Fachkräftemängel - Studiengebühren belasten sozialschwache Familien,arme Studenten
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Fachkräftemängel - Studiengebühren belasten sozialschwache Familien,arme Studenten

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  #1  
Alt 17.01.2008, 15:14
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Standard Fachkräftemängel - Studiengebühren belasten sozialschwache Familien,arme Studenten


Die Studiengebühren belasten finanziell die sozialschwachen Familien und behinderte Studenten und bedürftige Studenten und die Abschaffung der Studiengebühren - OECD Studie Fachkräftemängel beim deutschen Arbeitsmarkt


ich bin der Meinung,dass die Studiengebühren kontraproduktiv aus vielen verschiedenen Gründen sind.Die Bildung ist der Kernkomponente für ein zukunftsfähiges Land.Die Studiengebühren verringern die Zukunftschancen von Deutschland.Ferner ist die Zahl der Studienanfänger und Hochschulabsolventen deutlich bei von Union-FDP regierten Ländern gesunken.Deutschland muss in Bildung investieren und braucht mehr Hochschulabsolventen,um gut beim globalen Wettbewerb voranzukommen.

Die Studiengebühren führen zu Fachkräftemängel und wenigeren Hochschulabsolventen.Das bremst erheblich die deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen,die eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen spielen.Wie eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte OECD-Studie zeigt,sind die Studiengebühren Gift für deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen.

Die Studenten müssen immer mehr arbeiten,um die Studiengebühren die Miete,die Lebenshaltungskosten,die Telefonkosten,den Semesterbeitrag zu finanzieren.Das führt dazu,dass die Studenten die Studienzeit verlängert.

Wegen der Studiengebühren entscheiden die Abiturienten sich immer für die Ausbildung statt des Studiums.

Im Übrigen müssen die sozialschwachen Familien aus Arbeitnehmer und Arbeitslosen für die Studiumsfinanzierung ihrer kinder wegen der Studiengebühren mehr in die Tasche greifen.Damit erschweren Union und FDP die Bildungschancen für Studenten aus Arbeiter- und Arbeitslosenfamilien.Das ist aus sinkenden Zahlen der Studienanfänger an den Universitäten und Fachhochschulen zu erkennen.

Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.Ferner sind die Studiengebühren für die Studenten,die Bafög erhalten,extra finanzielle Belastung.

Die Studiengebühren verursachen,dass die Studenten hoch sich verschulden müssen und mit dem Berufsleben nach dem Studium unter dem Schuldenlast beginnen.

Ich glaube ,Die staatliche Finanzierung der Hochschulen und Universitäten soll garantieren,dass der Hochschulzugang allen sozialen Schichten offensteht.

Aus diesen geschilderten Gründen schaffen die Studiengebühren keine Lösungen sondern gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und neue Probleme.Deswegen sollen die Studiengebühren abgeschafft werden.

Zitat:
Der Tagesspiegel: Statistisches Bundesamt: Zahl der Studienanfänger in Deutschland geht zurück

05.09.2007

Statistisches Bundesamt: Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland geht zurück

Die Studienanfängerzahlen in Deutschland sind laut
des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr erneut zurückgegangen.
Im Wintersemester 2006/2007 nahmen demnach bundesweit 295 091
Anfänger ihr Studium auf. Im Wintersemester 2005/2006 waren es noch
299 954, im Jahr zuvor 300 959. Dies geht aus der neuesten
Studierendenstatistik hervor, die dem "Tagesspiegel"
(Donnerstagsausgabe) vorliegt. Ob der Rückgang mit der Einführung von
Studiengebühren in mehreren Ländern zusammenhängen könnte, geht aus
den Zahlen nicht eindeutig hervor. So ist in den Gebührenländern
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die Zahl der
Studienanfänger tatsächlich gesunken. In Bayern und Hamburg, wo
Studierende ebenfalls zahlen müssen, nahmen allerdings mehr Anfänger
ein Studium auf.
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  #2  
Alt 17.01.2008, 15:32
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bin direkt vom gegenteil überzeugt, in sovielen laendern kostet das studieren knete, und jeder huns und kuns is hierhin gekommen um zu studieren, weil man hier unterstuetzung und und und kriegt, warum soll es hier fuer umme sein? ich bezahle fuer meinen meister schließlich auch geld, oder fuer den techniker, warum soll ein angehender rechtsanwalt oder architekt sich umsonst bilden koennen?

es interessiert bei der ihk auch niemanden ob ich aus einer sozialschwachen, behinderten, assigen, oder sonstigen schicht oder familie komme...

ich steh da voll hinter... tut mir leid
__________________
"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück!" (Benjamin Britten engl. Komponist, Dirigent u. Pianist )
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  #3  
Alt 08.08.2008, 20:10
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Standard Viel zu naiv betrachtet

Zitat:
Zitat von astra1x Beitrag anzeigen
ich bin der Meinung,dass die Studiengebühren kontraproduktiv aus vielen verschiedenen Gründen sind.
Studenten aus reichem Elternhaus sollen Studiengebühren zahlen. Solche aus sozial schwachen Haushalten nicht. Nicht für jeden sind sie kontraproduktiv, sondern nur für diejenigen, die die ebühren nicht zahlen können.

