Mobbing - Was kann ich tun?
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Mobbing - Was kann ich tun?

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  #1  
Alt 04.05.2010, 14:22
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Unglücklich Mobbing - Was kann ich tun?


Hallo ihr Lieben!
Ich habe mich vor ein paar Minütchen hier angemeldet und hoffe, dass man mir wenigstens ein wenig weiter helfen kann...
Ach... und falls das hier die falsche Abteilung dafür sein sollte, schonmal SORRY im Vorraus

Und zwar ist Folgendes los:
Nachdem ich meine Lehre zur Konditoreifachverkäuferin abgeschlossen habe, blieb ich gleich in der Firma, die mich auch ausbildete. 2 Wochen nach den bestandenen Prüfungen habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. Im März 2009 kam mein Sohn zur Welt und ich nahm meine Elternzeit für 1 Jahr in Anspruch. Während der Elternzeit lief mein Arbeitsvertrag aus, da ich erstmal nach der Lehre nur einen befristeten Arbeitsvertrag bekam.
Kurz nachdem die Elternzeit zu Ende ging, rief mein Chef mich an und fragte mich, ob ich denn wieder anfangen möchte. Ich willigte natürlich sofort ein, sagte ihm aber auch gleich, dass ich nicht mehr als 20 Std. die Woche arbeiten kann und will, da mein Sohn mir doch noch ein wenig zu klein ist, als das ich ihn für den ganzen Tag in die Krippe geben möchte.
Alles war schön und gut, ich gehe also seit März 2010 wieder arbeiten.

Nun kam es aber leider so, dass mein Sohn schlimm erkrankte. Eine Woche vor Ostern bekam er sehr schwere Bronchitis, sodass er für eine Woche ins Krankenhaus musste. Ich blieb natürlich bei ihm. Ostersamstag wurde er aus dem Krankenhaus wieder entlassen und ich ging gleich den kommenden Dienstag wieder arbeiten. Da bekam ich von meinem Chef schon Sachen gesagt, wie: "Na, nächstes Mal musst du ja nicht gleich mit da bleiben!"
Hallo...? Mein Sohn ist 13 Monate alt, ich denke, jede Mutter versteht mich da, wenn ich sage, ich lass ihn nicht allein ins Krankenhaus.

Am 24. 04. kam es dann nachts noch einen Zacken schärfer. Mein Sohn bekam plötzlich sehr hohes Fieber, was trotz fiebersenkenden Mitteln nicht wieder verschwand. Gerade als ich meinen Sohn anziehen wollte, um mit ihm ins Krankenhaus zu fahren, bekam er Fieberkrämpfe. Das Ende vom Lied war, dass er mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren wurde und, weil er im Krankenwagen selbst noch 2 Anfälle bekam, auf der Intensivstation lag. Ich blieb die ganze Nacht bei ihm und rieg gleich morgen um halb sieben (der Laden öffnet um auf Arbeit an und sagte Bescheid, dass ich nicht zur Arbeit kommen werde.
Nach einer Woche, also letzten Freitag, kamen wir endlich wieder aus dem Krankenhaus raus, aber mit der Bedingung, dass der Kleine noch viel Ruhe hat (es wurde unter anderem Gehirnhautentzündung festgestellt). Da wir erst Freitag spät aus dem Krankenhaus raus kamen und Samstag 1. Mai war und der Laden zu hatte, rieg ich gleich Sonntag früh an und sagte Bescheid, dass ich mich eine Woche noch auf mein Kind krank schreiben lassen werde, da ich sonst niemanden habe, der ihn betreut. Mein Freund ist arbeiten und die Omas und Opas sind auch selbst noch alle arbeiten.
Jedenfalls schimpfte mein Chef ins Telefon: "Na toll- damit ist mir auch nicht weiter geholfen!" und legte einfach auf.
Aber als wenn das noch nicht genug wäre, rief mich Abends eine ehemalige Mitarbeiterin an, die wohl den Tag im Laden vorbei schaute und erzählte mir, dass die Frau von meinem Chef wohl ganz schlimm auf Arbeit über mich reden würde. So von wegen: "Ja, das Kind kann ja gar nicht so oft krank sein! Sie spinnt doch nur rum, weil sie keine Lust hat zu arbeiten! Sie soll sich mal nicht so anstellen usw.!"
Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist, dass ich zwischendurch auch ständig arbeiten gekommen bin, selbst wenn mein Sohn Fieber hatte oder sonst was. Dann habe ich Meine Mutter immer gefragt, ob sie nicht auf ihn aufpassen kann oder sonst was.
Ich bin so sauer, dass so über mich gesprochen wird auf Arbeit und dann auch noch von der "Chefetage!" Meine Mutter sagt, da ich ja noch 4 Wochen Probezeit habe, soll ich gucken, dass ich mir so schnell wie möglich was neues suchen soll, weil das ja so keine Umstände sind. Und in der Zeit, wo ich nach was neuem suche, soll ich mich krank schreiben lassen...
Was kann man in so einen Fall tun bzw. was würdet ihr tun?

