Mobbing oder Recht?
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Alt 16.05.2009, 12:11
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Standard Mobbing oder Recht?


Hallöchen zusammen,

ich schildere hier einmal Vorkommnisse, von denen ich nicht einmal weiß, ob das nur einfache Schikane oder bereits Mobbing ist. Man möge mir nachsehen, wenn ich da etwas falsch verstehe...

Vor ca 3 Wochen bekam unsere Firma ( 50 MA) einen Betriebsrat. Drahtzieher dieser Aktion war ich. Aus verschiedenen Gründen. Ältere MA wurden "ruhig gestellt" durch verschiedenste Dinge, eine ganze Abteilung "dient" der Leitung der Firma weil offensichtlich gezielte Fehlinformationen kund getan werden. Da ich Single bin und meine Kinder erwachsen, stehe ich wohl als Einziger in einer Position, die nicht durch finanziellen Druck exponiert ist.

Bereits eine Woche vor der BR- Wahl kam der Personalchef aus Bremen ( sehr ungewähnlich) "spontan" vorbei und verlangte Mitarbeitergespräche von Lagerarbeitern und dem Fahrpersonal. Wie bereits geschrieben, Büro und Aussendienst wurden nicht "verhört" weil Linientreu.
Der Personalchef betonte ausdrücklich, dass er einen entstehenden BR nicht torpedieren wolle und würde, aber er meinte, ein BR könne nichts, dürfe nichts und wäre im Grunde Quatsch weil es nur Geld kosten würde.
Die ganze Aktion dauerte bis 19 Uhr, obschon wir offiziell um 14 Uhr Arbeitsende haben.
Nun, der BR ist gewählt und ich gehöre ihm an.
Nun häufen sich Dinge, von denen ich denke, dass die Geschäftsleitung sich zumindest rechtlich in der Grauzne befindet.

1. Als Fahrer bekam ich Mitte 2007 einen neuen Lastwagen. Ich fragte meinen Chef, ob er etwas dagegen hätte, ein eigenes Radio einzubauen, weil das vorhandene, serienmäßige auf langen Fahrten meinen Ansprüchen nicht genüge. Er erklärte, dass es ihm Zitat" *******gal ist"
Montag bekam ich ein Schreiben, dass ich mit Fristsetzung zum 18.5.2009 das Radio, sowie den Umwandler etc auszubauen hätte.

Für mich reine Schikane, weil egal welches Radio im Fahrzeug ist, meine Arbeitsleistung ist immer die gleiche. Nur dass ich auf langen Fahrten mit meinem eigenen Radio ein höheres Wohlfühlgefühl entwickle. Aus Arbeitgebersicht wohl kaum relevant oder?

2. Ich erlitt vor mehreren Wochen einen Betriebsunfall, in dem mein rechtes Knie erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Nach der Kernspin ordente mein Arzt an, dass ich leichte Arbeiten verrichten solle. Das erzählte ich meinem Betriebsleiter, dem ich vertrauen kann. Er richtete es ein, dass ich bis zur nächsten Kernspin Kontrolluntersuchung am Lager arbeiten kann. Eine wirkliche Hilfe. Als der Niederlassungsleiter aus dem Urlaub zurück kehrte, geschahen folgende Dinge: Unser Betriebsleiter wurde gekündigt ( Argument: Die Initiative Betriebsrat kam aus seiner Abteilung und er hätte das verhindern müssen, dabei hatte er nicht einmal Kenntnis davon) und ich wurde vom Lager wieder ins Fahrerlager versetzt.
Der Lagerleiter, ein sehr kompetenter und verständiger Mensch, gab mir eine elektrische Ameise an die Hand, damit ich mein Knie nicht unnötig belasten solle. Das widerrief der Niederlassungsleiter und erklärte: Der soll voll arbeiten oder sich krank melden. Leichte Arbeiten haben wir nicht.

Ist diese Aussage rechtlich haltbar? Wer arbeitsunfähig ist oder nicht entscheidet doch kein Arbeitgeber oder ist das hier über Nacht eine Monarchie geworden?

3. Dem Niederlassungsleiter ist zugetragen worden, dass die Fahrer und das Lagerpersonal morgens beim packen der Ware auch über Betriebsrat- relevante Dinge reden. Damit meint er selbstverständlich mich. Über den Betriebsratsvorsitzenden ließ er nun verkünden, ich solle das unterlassen.