Zitat:
Die Bildung ist der Kernkomponente für ein zukunftsfähiges Land.Die Studiengebühren verringern die Zukunftschancen von Deutschland.
Das sind dumme Politiker-Parolen. Unsinn.

Wahrheit: Unternehmen wollen voll ausgebildete Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung und geringen Gehaltsvorstellungen haben. Unternehmen sind aus Kostengründen nicht daran interessiert, Berufseinsteiger einzuweisen oder Mitarbeiter fortzubilden. Das sollen die mal schön auf eigene Kosten tun.

Studiengebühren sind eingeführt worden, um der Masse den Zugang zu "höherer Bildung", d.h. höreren Abschlüssen und damit höherem Gehaltsanspruch zu versperren. EGAL, OB die Unterschichtkinder intelligenter sind. Stipendien helfen da auch nichts, weil sie nur individuell an Leute mit dem richtigen Parteibuch vergeben werden. Über Studiengebühren freuen sich all diejenigen Eltern, die für ihre Sprösslinge das Geld aufbringen können und durch die Studiengebühren unliebsame Konkurrenz aus den niederen Regionen der Gesellschaft ausschalten können. Ja, Mittelschichteltern sind bereit, JEDEN Preis zu zahlen (und nicht zu vergessen, IHRE Beziehungen spielen zu lassen), damit IHRE Blagen die letzten gut bezahlen, interessanten Stellen ergattern können.

Der Standort Deutschland hat noch genug Zukunftschancen. Du vergisst wohl die vielen Absolventen der deutschen Eliteunis, die auf Kaderposten gesetzt werden. Die sind bestens ausgebildet. Ausserdem lagern deutsche Firmen unrentable Abteilungen aus (Kosteneinsparungen), stehen aber noch weiter in Deutschland.

Zitat:
Ferner ist die Zahl der Studienanfänger und Hochschulabsolventen deutlich bei von Union-FDP regierten Ländern gesunken.Deutschland muss in Bildung investieren und braucht mehr Hochschulabsolventen,um gut beim globalen Wettbewerb voranzukommen.
Dummes Politiker-Geschwätz. Die Anfänger sind im ganzen Bundesgebiet gesunken,wo halt Studiengebühren erhoben wurden. Gerade FDP-Wähler haben übrigens die Möglichkeit, ihren Nachwuchs auf deutsche oder internationale Elite-Unis zu schicken. Deutsche Unternehmen benötigen keine DEUTSCHEN Mitarbeiter oder Hochschulabsolventen. Ausländische tun's genauso. Die werden auch eingestellt.Es geht v.a. um den Preis der Arbeitskraft oder genauer um das Preis-Leistungs-Verhältnis, egal welcher Nation sie angehört.

Zitat:
Die Studiengebühren führen zu Fachkräftemängel und wenigeren Hochschulabsolventen.Das bremst erheblich die deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen,die eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen spielen.
Den von den Firmen herbeigeschriene "Fachkräftemangel" gibt es gar nicht. Es gibt genug Fachkräfte/Spezialisten, die ihren Wert kennen und sich nicht von Unternehmen mit Hungerlöhnen abspeisen lassen. Es sind die Unternehmen,die nicht ausbilden wollen und die den vorhandenen Fachkräften keinen angemessenen Lohn zahlen wollen. Kleine und mittlere Unternehmen werden von Großkonzernen gebremst, welche als internationale Multis Narrenfreiheit haben.

Zitat:
Die Studenten müssen immer mehr arbeiten,um die Studiengebühren die Miete,die Lebenshaltungskosten,die Telefonkosten,den Semesterbeitrag zu finanzieren.Das führt dazu,dass die Studenten die Studienzeit verlängert.
Quatsch!! Diejenigen Studenten, die für ihren Lebensunterhalt selber schuften müssen, kannst Du mit der Lupe suchen. Erkundige dich mal bei den Studentenwerken nach den Sozialerhebungen. Da wird nachgeforscht, aus welchen Elternhäusern die Studenten kommen. Bei den FHs verhält es sich genauso. Nur ein Bruchteil leidet unter den Gebühren. Der Löwenanteil lässt sich alles von Papi und Mami bezahlen. Papi und Mami bezahlen JEDEN Preis, damit der Sohnemann oder das Töchterlein auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt bessere Chancen hat als die Konkurrenz. Der Erwerb guter Arbeitsstellen ist mitlerweile eine Frage des Geldes geworden und viel Geld führt zu viel Vitamin B!