Ich danke euch jetzt schon mal für eure Antworten!

GLG
Summi ^^

Geändert von Franky (01.07.2010 um 19:41 Uhr)
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  #2  
Alt 05.05.2010, 08:38
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Offensichtlich war dein Boss war früher mit dir zufrieden und hat dich in sein Geschäft geholt.

Ich würde ihm also die Atteste bzgl. deines Kindes zeigen, damit er keinen falschen Eindruck bekommt, das musst du zwar nicht tun und geht ihn eigentlich auch nichts an. Dennoch würde ich dieses empfehlen, denn schlussendlich bist du auch an dem Erhalt deines Arbeitsplatzes interessiert, und da sind natürlich alle Faktoren wichtig, die sich für dich positiv auswirken.

Mutwillig krankfeiern würde ich nicht, das hinterlässt einen üblen Geschmack und wäre auch für eine eventuelle spätere Beschäftigung in diesem Hause schädlich.

Es geht darum, dass du Verständnis für deine Situation generierst, dann kann dein Boss entscheiden, ob der dich behält oder nicht.

Grundsätzlich ist es so: dein Boss ist Unternehmer, er benötigt Leute, die anwesend sind und für das Unternehmen arbeiten. Tritt eine Situation auf, dass der Boss sein Personal nicht mehr einplanen kann, steht die Kündigung im Raum.

Wenn es nicht anders geht, würde ich aus der Beschäftigung einen kleinen Minijob mit wenigen Arbeitsstunden machen, so bleibst du wenigstens mit einem Bein im Geschäft und könntest das Arbeitsverhältnis später wieder ausbauen.
__________________
Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter.
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  #3  
Alt 29.05.2010, 18:09
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Benutzerfreundlich ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Leider wird heute überall gemobbt. Die Anforderungen sind in jedem Beruf gestiegen, die Kollegen sind leider nicht immer solidar zu einander, weil jeder ab morgen auf der Straße sein kann. Normaler Weise sollte man das auch nicht persönlich nehmen, aber wenn es einem schadet dann erst recht zum Betriebsrat oder Beratungsstelle.
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  #4  
Alt 29.05.2010, 22:30
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Du wirst wahrscheinlich keinen Arbeitgeber finden, der ohne Reaktion hinnimmt, wenn Du öfter mal unvorhergesehen nicht Deinen Dienst antreten kannst.

Aus diesem Grund ist es für Frauen mit kleinen Kindern stets extrem schwer, überhaupt eine Arbeitsstelle zu finden.

Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass Dich ein anderer Arbeitgeber schon im Bewerbungsgespräch danach fragt, inwiefern die Versorgung des Kindes gesichert ist (wenn er Dich als Mutter eines kleinen Kindes überhaupt in die engere Wahl zieht). Und dann gibt es eine Probezeit, während derer man Dir ohne Angabe von Gründen kündigen kann.

Ich schließe mich Nonte an: Versuche, Verständnis für Deine Situation zu erwecken, spreche mit der Chefin und versuche, ihr klarzumachen, wie sehr Dir an der Arbeit dort gelegen ist.

Eine Reduzierung der Arbeitszeit könnte auch erst einmal eine Lösung sein. Allerdings müsste in der dann vereinbarten Zeit die Versorgung des Kindes tatsächlich anderweitig geregelt sein, sonst bringt die Umstellung keinen Vorteil.
__________________
Liebe Grüße, Melete

Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür.

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  #5  
Alt 29.05.2010, 23:39
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Standard Es war einmal

so, dass der Mann das Geld verdiente und die Frau die Kindererziehung usw. übernahm. Das war dann die sog.Familie - die kleinste Zelle in einem Staat.
Das lief auch sehr lange ganz gut so.
Nur jetzt darf das nicht mehr so sein.
Warum eigentlich ??
Wo sollen eigentlich die ganzen Arbeitsplätze herkommen, wenn die Frauen auch schon wieder nur 1 Jahr nach der Geburt voll ins Arbeitsleben einsteigen sollen? Das muss doch der dümmste Politiker einsehen, dass das gar nicht möglich ist. Gleichzeitig sollen aber doch wieder mehr Kinder geboren werden.
Neue Steuerzahler braucht das Land - versteht sich ja von selbst.
Von welchen Steuergeldern soll denn z.B. ein Bischof leben - der übrigens als Bundesbeamter besoldet wird. Und zwar so hoch besoldet, das ich den Betrag hier gar nicht nennen will. Er lacht jedenfalls alle aus und ist mit sich und seinem lieben Gott doch sehr im Reinen. Mehr muss er ja gar nicht tun

Der Bischof ist nur ein Beispiel - da gibt es schon noch was ganz anderes.
War dieses Elternjahr der Ministerin von der Leyen vielleicht gar nich so der grosse Wurf - war es nicht mehr eine Augenwischerei ?
Na - für einige sehrgut verdienende Ministerialbeamte usw. rechnet es sich schon. Für die grosse Masse aber weniger.

