestätigung und lass dich nicht entmutigen!!! Das Arbeitsleben wird immer härter auch durch die Krise und viele weitere entwicklungstechnische Umstände, ich kann auch nicht beschreiben, was ich damit sagen will. Die jungen (mir ninklusive) haben es verdammt schwer. Der Bildungsreichtum und die freie Wahl die einem in diesem schönen land gewährt wird, trifft nicht immer zu. Die jungen von heute haben extremes Potenzial und sind durch die Medien und die Schule von heute viel schneller im denken und am begreifen als die älteren. Und die Älteren geben ihre Position nicht gerne ab, schon gar nicht in Zeiten der Krise, da kann schon eine Praktikantin das Bild stören und das "Fass zum überlaufen" bringen, wobwohl sie da null und nichtigs für kann. Wichtig ist jetzt den Mut nicht zu verlieren, sich etwas schriftlich als Nachweis geben zu lassen und das nächste mal ein neues Praktikum in den ferien zu machen.

Viel Erfolg!
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  #10  
Alt 19.08.2009, 12:57
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thisnokay befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Thisnokay, ich weiß zwar nicht was das für ein Zeug ist das du da einnimmst, da es dir aber offensichtlich nicht zu bekommen scheint- lass doch bitte die Finger davon... dann klappts in Zukunft sicher auch mit deinen Beiträgen hier.


Wolf

Geändert von derWolf (19.08.2009 um 22:36 Uhr) Grund: Unfug
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