Schikane durch AG
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Schikane durch AG

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  #1  
Alt 29.05.2007, 20:34
kikki0609
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Standard Schikane durch AG


Hallo ich bin neu hier,

war dieses Jahr schon längere Zeit krank. Bandscheibenvorfall. Wäre zur Zeit in einer Wiedereingliederung, was ich meinem AG aber nicht zumuten wollte, bzw. er auch gar nicht akzeptiert hätte.

Seit ich wieder da bin, kann ich ihm nichts mehr recht machen und wenn ich mich rechtfertige, heißt es immer nur noch ich sei nicht belastbar. Was er sagt sei nur konstruktive Kritik.

Ich muss schon immer Dinge erledigen, die nicht ganz rechtlich sind in meinen Augen. Muss mit ansehen wie er andere betrügt und kann nicht tun. Habe Angst selbst noch Ärger zu bekommen.

Die Schikanen gehen soweit, dass es für mich unerträglich ist, noch weiterhin für ihn zu arbeiten. Habe mich schon eine Weile heute im Netz umgesehen und festgestellt, dass die Vorkommnisse zum Mobbing zählen. Desweiteren werden auch meine Sozialversicherungsbeiträge nicht regelmäßig bezahlt (stets nur auf Mahnung) und jeden Monat habe ich Angst kein Lohn zu bekommen.

Meine Frage: Kann ich aufgrund dieser Vorkommnisse kündigen (brauch ja keinen Grund als AN), aber sind dies Gründe die Sperrfrist für das Arbeitslosengeld zu umgehen? Ich muss auch damit rechnen, dass er mir den Lohn für die Kündigungszeit nicht überweist, die Erfahrung haben schon meine Vorgänger gemacht.

Bitte um Hilfe
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  #2  
Alt 29.05.2007, 21:37
Benutzerbild von Ratgeberin
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Standard Hallo kikki0609 - Willkommen in unserem Forum!

Mobbing kann ein Grund sein, trotz eigener Kündigung keine Sperrzeit in Kauf nehmen zu müssen. Bevor Du aber kündigst solltest Du zur AA gehen und die Vorkommnisse schildern, damit die ARGE im Falle einer Kündigung bereits davon Kenntnis hatte, weshalb eine Kündigung unabdingbar war. Wie sieht es neben dem Bandscheibenvorfall ansonsten mit Deiner seelischen Gesundheit aus? Kann Dir irgendein Arzt bescheinigen, dass Dein Gesundheitszustand sich aufgrund der belastenden Arbeitsbedingungen verschlechtert? Ein ärztliches Artest währe sinnvoll. Zudem könntest Du für Dich selbst anfangen ein Tagebuch zu führen. Hier schreibst Du täglich hinein, wie der Arbeitstag verlief und was genau vorgefallen ist. Zum einen kannst Du Dir den ganzen Ballast der sich am Tage angestaut hat von der Seele schreiben und zum anderen kann es für eventuell spätere Schreitigkeiten zwischen Dir und dem AG als Beweismittel dienen.
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  #3  
Alt 30.05.2007, 16:23
kikki0609
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Standard Vielen Dank

Hallo Ratgeber,

ich könnte ein Buch schreiben über die Vorkommnisse in dem letzten Jahr. Ich arbeite seit April 2006 dort.

Nächste Woche werde ich zur ARGE gehen und mit denen reden. Magenschmerzen, Schlafstörungen, Bandscheibenvorfall und ständige Kopfschmerzen müssten eigentlich reichen. Wenn ich meinem Arzt dies alles schildere, schreibt er mich sofort krank. Nur ist er momentan leider im Urlaub.

Bis nächste Woche werde ich ein Tagebuch anlegen, was seit Anfang April alles war, seit ich wieder von meiner Krankm. Bandscheibenvorfall zurück bin.

Vielen Dank für Deine Ratschläge
halte Dich auf dem Laufenden wenn magsch
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  #4  
Alt 04.06.2007, 13:43
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Hallo kikki0609!

"Eigentlich" dürfte keine Sperrfrist anfallen. Ich würde alles sorgfältig dokumentieren und vor Kündigung einen Anwalt aufsuchen.

Das einfachste wäre es, Du würdest einen neue Arbeitsstelle finden.
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Beste Grüße
Franky
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  #5  
Alt 04.06.2007, 20:43
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Standard Hallo kikki0609 - Wie gehts Dir?

Klar magsch, wenn Du uns auf dem laufenden hälst!