Bin ich ein wenig zu empfindlich oder soll das ein Maulkorb sein? Und darf er das? Ich denke ich werde über kurz oder lang anwaltliche Hilfe benötigen, denn es sieht aus meiner Sicht so aus, als würde er persönliche Animositäten auf mich fixieren und hätte nichts anderes zu tun, als mir jeden Tag aufs Neue das Leben schwer zu machen.

4. Da der BR verpflichtet ist, auf die Einhaltung der Gesetze zu pochen, stehe ich mit meinem Kollegen in vrderster Lineie, was das Arbeitszeit- Gesetz. die Fahrpersonal- Verordnung, die STVO und die GGVSE betrifft. EIn paar Kollegen haben sehr viele Punkte angesammelt. Von 10 Fahrern haben 5 mehr als 6 Punkte in Flensburg, 2 Fahrer haben 16 Punkte und sind kurz davor, ihren Führerschein zu verlieren. Wir pochen nun darauf, die Gesetze einzuhalten und ich als Fahrer muss dem vorangehen. Mein Niederlassungsleiter erklärte dem BR- Vorsitzenden ( ebenfalls Fahrer) ich würde, wenn ich in einer Stadt ohnehin ausliefern würde, Geschäftsschädigendes Verhalten an den Tag legen, wenn ich dieses Gebiet nicht vollständig abarbeiten würde. Er meinte einen Vorfall vom 13.5. wo ich aufgrund der Gesetzeslage nicht alle Kunden beliefern konnte. Seine AUssage war, dass wenn wir mit 2 Fahrern ( wegen meinem Knie) wohl effektiver hätten handeln müssen. Doch auch für 2 Fahrer gelten laut Arbeitszeit- Gesetz 8 reguläre Stunden, die wir bereits eigenständig um 1,5 Stunden überzogen haben. Resp Überstunden im Glauben der Duldung geleistet haben. Unfassbar.... dieses Verhalten ist aus meiner Sicht infam und richtet sich gezielt auf mich. Meine Vermutung ist, dass ich durch derlei Massnahmen dazu gebracht werden soll, meinen Hut zu nehmen. Womit sich auch der BR erledigt haben dprfte...

Meine Frage ist: Kann ich dieses unseriöse, inkompetente kindliche Getue abstellen (lassen)? Wenn, dann wie und wie gehe ich vor? Ich habe diesbezüglich keine Ahnung, weil diese Art der invasiven Manipulation kenne ich nicht. Und eigentlich will ich das auch nicht.
Ich muss dazu sagen, dass das Erste Seminar bzgl Betriebsrat erst Ende Juni anfällt.

Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben :-)

Mit freundlichem Gruß

Tom

Geändert von Ghostface (16.05.2009 um 12:20 Uhr)
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Alt 16.05.2009, 17:25
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Als unerwünschten Betriebsrat und vertreter von Arbeitnehmerinteressen - wohl auch noch im Transport- und Speditionswesen - hast du dich zur Zielscheibe gemacht.

Um dieses Aufgabengebiet beackern zu können, musst du ein knallharter H und sein.

Ich vermute eher, es wird so kommen, dass du das Unternehmen verlässt und eine Abfindung erhälst. Und das auch nur, wenn du deine Viorgesetzten genug genervt hast.

Ohne massive gewerkschaftliche Begleitung überlebst du da nicht lange, das Arbeitsrecht ist im Sinne der Arbeitgeber gestrickt, und nicht für die Arbeitnehmer.

Wenn deine Gewerkschaft dich nicht unterstützt, dann gibt die Sache auf und lasse es sein. Dann bist du chancenlos. Alleine schon deswegen, weil der Arbeitgeber den längeren finanziellen Atem hat.
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Alt 16.05.2009, 17:56
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Hallöchen zusammen,
Hello lonsesome Rider ...

ich schildere hier einmal Vorkommnisse, von denen ich nicht einmal weiß, ob das nur einfache Schikane oder bereits Mobbing ist. Man möge mir nachsehen, wenn ich da etwas falsch verstehe...

Vor ca 3 Wochen bekam unsere Firma ( 50 MA) einen Betriebsrat. Drahtzieher dieser Aktion war ich.

