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#1
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| Die Idee zu dieser Umfrage kam mir, als ich dieses doch sehr ausgefallene Anschreiben im Netz gefunden habe. Was haltet ihr davon, sich einem Arbeitgeber auf diese Art und Weise vorzustellen? Welche außergewöhnliche Idee habt ihr schon in die Tat umgesetzt und wie war die Resonanz? Oder kennt ihr jemanden, der wagemutig genug war und durch eine Bewerbung der ganz anderen Art überzeugen konnte? Vielleicht würdet ihr auch gern mal was ganz außergewöhnliches ausprobieren, seid aber unsicher, wie es ankommen könnte? Erzählt uns davon! Auch Arbeitgeber und Personalverantwortliche, die bereits eine völlig verrückte oder beeindruckende Bewerberstory erlebt haben, sind zu dieser Umfrage herzlich eingeladen! Wir freuen uns über jeden Beitrag und sind gespannt!
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#2
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| Grundsätzlich sage ich mal: Warum nicht? Ich könnte mir aber nicht vorstellen, so eine Bewerbung zu einer Bank, Versicherung etc. zu schicken. Oder etwa doch? Mhh. Ich bin mir wahrlich nicht sicher. Sicher ist eines. Aufmerksamkeit erregt sie mit Sicherheit beim Leser. Was auch sicher ist, wie sie bei dem ankommt, ist vom Personaler abhängig. Ist der etwas lockerer und für derartige Sachen durchaus empfänglich, dann könnte diese Bewerbung durcghaus erfolgreich sein, bei einem steifen Kommiskopp hingegen, wird sie wohl schleunigst im roten Ablagekorb landen. Mich würde interessieren welche Art Firma der Empfänger war. |
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#3
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| Das ist leider nicht ersichtlich. Vielmehr noch würde mich interessieren, ob die Bewerberin damit Erfolg hatte.
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#4
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| Ich zitiere ... "echt voll genervt". Aber im Ernst. Anders sein, finde ich wichtig und richtig. Aber Umgangssprache hat in Bewerbungen leider "echt nix" zu suchen. Ich wünschte mir auch "bessere" Arbeitgeber, die eine solche Sprache "voll anerkennen" würden. Nur gibt's die nicht - oder nur ganz ganz selten. MfG, Meyer |
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#5
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| Ich halte ungewöhnliche/außergewöhnliche Bewerbungen in über 99% der Fälle für unangebracht. Ich habe es noch nicht gemacht, kenne auch keine(n) der es mal versucht hat. Hängt sicher auch von dem Job ab, für den man sich bewirbt. |
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#6
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| Grundsätzlich soll jede Berwebungen ihren speziellen Eigencharakter haben. Sie kann ruhig ins auffallend sein. Das wichtigste aber dabei sollte man nicht vergessen. Es muss aber zu der Person, Ihrem Auftreten und Charakter paßen. Für mein Alter würde das schon fast lächerlich wirken. Also bleibe ich bei dem klassischen und knigge.. Gruß |
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#7
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| Zitat:
Das A und O in jeder Bewerbung ist die unaufgeforderte Beantwortung der Frage, warum die jeweilige Firma DICH braucht. Damit gewinnste, ansonsten kannste hier Jahre lang von Chancen und aehnlichem Kohl labern, interessiert keine Sau. Das Ergebnis zaehlt. Haste die Stelle nich, dann haste die Bewerbung umsonst geschrieben, also reine Zeitverschwendung. (Dieser Beitrag ist gezwungenermassen entstanden. Falls ich jemandem zu nahe getreten bin, bitte ich um Entschuldigung.) |
