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#1
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| http://static1.ftdcdn.de/images/ftd-logo.png Fast die Hälfte der Eltern will das zusätzliche Kindergeld nicht direkt dem Nachwuchs zugutekommen lassen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Forsa-Instituts im Auftrag der FTD. Demnach planen 48 Prozent der Väter und Mütter, das Geld für den täglichen Bedarf zu nutzen, zu sparen oder für Urlaub, Schuldentilgung oder Renovierung zu verwenden. Das Ergebnis der Umfrage ist brisant - und dürfte die Debatte um die richtige Kinder- und Familienförderung anheizen. Seit Langem ist strittig, ob staatliche Förderung in die Kinderbetreuung fließen oder direkt an die Eltern gehen soll. Erst am Montag hat die neue Bundesregierung eine Erhöhung des Kindergelds um je 20 Euro beschlossen. Für das erste und das zweite Kind gibt es ab 2010 monatlich 184 Euro, für das dritte 190 Euro und für jedes weitere 215 Euro. Die Forsa-Umfrage fand Anfang November unter 1004 Eltern statt. Insgesamt 49 Prozent der Befragten gaben an, das zusätzliche Geld in der Haushaltskasse für die Kinder verwenden zu wollen. Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete das Ergebnis als "bedenklich". Wenn so viele Eltern ihren Nachwuchs vom Kindergeldaufschlag nicht direkt profitieren lassen wollten, müsse die Politik ihre "geldfixierte Familienpolitik" überdenken. Besonders viele Beamte wollten das erhöhte Kindergeld für "andere Zwecke" verwenden, sagte Güllner. Den Verdacht, dass vor allem ärmere oder schlechter gebildete Haushalte zusätzliches Staatsgeld statt für Kinder für andere Ausgaben einsetzten, habe die Umfrage nicht bestätigt. "Eine gezielte Förderung von Kindern funktioniert nicht mit Geld", sagte auch der Chef des Deutschen Jugendinstituts in München, Thomas Rauschenbach. "Es wäre besser, wenn der Staat stattdessen Kindern mehr kostenlose Angebote macht, beispielsweise Schwimmunterricht, Mittagessen in der Schule." Die Gesamtkosten des Familienförderpakets der schwarz-gelben Koalition belaufen sich auf 4,6 Mrd. Euro. Auch eine Erhöhung des steuerlichen Kinderfreibetrags auf 7008 Euro ist vorgesehen. Zudem soll es ab dem Jahr 2013 ein Betreuungsgeld für Eltern geben, die sich zu Hause um ihre kleinen Kinder kümmern. Quelle: Finanzial Times Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#2
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| ganz ehrlich. ich werde die 20 euro auch für was anderes gebrauchen müssen. |
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#3
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| Zitat:
Was bitte sollen die nicht mehr schulpflichtigen Kinder ausser Suppenküche bekommen ) Kostenlose Discobesuche mit Limonadengutscheinen ?
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#4
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| Zitat:
"geldfixierte Familienpolitik" heisst in diesem Falle klipp und klar dass alle 240 € pro Kind jährlich mehr bekommen. Ist es sinnvoll Familienpolitik überhaupt in einem der reichsten Staaten der Erde zu betreiben und muss von allen Eltern nicht erwartet werden dies selbst in der Hand zu haben ? Die Familie ist die kleinste Einheit eines Staates - ihr muss Raum gegeben werden und keine politische Führung die zwecks unterschiedlicher Parteieninteressen nur in die Hose gehen kann. Die paar Hunderter werden doch eh durch anderweitige Erhöhungen wieder aufgefressen. Wo haben sie Ihren Professorentitel gekauft - Herr Güllner ?? Ihre Worte: müsse die Politik ihre "geldfixierte Familienpolitik" überdenken - sind nämlich nichtssagender und zudem mutloser Humbug - etwas mehr Klartext und Mut wären für einen Professor angebracht.
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" Geändert von wellen (12.11.2009 um 09:04 Uhr) |
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#5
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| Zitat:
Was muss der gutsituierte Beamte welcher eh mit Vorteilen bedacht ist noch mehr erhalten ?
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#6
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| Boah, bei so etwas krieg ich echt ne Krise... Ich zahl als alleinerziehende (aber wenigstens nicht schlecht verdienende) Mutter etwa 200 € für die Betreuung im Hort, nochmal 40 € für die Schule im Monat. Dann kommen noch Vereinsbeiträge, Versicherungen etc. zu. Da liegt man schon über der Grenze von 300 €. Früher habe ich monatlich teilweise über 500 € für ne Tagesmutter hingelegt. Was sind da 20 €? Nichts. Und was heißt dem Kind zu Gute kommen? Wenn ich mit meinem Sohn in den Urlaub fliege, er auf Klassenfahrt geht etc, dann kommt das ihm doch auch zu Gute?! Aber tatsächlich lege ich das Kindergeld auch "beiseite" und bestreite diese Ausgaben wie auch Klamotten etc. aus meinem laufendem Einkommen--- Ich finde allein Erziehende die arbeiten wollen werden da total bestraft. Und ich wohn in ner Stadt, wo von der Stadt aus auch das zweite Kindergartenjahr bezahlt wird und es genug Kita-Plätze gibt. Natürlich bin ich für eine kostenlose Kinderbetreuung, die würde mir persönlich mir helfen. Und bei älteren Kindern, also Schulkindern, könnte man das Geld gut in die Schulkassen stecken, für Essen, Trinken, Klassenfahrten, Reinigung, Projekte und und und. Tatsächlich sind die Schulen bei uns in nem miserablen Zustand. Aber was mach ich denn mit den Kindern die älter sind, nicht mehr zur Schule gehen? Studiengebühren weg? Lohnsteuer für Azubis weg? *grummel*
__________________ Liebe Grüße, coquette Vollblut-Personalerin (alle Antworten nach bestem Wissen und Gewissen, ohne Gewähr) The big things you can see with one eye closed. But keep both eyes wide open for the little things. Little things mark the great dividing line between success and failure Jacob M. Braude |