Zitat:
Wegen der Studiengebühren entscheiden die Abiturienten sich immer für die Ausbildung statt des Studiums.
Wie gesagt,dass sind dann Abiturienten aus Angestellten oder Unterschichtfamilien. Oder aber Abiturienten, die erst Berufserfahrung sammeln wollen, um dann doch noch zu studieren. Oder Leute, denen ein Studium zu unsicher geworden ist -nach dem Motto "so schnell wie möglich arbeiten, dann habe ich wenigstens etwas Berufserfahrung". Oder auch Leute, die direkt in den elterlichen Betrieb einsteigen. Oder aus anderen Gründen.


Zitat:
Im Übrigen müssen die sozialschwachen Familien aus Arbeitnehmer und Arbeitslosen für die Studiumsfinanzierung ihrer kinder wegen der Studiengebühren mehr in die Tasche greifen.
Die müssen sich sogar verschulden, wenn die überhaupt das Risiko eingehen, denn heute kann jeder von Arbeitslosigkeit getroffen werden! Das Gemeine ist ja auch,dass der Student aus sozial schwachem Haus keine Garantie hat, sich sein Studium noch zusätzlich mit Nebenjobs finanzieren zu können. Soviele gibt es nämlich auch nicht!

Zum ko***** finde ich, dass Mittelschicht-Kinder, deren Studium NATÜRLICH von den Eltern gesponsert wird, damit mit der Lebenslauf schöner aussieht und damit die sich ein Luxusleben leisten können, nebenher arbeiten gehen. Die nehmen den bedürftigen Studenten die Jobs weg!!

Zitat:
Damit erschweren Union und FDP die Bildungschancen für Studenten aus Arbeiter- und Arbeitslosenfamilien.Das ist aus sinkenden Zahlen der Studienanfänger an den Universitäten und Fachhochschulen zu erkennen.
Die CDU und die FDP machen das für ihre Wähler, capito? CDU- und FDP-Wähler können es sich nämlich leisten, ihre Kinder an staatlichen oder privaten Unis/FHs studieren zu lassen.

Zitat:
Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.Ferner sind die Studiengebühren für die Studenten,die Bafög erhalten,extra finanzielle Belastung.
Dazu sind sie ja auch da. Der Sozialdarwinismus an deutschen Hochschulen und FHs soll angeheizt werden. "Überleben des Stärksten". Natürlich ist derjenige der Stärkste, dessen Eltern dasmeiste Geld und die wichtigsten Kontakte haben.

Zitat:
Die Studiengebühren verursachen,dass die Studenten hoch sich verschulden müssen und mit dem Berufsleben nach dem Studium unter dem Schuldenlast beginnen.
Klar, sollen sie ja auch. Siehe oben: "Survival of the Fittest", wobei diese Gruppe der Verschuldeten wie gesagt eine Minderheit an deutschen Unis und FHs bildet. Und Minderheiten haben keine Fürsprecher.

Zitat:
Ich glaube ,Die staatliche Finanzierung der Hochschulen und Universitäten soll garantieren,dass der Hochschulzugang allen sozialen Schichten offensteht.
Nein. Wegen der anhaltend miesen Wirtschaftslage sind die Firmen nicht daran interessiert, dass es zuviele Akademiker gibt. Also wird der Geldhahn zugedreht. Nur die Studenten aus der reichen Schicht sollen Zugang erhalten.

Zitat:
Aus diesen geschilderten Gründen schaffen die Studiengebühren keine Lösungen sondern gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und neue Probleme.Deswegen sollen die Studiengebühren abgeschafft werden.
Das ist ja der Sinn+Zweck von Studiengebühren. Den Sozialdarwinismus in der Gesellschaft anzukurbeln. "Survivalof the Fittest" (Charles Darwin)
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  #4  
Alt 26.09.2008, 15:31
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Ganymed ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Was heißt: Fachkräftemangel durch Studiengebühren ? Mich ärgert das hier kostenlose Studienplätze geschaffen werden sollen ; während die bereits "hochqualifizierten" danach ins Ausland abwandern weil diese dann hinterher keiner einstellen will !
Irgendetwas stimmt hier nicht in Vater Staat !
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