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#1
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| M. E. liegt die Ursache der Wirtschaftskrise vorwiegend in einer Störung des Finanzkreislaufs. Diese Zusammenhänge sind schnell erläutert. Es wundert, daß so eine einfache Überlegung von sogenannten Wirtschaftswissenschaftlern und -weisen nicht genannt wird. Ein ungestörter - vollständiger - Finanzkreislauf funktioniert so, daß ausgegebenes Geld für Waren und Dienstleistungen von den Verkäufern wieder vollständig ausgegeben wird und erneut zu Einkommen wird. Wird dagegen Geldvermögen angehäuft, fehlt zwangsläufig den Käufern Geld. Es müssen Schulden aufgenommen werden. Mittlerweile sind Amerikaner insgesamt mit 130.000 $ und Deutsche mit 40.000 € pro Kopf verschuldet, wobei in wesentlichen die Schulden bei der Öffent-lichen Hand landen. In den letzten Jahren wurden von den neoliberalen Regierungen mehr und mehr Möglichkeiten für Reiche geschaffen, noch mehr Geld anzuhäufen. Das verstärkte die Entwicklung der Störung. Denn es so, daß die Summe von Vermögen und Verpflichtungen (Schulden) gleich Null ist. Das Anwachsen von Vermögen bedeutet eben auch spiegelbildlich das exakt gleiche Anwachsen von Schulden. Und mittlerweile ist das Verhältnis von Vermögen [=Betrag(Schulden)] zur Summe von Waren und Dienstleitungen so groß geworden, daß das System instabil wird. Und die Instabilität steigt durch Zinsen und Zinseszinsen permanent weiter an. Es ist nicht nur eine Schuldenbremse sinnvoll, NEIN auf der anderen Seite müßten Vermögen genauso gebremst werden, sonst wäre ein ungeheurer Verarmungsprozeß die Folge. Es ist momentan leider nicht erkennbar, daß die Regierenden auch nur den geringsten Ansatz eines Verständnisses von gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen besitzen.
__________________ Meine Äußerungen sind nur meine Meinung, nicht rechtsverbindlich, aber hoffentlich einigermaßen durchdacht Die Ursache der Wirtschaftskrise am Modell BRD Begründung: Sanktionen laut Urteil BVerfG 09.02.10 verfassungswidrig |
| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Ulrich für den nützlichen Beitrag: | ||
Moonshadow (19.06.2009), tyron01 (18.06.2009) | ||
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#2
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| Dieses Entspricht zu 100% meiner Meinung,,,diesen Thread solltest du aber in der Rubrik Umfragen unterbringen...Ansonsten vollkommen Richtig...
__________________ Alles was ich in diesem Forum Beitrage entspricht lediglich meiner Meinung.... ![]() ![]() Hier 0180-Finder Hier alte Schulfreunde wiederfinden... |
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#3
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__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#4
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| Jo aber sicher,wers glaubt..Und wo ist unser Mittelstand geblieben? Der hat wohl auch zuviel in Immobilien gemacht oder wie?? Wer es glaubt..Bitte...
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#5
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| dass der Autor von einer freien Marktwirtschaft spricht. Wenn er die deutsche meint so ist das nicht richtig - in D gibt es eine soziale Marktwirtschaft. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied den ich so verstehe, dass eben der Staat durchaus eingreifen darf, wenn die freien Kräfte des Marktes anfangen unsozial zu werden und nur immer gewisse Leute bevorteilen. Mit der Freiheit richtig umzugehen haben sie noch nicht gelernt.
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#6
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| Meine Erklärung habe ich mittels einer Excel-Tabelle berechnet. Kann mir mal jemand erklären, wie ich eine jpg-Datei hier einstellen kann?