Du Summi007 musst da durch und hast entsprechend zu kämpfen.
Die absolute Wichtigkeit eines guten und vor allem liebenden erzieherischen Beistandes insbesondes der Mutter in den frühen Lebensjahren eines Kindes muss ich ja nicht sonderlich betonen.
Es liegt meist und oft nur an den Eltern, ob eine Kindeserziehung mit dem 18 Lebensjahr endet und die Eltern aufschnaufen, wenn die Kinder aus dem Hause sind
- sie endlich wieder alleine sind und ihr eigenes Leben leben können,- weil ja die Erziehung ihnen soviel abgefordert hat
-wobei sie sich selbst als zu kurz gekommen sehen,
- oder ob man in den Kindern auch wenn sie einmal verheiratet sind ein sehr gutes freundschaftliches Verhältins ein Leben lang hat.
Letzteres ist natürlich besser - das weiss ich aus Erfahrung.
Man hat es jedenfalls in der Hand - denn wie man sich bettet - so liegt man

So richtig helfen kannst du dir also selbst am besten + dazu alles Gute
Summi007

Deine Chefetage wird wohl kein Verständnis für dein Problem haben, somit
stellt sie eigentlich einen Gegner für dich dar, der deine Interessen nicht teilen wird. Wie du mit Gegnern umgehen möchtest ist selbstverständlich dir überlassen. Ich behandele sie meist so - wie sie mich
Das Leben wird leider immer härter - diese Härte muss aber gleichmässig verteilt werden, dann ist das wieder besser.;-)

Gruss

wellen
__________________
Die Schule ist nur die Saat -
der Beruf ist die Ernte

Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande.
- keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !!
Wehret den Anfängen!
„Principiis obsta, sero medicina paratur"

Geändert von wellen (29.05.2010 um 23:50 Uhr)
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  #6  
Alt 29.05.2010, 23:52
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Standard Es war einmal

so, dass der Mann das Geld verdiente und die Frau die Kindererziehung usw. übernahm. Das war dann die sog.Familie - die kleinste Zelle in einem Staat.
Das lief auch sehr lange ganz gut so.
Nur jetzt darf das nicht mehr so sein.
Warum eigentlich ??
Wo sollen eigentlich die ganzen Arbeitsplätze herkommen, wenn die Frauen auch schon wieder nur 1 Jahr nach der Geburt voll ins Arbeitsleben einsteigen sollen? Das muss doch der dümmste Politiker einsehen, dass das gar nicht möglich ist. Gleichzeitig sollen aber doch wieder mehr Kinder geboren werden.
Neue Steuerzahler braucht das Land - versteht sich ja von selbst.
Von welchen Steuergeldern soll denn z.B. ein Bischof leben - der übrigens als Bundesbeamter besoldet wird. Und zwar so hoch besoldet, das ich den Betrag hier gar nicht nennen will. Er lacht jedenfalls alle aus und ist mit sich und seinem lieben Gott doch sehr im Reinen. Mehr muss er ja gar nicht tun

Der Bischof ist nur ein Beispiel - da gibt es schon noch was ganz anderes.
War dieses Elternjahr der Ministerin von der Leyen vielleicht gar nich so der grosse Wurf - war es nicht mehr eine Augenwischerei ?
Na - für einige sehrgut verdienende Ministerialbeamte usw. rechnet es sich schon. Für die grosse Masse aber weniger.

Du Summi007 musst da durch und hast entsprechend zu kämpfen.
Die absolute Wichtigkeit eines guten und vor allem liebenden erzieherischen Beistandes insbesondes der Mutter in den frühen Lebensjahren eines Kindes muss ich ja nicht sonderlich betonen.
Es liegt meist und oft nur an den Eltern, ob eine Kindeserziehung mit dem 18 Lebensjahr endet und die Eltern aufschnaufen, wenn die Kinder aus dem Hause sind
- sie endlich wieder alleine sind und ihr eigenes Leben leben können,- weil ja die Erziehung ihnen soviel abgefordert hat
-wobei sie sich selbst als zu kurz gekommen sehen,
- oder ob man in den Kindern auch wenn sie einmal verheiratet sind ein sehr gutes freundschaftliches Verhältins ein Leben lang hat.
Letzteres ist natürlich besser - das weiss ich aus Erfahrung.
Man hat es jedenfalls in der Hand - denn wie man sich bettet - so liegt man

So richtig helfen kannst du dir also selbst am besten + dazu alles Gute
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stellt sie eigentlich einen Gegner für dich dar, der deine Interessen nicht teilen wird. Wie du mit Gegnern umgehen möchtest ist selbstverständlich dir überlassen. Ich behandele sie meist so - wie sie mich

Gruss

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