Der arrogante Hetzer schlägz wieder verbal zu
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Der arrogante Hetzer schlägz wieder verbal zu

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  #1  
Alt 16.01.2010, 20:05
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Standard Der arrogante Hetzer schlägz wieder verbal zu


Koch fordert Arbeitspflicht fr Hartz-IV-Empfnger - Karriere bei GMX

Gruss

wellen
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  #2  
Alt 16.01.2010, 20:30
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Da kann ich keine Hetze erkennen - der hat einfach Recht:

Zitat:
Es müssten Instrumente eingesetzt werden, "damit niemand das Leben von Hartz IV als angenehme Variante ansieht", sagte Koch der am Montag erscheinenden "Wirtschaftswoche". Jedem Hartz-IV-Empfänger müsse abverlangt werden, "dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung".

Nach den Worten Kochs gibt es zwei Gruppen von Hilfeempfängern. "Jene, die durch die Unbilden des Lebens, völlig ohne eigene Schuld, in Not geraten sind. Denen möchte man Hartz IV eigentlich nicht zumuten. Und wir haben Menschen, die mit dem System spielen und Nischen ausnutzen."

Koch führte weiter aus, mit einer solchen Regelung müssten höhere Hinzuverdienstgrenzen einher gehen, damit sich Arbeiten auch lohne. Auch die "Nöte der Alleinerziehenden" müssten im Rahmen einer Hartz-IV-Reform beendet werden.
Bis auf eine vielleicht etwas missglückte Formulierung - "durch die Unbilden des Lebens". Das ist auch alles von Menschen gemacht.
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  #3  
Alt 16.01.2010, 21:23
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Standard Der soll

endlich mal erwachsen werden und bis zu seiner Pensionierung besser an
einer Verbesserung seines eigenen Images arbeiten. Weiterhin nicht ständig einen Personenkreis diskriminieren der nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens steht und das in einem der reichsten Staaten der Erde.
Das hab ich ihm auch auf seiner private Homepage unter völlig richtiger Absendemail mit meinem Namen und Adresse gesagt
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  #4  
Alt 16.01.2010, 22:03
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Man muss immer unterscheiden zwischen dem, was ein Politiker sagt und was er am Ende meint.

Den Politikern ist das Schicksal der Bürger vollig schnurzpiepegal, die wollen nur eine Kostensenkung für die öffentliche Hand.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie damals Fordern und Fördern grossgeschrieben wurde. Und was ist jetzt: man hat ausschliesslich tiefe Verbeugungen vor dem "Kapital" gemacht und die Pünktchen auf dem Ö gestrichen. Und nicht nur das: die gesamte Rechtsprechung um Hartz IV ist in den Dreck getreten und eines sozialen Rechtsstaates unwürdig.

Man kann sich also ausrechnen, dass es hier ganz einfach nur um kaltschnäuzigen Sozialabbau geht, und um nichts anderes.
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  #5  
Alt 17.01.2010, 06:10
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Standard Genauso

ist es - unterscheiden zwischen dem was er sagt und wie er es meint.
Vor allem aber wie das Gesagte bei der Mehrzahl der Menschen ankommt.
Jedes Wort kann ein Rädchen in Bewegung setzen.
Wer das nicht versteht, der bedenke mal, welche Rädchen die Bibel schon in Bewegung gesertzt hat. Obwohl in Realität nur ein Papier mit Druckerschwärze
darauf, sind doch der menschlich geistigen Illusion ob der Worte, die da zu lesen sind, keine Grenzen gesetzt.
Der Herr aus Hessen ist ein erbärmlich arroganter Mensch.
Das ist meine Meinung über ihn - einen guten Freund kann der in Sarrazin finden.

