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#61
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| Meine Vorstellungsgespräche waren alles sehr interessant und recht entspannt im Verlauf. Meiner Erfahrung nach wird das Gespräch genutzt um den Bewerber auf seiner persönlichen Ebene kennen zu lernen. Wichtig war mir immer, dass ich mich so vorstelle wie ich auch in Wirklichkeit bin. Ich glaube ,dass man sehr schnell durchschaut wird, wenn man den Personen etwas vorspielt! Mein Tipp: Sich so gut wie möglich über das Unternehmen informieren, damit man Fragen beantworten kann die sich speziell auf das Unternehmen beziehen. Natürlich werden auch die Fragen gestellt: persönliche Stärken und Schwächen. Darauf sollte man sich auch gut vorbereiten, damit man im Gespräch nicht ins Stocken gerät. Dabei war es mir immer wichtig ehrlich zu sein. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Das konnte ich oft mit einem leichten Lächeln auf den Lippen rüberbringen, was so glaube ich gut an kam. Abschließend kann ich nur schreiben, dass die persönlichen Unterlagen, Zertifikate, Zeugnisse für sich sprechen, denn sonst würde man keine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen haben. Keine Angst vorm Gespräch, nicht verkrampfen auch mal selber Fragen stellen damit erkannt wird, dass man sich für die Stelle wirklich interessiert. Und einfach zuversichtlich in das Gespräch gehen. Viel Glück |
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Ratgeberin (02.12.2009) | ||
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#62
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| Hallo, oh ja, Vorstellungsgespräche. Das ist ein interessantes Thema. Nun bin ich in der Lage auf der anderen Seite vom Schreibtisch zu sitzen. Die Bewerber kommen zu mir und stellen sich bei mir vor. Da gibt es Leute, da muß man überlegen von wo die gerade kommen. Entweder sie sind gerade aus dem Bett gekrochen oder sie wollen zur nächsten Disco gehen. Besonders bei den jungen Leuten ist mir aufgefallen, dass sie meist unpassend gekleidet sind. Bei einem Vorstellungsgespräch sollte man den besten Eindruck hinterlassen. Ich verlange keine übernormale Freundlichkeit, jedoch etwas Höflichkeit ist schon zu erwarten. Auch eine gewisse Vorbereitung kann man von ihnen verlangen. Wenn mir jemand gegenüber sitzt, der weder weiß was in dem Job auf ihn zukommt noch jegliche Interesse zeigt, weiß ich als Arbeitgeber das ich diesen Menschen nie einstellen werde oder wie es in meinem Fall ist, nie einem anderen Arbeitgeber anbieten werde. Ein gepflegtes Äußeres ist immer ansprechend. Pünktlichkeit ist auch so eine Sache. Es muß nicht sein, dass der Bewerber eine halbe Stunde vor dem Termin da ist, aber er möchte zu mindesten 10 Minuten vor dem Termin erscheinen. Es ist immer besser auf den Arbietgeber zu warten als umgekehrt. |
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Ratgeberin (07.12.2009) | ||
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#63
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| ich bin immer ordentlich und dem Job entsprechend gekleidet zum Vorstellungsgespräch erschienen. Bereite mich auch immer gut vor und gebe mich so wie ich in Nature bin. Schauspielern ist nicht mein Ding und bringt auch nichts. Leider saß mir schon mal ein Chef gegenüber, der mich in einem lapprigen, gelben und ungebügeltenT-Shirt begrüßte. Ich verlor jeglichen Respekt, wobei ich aber weiterhin höflich blieb und war mir sicher, dass ich diesen Typen nie als Chef haben möchte. Nachem er mir mitteilte, dass ihm die Kleidung egal sei,dass tat er von sich aus,vielleicht konnte er ja Gedanken lesen und er so einige flappsige Bemerkungen machte und mir erklärte, dass eine Angestellten mal seine Lebensgefährtin war, zog ich es vor mich zu verabschieden.Es war ein Call Center, ich ging da schon mit einem unwohlen Gefühl hin. Da ich aber jede Chance nutze um Arbeit zu bekommen und mit 50 auch kein Chef mehr auf mich wartet, nehme ich jeden Termin war. Das war allerdings der Knaller schlechthin, den ich in meiner Bewerbungskarriere erlebt habe. Zitat:
__________________ Meine Beiträge, Meinungen, Tips und Ratschläge sind keine Rechtsberatung. Ich beteilige mich lediglich aus allgemeinem Interesse an verschiedeneThemen. Für die Richtigkeit meiner Auskünfte übernehme ich keine Garantie. Ich bin keine Rechtsberaterin, sondern teile nur meine eigene Meinung und Erfahrung mit. |
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#64
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| Danke adari, hats ja doch geklappt.
