Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter - Aufschwung
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Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter - Aufschwung

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  #1  
Alt 03.03.2008, 14:21
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İch finde merkwürdig die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich trotz sinkender Arbeitslosenzahl und der Aufschwung,des Wirtschaftswachstums.
Zitat:
Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter | Inland | Reuters

Samstag, 23. Februar 2008

Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter

Berlin (Reuters) - Die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich in Deutschland reißt immer weiter auf.

Besserverdiener sichern sich nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin einen immer größeren Anteil am Gesamteinkommen aller Haushalte. Die Gruppe mit dem geringsten Einkommen fiel dagegen weiter zurück, wie der "Tagesspiegel am Sonntag" unter Berufung auf das beim DIW angesiedelte Sozio-Ökonomische Panel (SOEP) vorab berichtete.

Nach den SOEP-Zahlen, die auf einer Befragung von fast 11.000 Haushalten beruhen, sicherten sich die zehn Prozent der Haushalte mit dem höchsten Einkommen im Jahr 2006 24,9 Prozent des Gesamteinkommens, nach 21,6 Prozent im Jahr 2000. Die Gruppe der obersten 2,5 Prozent der Haushalte habe ihren Anteil von 7,5 auf 9,8 Prozent gesteigert. Die zehn Prozent mit dem geringsten Einkommen rutschten dagegen von 2000 bis 2006 weiter ab: Ihr Anteil am Gesamteinkommen fiel von 3,6 auf 2,9 Prozent.

"Die Unternehmensgewinne und die Einkommen aus Vermögen haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen", erklärte SOEP-Forscher Markus Grabka die Entwicklung.
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  #2  
Alt 03.03.2008, 15:28
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Aufschwung?

Sinkende Arbeitslosenzahlen?


WO ?


Ich will ja niemandem zu nahe treten, aber der Quatsch, der in den Zeitungen steht und den unsere saubere Politiker-Mischpoke jeden Tag ablässt, der ist kaum noch zu ertragen.
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Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter.
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  #3  
Alt 26.09.2008, 15:35
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Solange dieses ******** aus CDU , SPD hier herumwurschtelt , wird sich an den katastrophalen Zuständen auch nichts ändern !
Und ich befürchte , das sich dieses Pack selbst durch eine Abwahl nicht verscheuchen lässt !
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  #4  
Alt 15.11.2008, 19:51
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Tommy02 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter

... ist doch gut so! Wenn's nur Reiche oder Arme gäbe, wär' die Welt langweilig.
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  #5  
Alt 15.11.2008, 21:51
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Zitat:
Zitat von Tommy02 Beitrag anzeigen
... ist doch gut so! Wenn's nur Reiche oder Arme gäbe, wär' die Welt langweilig.

Hm , glaube ich nicht ! Wer zuviel Geld hat , kommt auch schnell mal auf dumme Gedanken...........
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  #6  
Alt 17.11.2008, 10:21
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Sinkende Arbeitslosenzahlen -> Alles Quatsch! Was hat sich den großartig geändert? Man will doch nur von der Realität ablenken (was, wenn man die Medien regelmäßig verfolgt, auch schon oft bestätigt wurde). Für mich fallen nur diejenigen aus der Statistik der Arbeitslosen heraus, die ihren Lebensunterhalt durch das Einkommen was sie sich selbst erarbeitet haben, auch selber finanzieren können und nicht noch aufstockend ALG2 beantragen müssen.
__________________
Liebe Grüße Ratgeberin
http://arbeits-abc.de/

Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT!

Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen.
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  #7  
Alt 17.11.2008, 15:03
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$Dagobert$ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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@Ratgeberin: Es ist genau so, wie Du es sagst. Es sind ganz bestimmt nicht weniger "Arbeitslose" als in den letzten Jahren...Sie werden nur "heute" einfach anders genannt(z.B.Mini-jober), damit man die Statistiken etwas schönen kann und den Leuten vorgaukeln kann, wie toll diese Regierung gearbeitet hat....
...wobei ich nicht glaube, daß es momentan eine "wirkliche" Alternative zu der Regierung gibt.
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  #8  
Alt 17.11.2008, 18:26
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Hallo Dagobert,

Zitat:
Zitat von $Dagobert$ Beitrag anzeigen
...wobei ich nicht glaube, daß es momentan eine "wirkliche" Alternative zu der Regierung gibt.
... das wird auch sicherlich noch ein wenig dauern.
Derzeit werden, das dürfte für jedermann offensichtlich sein, alle Bestrebungen eine alternative Nuance in der aktuellen politischen Landschaft einzubringen boykottiert.

... noch!
Wolf
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... schöne Grüße

Wolf





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Ich bin kein Jurist.
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  #9  
Alt 26.11.2008, 07:39
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Standard Aufschwung predigen - Absturz herbeiführen

Die Reichen werden reicher die Gruppe der Armen und Elenden steigt sprunghaft an.
Die Mittelschicht wird wie von zwei Mühlsteinen zwischen Reich und Arm zerrieben und die Weltwirtschaftskrise beschleunigt die durch die Agenda 2010 Reformen eingeleitete Abwärtsspirale.

Ich möchte aufzeigen, wie Arbeitnehmer der Mittelschicht, Schritt für Schritt ihren erarbeiteten Wohlstand verlieren.