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#7
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| Ist zur Besserung der Krise überhaupt erst die Findung deren Ursache notwendig ? So wie bei einer körperlichen Krankheit ? Das bleibt fraglich. Hierzu mal dies: deutschland-packts-an.de Deutsche-Bank-Chef Breuer: Schlechte Laune als Standortnachteil? Wann immer die Argumente versagen, wenn Ratlosigkeit regiert - dann ist es Zeit die Nationalflaggen herauszuholen und mächtig zu schwenken. Als die Amerikaner noch nicht begriffen hatten, was ihnen am 11. September wiederfahren war, da wurden in den Fabriken für Sternenbanner schon Sonderschichten gefahren. Weil konservative Briten nicht mehr wissen, wie sie den Euro mit sachlichen Gründen stoppen sollen, kleben sie Sticker mit dem Union Jack an die Wände ihrer Pubs. Und wenn die Deutschen im Wahljahr nicht verstehen, wohin ihre Wirtschaft steuert, wie der Arbeitslosigkeit beizukommen ist und warum der Rest Europas schneller wächst - dann kann vielleicht die patriotische Pille die Krankheit heilen? Seit einigen Wochen sind es Ron Sommer, Rolf Breuer, Sabine Christiansen und andere, die den Abschwung mit schwarz-rot-goldender Medizin kurieren wollen. Auf Plakaten, in TV-Spots und in Zeitungsanzeigen mit kleinen Flaggen-Signets sind die Konzernlenker und Promis zu sehen, und sie rufen uns zu: Seid patriotisch, Deutsche! Seid endlich fröhlich! Wenn ihr aufhört, euch in Selbstmitleid und Depression zu aalen, wenn die Nation aus dem Stimmungstief herauskommt - dann ist auch die Wirtschaftskrise Geschichte. Schlechte Laune, so die Botschaft, ist Deutschlands gravierendster Standortnachteil. Die Kampagne "Deutschland packt's an" ist schlicht gestrickt, und sie steht dazu. Gerade so, als wären Genialität und Einfachheit stets ein und dasselbe. "Kann man gegen den Abschwung etwas tun? Etwas tun!", steht in den schwarz-weißen Anzeigen, unentgeltlich ersonnen von Springer & Jacoby. Oder: "Was kann man in der Rezession schon groß anfangen? Groß anfangen!" "Schwarz-rot-schmollt?" fragt ein anderes Plakat - um abermals einzuhämmern: "Deutschland packt's an." Karl-Ulrich Kuhlo, Schöpfer der Kampagne und Aufsichtsratschef von n-tv, hat sich offenbar in den Kopf gesetzt, den ökonomischen Aufschwung aus schönen Worten zu erschaffen. Er hat Abend-Plauderer und Jenoptik-Chef Lothar Späth gewonnen und neben BDI-Chef Michael Rogowski auch den Altbundespräsidenten Roman Herzog. Den schmerzt scheinbar immer noch, dass trotz seiner Adlon-Rede kein "Ruck" durch die Nation ging. Und als würde ein Bundespräsident a.D. nicht reichen, berufen sich die Anpacker immer wieder auf Ludwig Erhard. Der ließ, wie in Geschichtsbüchern nachzulesen, Anfang der Fünfziger motivierende Smiley-Plakate an zerbombten Häusern aufhängen. Und hoppla, prompt war der millionste VW-Käfer verkauft. ZUM THEMA AUF SPIEGEL ONLINE Eichels Konjunkturprogramm: Kauft! Kauft! Kauft! (Archiv) (01.11.2001)Natürlich ist der Versuch, ökonomische Arteriosklerose mit Schokolade zu heilen, nicht für die Katz, sondern eminent nützlich: Initiatoren und Beteiligte spekulieren auf Image-Gewinn. n-tv promotet nebenbei eine Interviewfolge gleichen Namens. Beteiligte Werbeagenturen wir Scholz & Friends oder Elephant Seven nutzen die Chance, um einen Lieblingsmythos zu pflegen: "Wenn Werbung geht, kommt die Krise - wenn Werbung wiederkommt, kommt auch der Aufschwung!" Und Christiansen, noch als Fürsprecherin für den Euro in Erinnerung, etabliert sich endgültig als Cover-Girl für Botschaften, denen niemand zu widersprechen wagt. "Stillstand schadet. Wir müssen Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, Engagement zeigen und motivieren." Die Stimmung in Deutschland ist schlechter als die Fakten, behaupten die Kampagen-Macher. Einen Beleg für die nicht ganz selbstverständliche These liefern sie nicht. "Erfahrungsgemäß" sei jeder Aufschwung zu 50 Prozent durch Emotionen bedingt, geht es weiter. Auch dazu ist nichts Genaueres zu erfahren. Programmatisches zu