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#8
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| grundsätzlich finde ich die Bewerbung nicht schlecht. so eine bewerbung wird sicher erstmal gelesen, und das ist ja der sinn einer bewerbung, alleine schon wegen der anderen formatierung, aber wie mein vorredner schon sagte, sollte man die "Umgangssprache" etwas überdenken und anders formulieren. es hört sich an, als ob ein 12-jähriger teenie die bewerbung geschrieben hat. außergewöhnlich ja und direkte ansprache auch, aber ein bißchen "erwachsener" und mit stil bitte! |
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#9
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![]() Ich hab früher selbst mal diese langweiligen und schön verpackten Bewerbungen erhalten...und eines ist Fakt - Bild schlecht - Ablage P. Das ist die Wahrheit! Aber bei der - egal wie der Ihr Bild auch ausgesehen hätte - DIE HÄTTE ICH SOFORT EINGELADEN - und eingestellt! Mut wird eben fast immer belohnt und wer niemals ein Risiko eingeht, geht auf Dauer immer das größte Risiko ein, wetten? Aber zum Glück hab ichs gepackt und muss mich weder bewerben noch Bewerbungen lesen. Hat auch lange genug gedauert! Strike! |
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#10
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| Hallo zusammen, naja, man kann mit sowas schon mal Glück haben, aber speziell diese Bewerbung haut mich jetzt nicht vom Hocker. Zunächst ist sie überraschend, aber dann doch einfach zu flapsig und blabla-mässig. Was will die Bewerbung denn ausdrücken. Ich bin witzig - mit mir kann man Spass auf der Arbeit haben? Dafür wirken mir die durchaus witzigen Ideen zu sehr aneinandergereiht. Ich bin ehrlich und rede wie mir der Schnabel gewachsen ist? Das könnte den Personaler vielleicht dazu veranlassen, den Bewerber zum Essen einzuladen. Aber der zunächst mal positiv überraschende Effekt geht aus meiner Sicht hier einfach dadurch verloren, dass es etwas zu flapsig und nicht sehr flüssig wirkt. Wenn man Ehrlichkeit rüberbringen will müsste man schon etwas persönlicher auf die eigenen Eigenschaften eingehen, finde ich. Und wenn man mit einer gewissen Flapsigkeit Kollegialität ausdrücken möchte, dann sollte man dabei vielleicht auch ein wenig Eloquenz walten lassen, durchaus im Umgangston, aber flüssiger und schlüssiger verbunden. Ausserdem würde ich mich schon fragen, ob die PErson tatsächlich so flapsig ist und ob ich und meine Kollegen denn damit bei der Arbeit umgehen können und wollen. Rein fachlich (es geht hier ja um einen Job als Sekretärin) fallen Formulierungsschwächen (das kann man meiner Meinung nach trotz bewusst flapsig gewählter Sprache feststellen) und Rechtschreibfehler auf. Da würde ich mich doch fragen, ob diese Person einen formellen Brief an einen Kunden etc. ebenfalls gut Formulieren könnte und wieviel Wert der Bewerber auf Genauigkeit legt. Prinzipiell finde ich es schon gut mal "etwas anders" zu Formulieren (man muss aber damit rechnen, dass viele Leute heutzutage diesselbe Idee haben). Dabei sollte man aber nicht so über das Ziel hinaus schiessen, damit man immer ncoh als "einsetzbar" eingeschätzt werden kann. Auch wenn man einen völlig anderen Stil wählt, sollte zumindest der Eindruck entstehen, dass der Text durchdacht und in sich schlüssig ist. Sonst wirkt das entweder gekünstelt oder konstruiert oder es wird ganz einfach "zu viel des Guten". Wenn ich nur auf das Blatt schaue, ohne überhaupt zu lesen, wirkt der Text bereits sehr unruihiug und blockig. In einem Riesenstapel Bewerbungen hat man da eine grosse Chance, dass das Anschreiben gänzlich ungelesen im Papierkorb verschwindet. Ich habe mal eine flapsig ausgefüllten