Du Böser du ...

Aus verschiedenen Gründen. Ältere MA wurden "ruhig gestellt" durch verschiedenste Dinge, eine ganze Abteilung "dient" der Leitung der Firma weil offensichtlich gezielte Fehlinformationen kund getan werden. Da ich Single bin und meine Kinder erwachsen, stehe ich wohl als Einziger in einer Position, die nicht durch finanziellen Druck exponiert ist.

Bereits eine Woche vor der BR- Wahl kam der Personalchef aus Bremen ( sehr ungewähnlich) "spontan" vorbei und verlangte Mitarbeitergespräche von Lagerarbeitern und dem Fahrpersonal. Wie bereits geschrieben, Büro und Aussendienst wurden nicht "verhört" weil Linientreu.
Der Personalchef betonte ausdrücklich, dass er einen entstehenden BR nicht torpedieren wolle

... natürlich nicht, das wäre ja auch gesetzwidrig ...

und würde, aber er meinte, ein BR könne nichts, dürfe nichts und wäre im Grunde Quatsch weil es nur Geld kosten würde.

na ja, ein paar Rechte hat der Betriebsrat ja - und ja, die rechte der Arbeitnehmer kosten den Arbeitgeber etwas - in China kosten die Arbeiter weniger, weil die da auch weniger Rechte haben ...

Die ganze Aktion dauerte bis 19 Uhr, obschon wir offiziell um 14 Uhr Arbeitsende haben.

... das nennt man sinnvoll verbrachte Freizeit ...


Nun, der BR ist gewählt und ich gehöre ihm an.

Du arme S a u ...

Nun häufen sich Dinge, von denen ich denke, dass die Geschäftsleitung sich zumindest rechtlich in der Grauzne befindet.

1. Als Fahrer bekam ich Mitte 2007 einen neuen Lastwagen. Ich fragte meinen Chef, ob er etwas dagegen hätte, ein eigenes Radio einzubauen, weil das vorhandene, serienmäßige auf langen Fahrten meinen Ansprüchen nicht genüge. Er erklärte, dass es ihm Zitat" *******gal ist"
Montag bekam ich ein Schreiben, dass ich mit Fristsetzung zum 18.5.2009 das Radio, sowie den Umwandler etc auszubauen hätte.

Du kannst doch nicht einfach an dem Eigentum deines Bosses herumschrauben ... da kannst du dich besser in einen Ameisenhaufen setzen ...

Für mich reine Schikane, weil egal welches Radio im Fahrzeug ist, meine Arbeitsleistung ist immer die gleiche.

Nein. Keine Schikane. Auch LKW sind heute komplizierte Fahrzeuge mit ausgefeilter elektrik, wenn du bei einem Einbau/Umbau einen Fehler machst, könntest du einen Fahrzeugstillstand/Fahrzeugausfall herbeiführen und damit deinem Arbeitgeber einen erheblichen Schaden zufügen. .

Nur dass ich auf langen Fahrten mit meinem eigenen Radio ein höheres Wohlfühlgefühl entwickle. Aus Arbeitgebersicht wohl kaum relevant oder?

Hier hat dein Boss recht - eindeutig.

2. Ich erlitt vor mehreren Wochen einen Betriebsunfall, in dem mein rechtes Knie erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Nach der Kernspin ordente mein Arzt an, dass ich leichte Arbeiten verrichten solle. Das erzählte ich meinem Betriebsleiter, dem ich vertrauen kann. Er richtete es ein, dass ich bis zur nächsten Kernspin Kontrolluntersuchung am Lager arbeiten kann. Eine wirkliche Hilfe. Als der Niederlassungsleiter aus dem Urlaub zurück kehrte, geschahen folgende Dinge: Unser Betriebsleiter wurde gekündigt ( Argument: Die Initiative Betriebsrat kam aus seiner Abteilung und er hätte das verhindern müssen, dabei hatte er nicht einmal Kenntnis davon) und ich wurde vom Lager wieder ins Fahrerlager versetzt.

Der Lagerleiter, ein sehr kompetenter und verständiger Mensch, gab mir eine elektrische Ameise an die Hand, damit ich mein Knie nicht unnötig belasten solle. Das widerrief der Niederlassungsleiter und erklärte: Der soll voll arbeiten oder sich krank melden. Leichte Arbeiten haben wir nicht.