Die Reduzierung der Pendlerpauschale hat vor allem die Mittelschicht getroffen.
Die unsoziale MwSt. Erhöhung um 3 %Punkte war eine Belastung der Mittelschichtfamilien.
Zugleich wurde die Versicherungssteuer um 3 %Punkte erhöht.
Die zurückhaltende Lohnpolitik der Gewerkschaften gleicht oft nicht einmal die Inflation aus Reallohnverlust im „Aufschwung“ gab es 2007 zum ersten Mal in der bundesdeutschen Tarifgeschichte.
Der Gesundheitsfonds, hebt den Beitrag zur GKV auf 15,5 % an das wird für viele Arbeitnehmer eine enorme Beitragserhöhung in der GKV bedeuten.
Durch die Reformen der Agenda 2010 (Einer der Agenda 2010 Verantwortlichen hat sich nach langen und für die SPD quälenden hin und her durch Austritt selbst aus der SPD ausgeschlossen – Die FDP hat „ politisches Asyl“ angeboten ) wird vor allem die Mittelschicht durch private Zusatzversicherungen für Heilvorsorge und Zahnersatz sowie private Altersvorsorge belastet.

Eine marginale Absenkung des Beitrags zur AV und eine Kindergelderhöhung von 10 € für das 1. und 2. Kind wirken gegen die exorbitant hohen Belastungen, wie ein Tropfen auf einen heißen Stein.

Die kategorische Weigerung der politischen Obrigkeiten auch in D wie z.B. in GB die MwSt. deutlich abzusenken oder die Weigerung ein echtes Konjunkturprogramm wie z:B. in den USA umzusetzen wird vor allem die Mittelschicht in 2009 sehr tief Treffen.

Ich meine, die Angst in der Mittelschicht vor Arbeitsplatzverlust ist begründet und berechtigt. Nach Weihnachten wird die deutsche Real - Wirtschaft die volle und ganze Wucht der Weltwirtschaftskrise mit allen Folgen und Härten treffen. Ich denke, der dann einsetzende Abstieg der Mittelschicht von tarifgebunden Arbeitsplätzen in prekäre Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich ist ein Ergebnis der Reformen der Agenda 2010 und eine Folge der verweigerten Gegenmaßnahmen (Senkung der MwSt - echtes Konjunkturprogramm) Die schon seit 2. Quartalen kränkelnde Exportwirtschaft kann den Einbruch der Binnenkonjunktur weder abfedern noch ausgleichen.

Diese Fakten und Prognosen sind allgemein bekannt dennoch Vertrauen mache, wie die politische Obrigkeit, auf die Selbstheilungskräfte des Marktes. Ich behaupte, eines ist und bleibt klar, die Weltwirtschaftskrise, die durch die globalen neoliberalen Reformen und dem absoluten Vertrauen in den Markt ausgelöst wurde, kam weder überraschend noch aus heiterem Himmel. Ich denke, die Verschärfung der Krise ist hausgemacht und unnötig, nur das sture festhalten an der neoliberalen Reformagenda 2010 und die Weigerung eine andere Politik zu gestalten werden die Mittelschicht und D im Superwahljahr 2009 nicht nur in eine Wirtschafts – und Arbeitsmarktkrise sondern auch sehr tief in eine politische Gesellschaftskrise reißen.

Quelle: http://www.wallstreet-online.de/disk...lobalen-krisen
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Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande.
- keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !!
Wehret den Anfängen!
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Geändert von Ratgeberin (26.11.2008 um 09:56 Uhr)
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  #10  
Alt 26.11.2008, 16:27
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Ulrich befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard wellen hat absolut recht

Hi,

ihr habt alle recht.

Ich habe kürzlich auf einer Veranstaltung "Rente mit 67", Teilnehmer Norbert Blüm (CDU), Ottmar Schreiner (SPD), Oskar Lafontaine (Linke), einen Vortrag des Autors des Buches "die Reformlüge" gehört.

Ich stimme dem Autor zu, daß die Verarmung von Arbeitnehmern generalstabsmäßig geplant und durchgeführt wird. Gekaufte, sogenannte Wirtschaftsweisen, belügen uns nach Strich und Faden und erklären die angeblichen Notwendigkeiten beim Lohnverzicht. Enormer Druck beim Lohndumping erfolgt durch das Hartz IV / SGB II Gesetz.

Kalle Marx in einem Satz zusammengefaßt:
Wenn der Verkäufer eines Produkts die Einnahme nicht wieder ausgibt, kann das Produkt eigentlich nicht gekauft werden.

Wenn also Geldvermögen angehäuft werden, das Geld also nicht wieder ausgegeben wird, bilden sich zum Kaufen der Produkte und Dienstleistungen Schulden in gleicher Höhe.

Das ist eine Gleichung!!!

Geldvernögen = Schulden

Tatsächlich sind Einkommen von unten nach drastisch verschoben wurden.

Die Schulden in der amerikanischen Vorlkswirtschaft, besonders bei den Hypotheken, waren so gigantisch, daß die Privat-Immobilienfinanzierer Fanny Mae und Freddy Mac zuammengebrochen sind. Das löste die Krise aus.

Diskutiert werden jetzt als Ursache "technische Probleme" wie die Art der Finanzprodukte. Das ist die Lüge, die jetzt abläuft. Das eigentliche Problem ist die Verarmung weitester Schichten, die letztlich den Kapitalismus zerstört.

Die sägen den Ast ab, auf dem sie/wir sitzen.

Wenn jetzt Maßnahmen durchgeführt werden, die wieder nur das Geld breiter Schichten abschöpfen, verstärken sich letztendlich die Probleme.

Das sieht aber gerade so aus, daß das so abläuft.

Gruß Ulrich
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