Bewerbungsbogen bei ALDI oder LIDL gelesen (DA standen also die typischen Fragen drauf und sollten beantwortet werden. Da wurde ganz ehrlich und provokant, aber auch witzig und flüssig geantwortet (in etwa "meine Gehaltsvorstellung ist 50.000 im Monat und in 5 Jahren, besser schon heute, würde ich mich gerne auf einer einsamen Insel im Pazifik Martinis schlürfen sehen"...so in etwa, leider finde ich das im Moment nicht mehr). Angeblich hatten diese Antworten sogar Erfolg. Da konnte ich es auch einigermassen nachvollziehen Man kann übrigens auch schon rein visuell auffallen. Wenn man scih mit Design auskennt kann man tolle Sachen machen, die aber trotztdem angemessen und elegant wirken. Das ist nicht nur bei kreativen Berufen gut, sollte aber wirklich gut gemacht sein. Wenn man es nicht kann, ich kann so etwas nicht, dann sollte man damit doch etwas aufpassen, dass das irgendwie angemessen und harmonisch ist. Ansonsten sollte man lieber dezenter vorgehen (einfach nur etwas dickeres Papier beispielsweise). Wenn man kreativ ist, und seine Ideen auch gut umsetzen kann, dann kann sich natürlich auch etwas mehr wagen. Zum Beispiel die Bewerbung als Koch in Form einer Speisekarte (dabei aber übersichtlich und "elegant"). Auffallen um jeden Preis kann leicht nach hinten losgehen. Mir hat mal ein Personaler von einer Bewerbungsmappe erzählt, auf der völlig zusammenhanglos vorne ein Schuh drauf klebte. So etwas könnte schon dafür sorgen, dass man, und sei es auch nur um sich den Bewerber mal aus privatem Interesse anzuschauen, immerhin eine Einladung zustande kommt. So etwas würde ich dann aber lieber erst einmal mit den weniger interessanten Stellen ausprobieren, oder eventuell mit einer Stelle, die man eigentlich gar nicht haben will. Um den Fuss in die Tür zu bekommen, könnte das ein Weg sein. Dann muss man sich aber auch im Klaren darüber sein, dass man vor Ort überzeugen muss. Sonst heisst es dann "den hatte ich mir aber viel witziger vorgestellt" oder "witzig ist die ja schon, aber fachlich kann die ja gar nix". Deswegen halte ich es für wichtiger, dass bei allen Formalia, die Bewerbung nicht nur zur Stelle sondern auch zu einem selbst als Person passt. Und wenn man nicht den ganzen Tag mit einem Blaulicht auf dem Kopf und Hupe rumrennt, dann sollte die Bewerbung vielleicht auch nicht unbedingt blinken und klimpern. Dann sollte man doch lieber dezenter vorgehen, um aufzufallen. Je nach der Stelle, auf die man sich bewirbt, fand ich zum Beispiel ein zusätliches Deckblatt mit einer kleinen Collage weniger Fotos (in guter Qualität) ganz gut, die visuell ein wenig die Aktivitäten/Interessen/Persönlichen Merkmale wiederspiegeln. Diese Bilder sollten nicht symbolisch sein, sondern man sollte selbst darauf in unterschiedlichen Situationen zu sehen sein. Gerne in unterschiedlichen Lebensphasen (das macht es noch authentischer). Logischerweise sollte da nicht unbedingt das Saufgelage vom letzten Wochenende oder so etwas drauf sein. Einfache, unverfängliche Bilder .... ich mit meinen Katzen, ich beim Volleyball spielen, ich an der Gitarre, ich auf dem Rad, ich vor dem Eiffelturm. Es sollten nciht zu viele Bilder sein, sie sollten ohne Worte direkt auf etwas persönliches hinweisen, sie sollten unverfänglich UND in guter Qualität sein. Ich finde das eine gute Idee, die man relativ einfach umsetzen kann, einen schnellen Eindruck hinterlassen und schon vor dem Text (der dann ja dem Standard entsprechen kann) für eine positive Stimmung sorgen kann. Und es fällt sicher den meisten Leuten leichter, ihre Persönlichkeit in Bildern zu beschreiben, als in Worten. Schönes Wochenende, Bernd |
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