Ich befürchte, damit hat sich der Arbeitgeber in die Nesseln gesetzt. Das war mehr als sehr unfein ... das wird de Arbeitsrichter freuen ...

Ist diese Aussage rechtlich haltbar? Wer arbeitsunfähig ist oder nicht entscheidet doch kein Arbeitgeber oder ist das hier über Nacht eine Monarchie geworden?

Das entscheidet schlussendlich der Arzt, wenn der Arbeitgeber das Attest anzweifelt, kann er dich zum Amtsarzt schicken ...
Die Diagnose geht den Arbeiotgeber übrigens nichts an, es ist nur massgeblich: arbeitsfähig ja oder nein ...


3. Dem Niederlassungsleiter ist zugetragen worden, dass die Fahrer und das Lagerpersonal morgens beim packen der Ware auch über Betriebsrat- relevante Dinge reden. Damit meint er selbstverständlich mich. Über den Betriebsratsvorsitzenden ließ er nun verkünden, ich solle das unterlassen.

Die Arbeit darf nicht leiden ...

Bin ich ein wenig zu empfindlich oder soll das ein Maulkorb sein? Und darf er das? Ich denke ich werde über kurz oder lang anwaltliche Hilfe benötigen, denn es sieht aus meiner Sicht so aus, als würde er persönliche Animositäten auf mich fixieren und hätte nichts anderes zu tun, als mir jeden Tag aufs Neue das Leben schwer zu machen.

4. Da der BR verpflichtet ist, auf die Einhaltung der Gesetze zu pochen, stehe ich mit meinem Kollegen in vrderster Lineie, was das Arbeitszeit- Gesetz. die Fahrpersonal- Verordnung, die STVO und die GGVSE betrifft. EIn paar Kollegen haben sehr viele Punkte angesammelt. Von 10 Fahrern haben 5 mehr als 6 Punkte in Flensburg, 2 Fahrer haben 16 Punkte

Die 16-Punkte-Fahrer sollten besser überlegen, ob sie nicht in ALG II /Hartz IV gehen, bis die Punkte abgebaut sind. Das wäre keine tolle Lösung, aber ein Führerscheinverlust wäre desaströs ....

Hier sollte man sich wegen der Gefahr des Führerscheinverlustes mit der ARGE/Jobcenter unterhalten, ob man das Arbeitsverhältnis ohne Sanktion selber künmdigen darf bzw. ob man sich durch Umsetzung im Betrieb schlechter stellen darf.




und sind kurz davor, ihren Führerschein zu verlieren. Wir pochen nun darauf, die Gesetze einzuhalten und ich als Fahrer muss dem vorangehen. Mein Niederlassungsleiter erklärte dem BR- Vorsitzenden ( ebenfalls Fahrer) ich würde, wenn ich in einer Stadt ohnehin ausliefern würde, Geschäftsschädigendes Verhalten an den Tag legen, wenn ich dieses Gebiet nicht vollständig abarbeiten würde.

Der Fahrzeugführer ist verantwortlich und kassiert die Bussgelder und die Flensburger Punkte. Auch die Anstiftung zum Gesetzesbruch erzeugt das Interesse der Staatsanwaltschaft ... der Disponent sitzt mit im Boot und sollte sich vielleicht mal die örtlichen Verhältnisse in den Justizvollzugsanstalten ansehen ... das Essen ist üblicherweise prima, die Getränke sind etwas einfach und fad (Tee, lauwarm bis kalt ;.., das Brot könnte besser sein ... )

Er meinte einen Vorfall vom 13.5. wo ich aufgrund der Gesetzeslage nicht alle Kunden beliefern konnte. Seine AUssage war, dass wenn wir mit 2 Fahrern ( wegen meinem Knie) wohl effektiver hätten handeln müssen. Doch auch für 2 Fahrer gelten laut Arbeitszeit- Gesetz 8 reguläre Stunden, die wir bereits eigenständig

Eigenmächtig ???!!!

um 1,5 Stunden überzogen haben. Resp Überstunden im Glauben der Duldung geleistet haben. Unfassbar.... dieses Verhalten ist aus meiner Sicht infam und richtet sich gezielt auf mich. Meine Vermutung ist, dass ich durch derlei Massnahmen dazu gebracht werden soll, meinen Hut zu nehmen. Womit sich auch der BR erledigt haben dprfte...