Strukturreformen in der Wirtschaftspolitik, zur Steigerung der Innovationskraft der Unternehmen fehlt sowieso. ZUM THEMA IM INTERNET Die Netz-Heimat der Anpacker SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internet-Seiten. Deutschland braucht nicht Debatten über Stimmungsfragen, sondern einen Reformschub von historischer Dimension. Das fehlende Lächeln taugt nicht als Erklärung, warum heimische Manager in internationalen Rankings der Besten nicht vorkommen, warum Länder mit einem finanziell schlechter ausgerüsteten Bildungssystem ihren Schülern mehr beibringen. Wenn Deutschland das Ende des Industriezeitalters verschlafen hat, wie der Präsident des Wirtschaftsinstituts HWWA kürzlich festhielt - dann ist es zwecklos, die Rezession in den Köpfen zu suchen. Doch nicht einmal ihre eigene Logik befolgen die optimistischen Anpacker. Wenn in TV und Presse noch öfter von Krise, Krise, Krise die Rede ist, könnte man ihnen entgegnen - dann glauben nachher noch mehr Menschen ans Siechtum der Konjunktur. Wenn die Botschaft der Werber lautet: "Nicht reden, machen!" - warum reden sie dann? Wenn die Message heißt "Nicht stöhnen, lächeln!" - warum schauen die Promi-Werber dann so finster wie bei einer Beerdigung? Von den sieben Promi-Partnern der Kampagne lacht allein Johannes B. Kerner in die Kamera. Wenigstens um Glaubwürdigkeit sollte sich die Macher-Riege bemühen. Auf der Internetseite des Kampagne aber findet sich ein Text, in dem Bahn-Chef Hartmut Mehdorn sagen darf: "Wenn ein Unternehmen in Deutschland anpackt, dann ist es die Deutsche Bahn." Im Jahr 1978 schrieben die beiden Freunde Friedel Geratsch und Reinhard Baierle einen Song, der fünf Jahre später zum Chart-Renner wurde. Die Band nannte sich "Geier Sturzflug", und der Refrain des Songs begann: "Jaja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt". Das Lied war ökonomisch genauso wirkungslos wie die neue Kampagne, genauso komisch. Aber immerhin nicht auf unfreiwillige Weise. Nun ja - Spiegel Lektüre eben Besser - man beschäftigt sich auch mal zum Sinn und zur Bedeutung des Geldes überhaupt. Wäre ja gar nicht so gut mit einer halbherzigen Scheinlösung der Finanzkrise vom Regen in die Traufe zu geraten. Gute Lektüren dazu auch von Alfred Sohn - Rethel http://www.amazon.de/B%C3%BCcher/s?i...p_27%3AAlfred% Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" Geändert von wellen (19.06.2009 um 06:54 Uhr) |
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#8
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| M. E. ist die Ursachenfindung absolut wichtig, um die richtigen Maßnahmen zu treffen. Ansonsten wäre es Bastelei. Und das kennen wir. Dann wird jeder Mist als gut verkauft, obwohl die Maßnahmen schädlich sein können. Zum Teil läuft das jetzt so ab. Wie bekomme ich eine jpg-Datei hier in einen Beitrag???
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#9
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| Zu der eingangs vorgetragenen These habe ich ein Manuskript verfaßt. Die Ursache der Wirtschaftskrise wird analysiert und es wird eine Lösung vorgeschlagen. Die Lösung ist drastisch, aber ich halte sie für zwingend erforderlich. Sonst bekommen wir entweder einen Wirtschaftscrash oder es erfolgt eine ungeheure Verarmung. Vermutlich wird das "System" jedoch nicht die Intelligenz besitzen, sich rational nach den Erfordernissen zu richten. Rechnen wir mit dem Schlimmsten. Die Menschheit ist eben noch nicht so weit. Für Eilige: Auf der 4. Seite beginnt das numerische Modell, das den Anfang des Scripts bildete. Die Ursache der Wirtschaftskrise
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#10
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| Mit realen Zahlen habe ich jetzt die Situation in Deutschland mit einer Tabelle durchgerechnet. Ich bin mir jetzt auch sicher, daß in max. 2 Jahren das System kollabiert. Das Modell für Deutschland beginnt auf Seite 6. http://energie-engelke.bplaced.net/e...wirtschaft.pdf
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