Gruss


wellen
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  #6  
Alt 17.01.2010, 08:35
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Zitat:
Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
Man muss immer unterscheiden zwischen dem, was ein Politiker sagt und was er am Ende meint.
Ich weiß nicht, was der Mann tut, beziehe mich nur auf das Gesagte. In dem Zitat kann ich keine Hetze, Diskriminierung oder Aufforderung zum weiteren Sozialabbau erkennen, eher das Gegenteil.
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  #7  
Alt 17.01.2010, 12:00
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Wodim, dann will ich das mal anders ausdrücken:

kein Politiker wird sich hinstellen und hinausposaunen, dass man demnächst den Hilfebedürftigen die Gurgel zudrücken will.

Das wäre schädlich, insbesondere auch im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahl in NRW, die einen Einfluss auf die Zusammensetzung des Bundesrates und damit auf die zukünftige Politik des Bundes ausübt.

Ich kenne die Worte von Walter Ulbricht, der ja behauptete, keine MAUER bauen zu wollen, das hat er ja auch nicht getan, er hat ja nur einen antifaschistischen Schutzwall errichten lassen ---> Walter Ulbricht ? Wikipedia, oder Mielke, der sich erdreistete, zu verkünden, er liebe doch alle Menschen, oder uns Helmut Kohl, der die Bürger mit seinen blühenden Landschaften verkohlte ...

Es geht einfach darum, nicht einfach nur die nackten Worte zu betrachten, sondern sich Gedanken darüber zu machen, wie diese Worte umgesetzt und wie diesen Worten Leben und Tod eingehaucht wird.

Google mal nach Andre Kirsch, Speyer, da wird so mancher sagen, selber schuld, aber ich sage, da sind die Behörden nicht unschuldig, wer Menschen fallen lässt, sollte sich lieber vorher überlegen, wie tief diese dann fallen, 6 Fuss unter die Grasnarbe können ziemlich final sein .
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  #8  
Alt 17.01.2010, 14:10
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Standard Wenn Koch sagt:

"Sonst ist das für die regulär Erwerbstätigen, die ihr verfügbares Einkommen mit den Unterstützungssätzen vergleichen, unerträglich.“
Zitat:
In diesen Worten liegt doch deutlich die Hetze von ARBEITHABENDEN auf NICHTARBEITHABENDE.
Spalte das Volk - dann ist es leichter zu regieren - das hat der Molch sehr gut begriffen.
Dann gibt es nur eine Antwort darauf:

Bezahlt den Arbeitstätigen den anständigen Lohn den sie auch verdienen
und macht sie nicht zum Spielball von privaten Arbeitsvermittlern und ähnlichen Sklavenhändlern die doch nur an der Not anderer verdienen.
Ein Vergleich mit den Hartz 4 Sätzen wäre dann nicht mehr notwendig.


Gruss

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  #9  
Alt 17.01.2010, 14:30
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Zitat:
Zitat von wellen Beitrag anzeigen
"Sonst ist das für die regulär Erwerbstätigen, die ihr verfügbares Einkommen mit den Unterstützungssätzen vergleichen, unerträglich.“

Zitat:
In diesen Worten liegt doch deutlich die Hetze von ARBEITHABENDEN auf NICHTARBEITHABENDE.
Spalte das Volk - dann ist es leichter zu regieren - das hat der Molch sehr gut begriffen.
Das sehe ich in diesem Fall nicht so. Ok, man kann's natürlich so auslegen, und wie er's wirklich meint, könnte man wirklich erst in der Praxis sehen. Ich für meinen Teil finde es auch unerträglich, dass ich seit Jahren auf Kosten des Beitrags- und Steuerzahlers "leben" muss, statt lange selber Steuern zahlen zu können (und auch ich sollte schon "entsorgt" werden - aber das ist ausgestanden):

Was soll ich nur machen?
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  #10  
Alt 17.01.2010, 14:41
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Standard Es kommt

ja nicht so sehr darauf an wie wir beide es sehen, sondern wie es die Masse sieht. Wären seine Äusserungen gut angekommen, gäbe es wohl keine Schlagzeilen und auch keine Empörungswellen auch seitens der Gewerkschaften.

Gruss

wellen
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