Meine Frage ist: Kann ich dieses unseriöse, inkompetente kindliche Getue abstellen (lassen)? Wenn, dann wie und wie gehe ich vor? Ich habe diesbezüglich keine Ahnung, weil diese Art der invasiven Manipulation kenne ich nicht. Und eigentlich will ich das auch nicht.

Dein Boss kennt diese Art aber sehr wohl und weiss auf dieser Klaviatur gut zu spielen. Du musst begereifen, dass du die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hast. Wenn du willst, dass man dich respektiert, musst du gefährlich sein und deinem Boss die Tore zur Hölle öffnen können. Als Einzelkämpfer kannst du dies nicht.
Ich muss dazu sagen, dass das Erste Seminar bzgl Betriebsrat erst Ende Juni anfällt.



Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben :-)

Mit freundlichem Gruß

Tom
Geändert von Ghostface (16.05.2009 um 13:20 Uhr)

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  #4  
Alt 18.08.2009, 19:39
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Zitat:
1. Als Fahrer bekam ich Mitte 2007 einen neuen Lastwagen. Ich fragte meinen Chef, ob er etwas dagegen hätte, ein eigenes Radio einzubauen, weil das vorhandene, serienmäßige auf langen Fahrten meinen Ansprüchen nicht genüge. Er erklärte, dass es ihm Zitat" *******gal ist"
Montag bekam ich ein Schreiben, dass ich mit Fristsetzung zum 18.5.2009 das Radio, sowie den Umwandler etc auszubauen hätte.

Für mich reine Schikane, weil egal welches Radio im Fahrzeug ist, meine Arbeitsleistung ist immer die gleiche. Nur dass ich auf langen Fahrten mit meinem eigenen Radio ein höheres Wohlfühlgefühl entwickle. Aus Arbeitgebersicht wohl kaum relevant oder?
wooohoooo. ich lande dauernd in dreckslöchern, wo ich mir hundert mal überlege, wie ich das "ja" auf eine ja-nein-frage vom boss ausspreche (im bundeswehrstyle wie "JA SIR", normal oder doch normal-laut und normal-deutlich), um nicht mit baseballschlägern bearbeitet zu werden, und du wirst mit dem abbau deines eigenen radios schickaniert!

ihr wohlempfinden. ihr wohlempfinden. was meinen sie, was den bossen, die in dieser wirstchaftskriese überlebt haben, ihr wohlbefinden interessiert. einen feuchten ***-dreck. mir sagt der chef schon, wenn ich ihm auf die frage "warst du fleißig?" mit "ja, fragen sie die anderen" antworte, "PASS AUF, WIE DU MIT MIR REDEST. ICH SCHMEIß DICH RAUS! Eins muss dir klar sein. Du bist nicht wichtig. Bist du weg, macht ein anderer, der bereits Schlange steht, deinen job."

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Alt 20.03.2010, 01:44
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Tja.... das mit der Zielscheibe war wohl richtig.
Am 23.12.2009 bekam ich eine fristlose, ausserordentliche Kündigung. Als Betriebsrat, ich hatte Urlaub. Der Erste Nachrücker und das weibliche Quotenmitglied waren dem Chefe treu ergeben und als dann der Boss ein Ersuchen an den BR sandte, was meine Entlassung anging, stimmten die 2:1 gegen mich ab. Ja super.
Klar, Klage, Wiedereinstellungsersuchen etc. Aber die 1000 ENtlassenen von Karmann blockieren Gerichte und Anwälte. Gütetermin war letzte Woche. Die haben freiwillig 12000 Euronen geboten, dabei war ich erst 3 Jahre da !?
Ich habs ausgeschlagen, denn was ich von den gebeutelten Kollegen höre, ist schlimm. Und die haben schon den Nächsten Kollegen auf der Kiepe. Das wäre dann Nummer 7. Nach und nach werden alle entlassen, die Pro Betriebsrat waren. Wenn das alles schräg läuft, ist niemand mehr da, wenn am 11.5.10 der Kammertermin war und ich meine Arbeit wieder aufnehme.
Das sind Zustände, das gibt es nicht! Zeit für die Medien, denke ich. Das gehört öffentlich!

Tom
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