Hat sich an Deiner Situation bis heute schon etwas geändert?
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  #6  
Alt 06.06.2007, 07:45
kikki0609
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Standard Änderung

Hallo guten Morgen,

tatsächlich hat sich was geändert. Nach dem mein AG mich letzten Mittwoch wieder total schikaniert hat: Sollte ein Mailing vorrichten, was keiner bearbeiten kann, beim Diktat ist er mir wieder auf die Pelle gerückt, andere Arbeiten ständig aufgebrummt - ein geordnetes Arbeiten war nicht möglich.
Okay, nach all dem, ging es mir Mittwoch auf Donnerstag total schlecht. Ich hab die ganze Nacht gebrochen und auch Donnerstagfrüh kam es mir schon gleich nach dem Aufstehen wieder hoch. Sehr starke Kopfschmerzen haben den Zustand noch begleitet. Ich bin dann zum Arzt. Der meinte ich hätte eine akute Gastritis (Magenschleimhautentz.) aufgrund psychischer Überbelastung. Krankgeschrieben bis 8.6. und soll auch dann wieder zu meinem Hausarzt, der momentan im Urlaub ist. Soll meinen Job kündigen war noch der Rat, weil die Magenschmerzen seelisch sind. Natürlich rief das Büro ständig am Do. und Fr. hier an.
Am Samstag hab ich dann nach reiflicher Überlegung die Kündigung geschickt. Seit Montag herrscht hier Telefonterror. Mehrmals täglich ruft das Büro hier an. Wir haben inzwischen den Stecker gezogen, weil es mir ständig den Magen krampft, wenn das Telefon klingelt.

Gekündigt habe ich ohne Angabe von Gründen, was ich ja darf. War auch schon beim Arbeitsamt. Beim Arzt wie auch beim Arbeitsamt bin ich in Tränen ausgebrochen. Die Beraterin hat es geschüttelt, als ich ihr von den Annäherungen meines Chefs erzählt habe. Kann aber nichts beweisen, weil er es immer nur gemacht hat, wenn wir alleine waren. Sie meinte aufgrund dieser Sachlage werde ich wohl keine Sperre bekommen. Soll wenn ich alle Unterlagen beieinander habe, bei dem Berater für das ALG einen Termin machen. Am 20.6. hab ich einen Termin bei meiner Beraterin. Oh Gott, ich fang schon wieder an zu zittern, wenn ich das so schreibe.

Mir kann doch nichts passieren, wenn ich mich im Büro nicht melde oder? Ich bin krankgeschrieben und werde das wohl bis Ende der Kündigungszeit auch weiter sein, wenn mein Hausarzt mich nächste Woche sieht macht der das sofort. Werde ihn auch um ein Schreiben bitten, dass ich aufgrund gesundheitlicher Gründe da keine Minute mehr arbeiten kann.

Danke für weitere Antworten
Kikki
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  #7  
Alt 06.06.2007, 10:55
Benutzerbild von nontestatum
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nontestatum befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Theoretisch müsstest du deinem Arbeitgeber noch Auskünfte erteilen, damit deine angefangene Arbeit zu Ende geführt werden kann und der normale Betriebsablauf gewährleistet ist.

Das heisst allerdings nicht, dass du dir ein Mobiltelefon um den Hals hängen musst, und du dich einem Telefonterror aussetzt.

Die können dich auch per E-Mail kontaktieren. Oder dich nett und freundlich mit Blumenstrauss und Genesungswünschen persönlich aufsuchen.

Im übrigen musst du die Vorschriften gemäss Krankmeldung/ Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beachten.

Kontrolliere, ob der Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge zahlt, insbesondere Krankenkasse.

Achte auf deinen pünktlichen Lohneingang/Lohnfortzahlung.

Wenn da etwas nicht funktioniert, nicht lange diskutieren: Rechtsanwalt !


Bitte lies dir noch diesen Thread durch: Nach 19 Jahren im Job mag ich nicht mehr!!

In diesem Thread habe ich einige Bemerkungen gesundheitlicher Art gemacht, nimm diese bitte einfach nur zur Kenntnis.
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  #8  
Alt 06.06.2007, 16:24
kikki0609
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@nontestatum: Da es von mir keine angefangene Arbeit mehr gibt (ging immer mit abgeschlossener Arbeit aus dem Büro) brauche ich auch keine Auskunft mehr geben.

Ich hatte ja heute Morgen eine SMS geschrieben und seither ist auch Ruhe.

Noch schöner, ich habe am Freitag ein Bewerbungsgespräch - bitte Daumen drücken ab 9:00 Uhr.

LG
Kikki
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  #9  
Alt 06.06.2007, 16:26
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Zitat:
bitte Daumen drücken ab 9:00 Uhr.
... das machen wir doch glatt ...
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  #10  
Alt 12.06.2007, 16:53
kikki0609
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Daumen hoch Juhu

:
Ich habe es geschafft - ich habe einen neuen Arbeitgeber gefunden. Ich beginne am 01.07.07 bei einer Fa. für Eisen- und Stahlhandel hier in der Nähe.

Ich bin total glücklich...
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