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#65
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| Tja, habe im Moment auch einige Vorstellungsgespräche. Nicht für Jobs, sondern nur für Ausbildungen. Aber vielleicht ist es für andere Azubis interessant mal einige Fragen zu sehen: Es kamen immer die üblichen Fragen: 1. Erzählen Sie etwas über sich? 2. Was sind Ihre Hobbies? 3. Was wissen Sie über uns? 3. Warum unser Unternehmen? 4. Warum diese Ausbildung, wie sind Sie darauf gekommen, wo haben Sie sich informiert? 5. Schwächen und Stärken? Was ich seltsam fand waren: 1. Was würden Sie tun, wenn Sie plötzlich jede Menge Geld hätten? 2. Was ist Ihre Rolle in der Familie? 3. Wodurch wurden Sie von Ihren Eltern geprägt? 4. Wenn Sie Kinder hätten, was würden Sie in der Erziehung anders machen? 5. Was fanden Sie bei der Erziehung Ihrer Eltern gut? 6. Wenn Sie einen tollen Job machen und Ihr Chef bietet Ihnen Geld oder Urlaub (gleichwertig), was würden Sie wählen? 7. Sie müssen einen Termin einhalten (werden es nicht schaffen, obwohl Sie die Nacht durcharbeiten), was tun Sie? Geben Sie die Arbeit unvollständig und pünktlich ab oder lassen Sie die Frist für die Vollständigkeit verstreichen? 8. Haben Sie ein konstantes soziales Umfeld. Treffen Sie sich oft mit Freunden? 9. Was tun Sie, wenn Sie nur Zusagen bekommen? 10. Was tun Sie, wenn Sie nur Absagen bekommen? 11. Stellen Sie sich vor XY sitzt neben Ihnen, was würde er über Sie sagen? 12. Welche Eigenschaften haben Sie von Ihren Eltern? 13. Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar? 14. Wenn Sie Ihr Leben noch einmal leben könnten (mit dem Wissen von heute), was würden Sie ändern? 15. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben? Das sind jetzt mal die Fragen, die mir noch spontan einfallen . Aber ich frage mich manchmal, ob Personaler nichts besseres zu tun haben als sich solche Fragen auszudenken. Ich glaube ja, dass die das machen, wenn sie nachts nicht schlafen können: "Wie kann ich Bewerber am besten quälen Naja. Bei den Fragen kann man nur sagen, dass man versuchen kann sich auch typischen Fragen vorzubereiten, aber am Ende ist es immer ganz anders. Bei Jobs ist es wie bereits in einem Vorpost gesagt immer das gleiche. ![]() "Du kannst das, dies und jenes - du bist überqualifiziert, sonst - unterqualifiziert. Mit 19 bist du zu jung, mit 20 - zu alt. Wenn du ein Gehalt verlangst, das über Harz IV liegt, bist du zu teuer. Sonst verkaufst du dich unter Wert, was verdächtig erscheinen kann. Wenn du schnell arbeitest, würdest du die Abteilung durcheinander bringen, sonst bist du zu langsam. Wenn du keinen Bock hast, jeden Tag 150 km in eine Richtung zu fahren, bist du unflexibel, sonst besteht die Gefahr, dass du nicht pünktlich kommst. Wenn du schlecht aussiehst, wirkst du unangenehm. Siehst du gut aus - würdest du einen Teil der Belegschaft von der Arbeit ablenken. Wenn du beim alten Arbeitgeber 5 Jahre lang beschäftigt warst, willst du nur Karriere machen. Nach 6 Jahren heißt es: du hast dich nicht weiterentwickelt." So sieht es aus. Ganz genau so. Traurige Realität. Der perfekte AN ist 20 hat studiert mit XY Abschüssen. Hat 10 Jahre Berufserfahrung und war 5 Jahre im Ausland. Spricht 10 Sprachen fließend. Arbeitet 80 Stunden/die Woche. Und ist mit 5 € pro Stunde glücklich. So oder so ähnlich soll es doch sein. Ist aber leider nicht so. Bin gespannt, wann das die AG erkennen, dass Sie realistisch sein müssen, ob sie wollen oder nicht. |
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#66
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| Ja, ja die Fragen sind fast immer dieselben und teilweise nutzlos. Die Fragen 1 bis 4 sind klar und eigentlich einfach zu beantworten. Zitat:
Die Stärken sollten genannt werden, die zum Anforderungsprofil der ausgeschriebene Stelle passt. Mit Beispielen aus dem früheren Berufsleben nennen. Beispiel: "Ich bin sehr teamfähig und kann mich schnell in ein neues Team integrieren." - Beispiele aus der Vergangenheit dafür nennen: Hinweis auf die Teamarbeit bei letzten Arbeitgebern und die dadurch erreichten Ziele. NIEMALS echte Schwächen nennen. Entweder Nennung von Schwächen, die eigentlich keine Schwächen sind und/oder Nennung von "witzigen" Schwächen Hier mehr dazu: Schwächen Vorstellungsgespräch - Tipps zur Vorbereitung Zitat:
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Es gibt Grenzen und diese würde ich auch bei jedem Vorstellungsgespräch deutlich aufzeigen. Ich war schon in meinem Leben auf der einen sowie auf der anderen Seite und bin damit immer gut gefahren. Also: Nicht einschüchtern lassen und mit Rückgrad in die Gespräche gehen. |
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#67
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| Ja, die ersten Fragen sind ja auch Standard. Habe eigentlich auch ähnlich geantwortet, aber leider wollte der Personaler konkrete Anworten mit Beispielen haben, wann wie wo warum etc. "ich bin meinen Eltern für alles dankbar." Für was denn genau - irgendwas besonderes...? "Was würden Sie tun, wenn Sie plötzlich jede Menge Geld hätten? Ich würde mich zur Ruhe setzen und in die Karibik auswandern." Ich glaube das ist bei der Ausbildungssuche die falsche, aber wohl einzig ehrliche Antwort. ![]() Bei der Kinderfrage habe ich ähnlich geantwortet. Die Reaktion war, aber irgendwas müssen Sie doch anders machen wollen - etwas das Sie schlecht fanden. Ich habe nur gesagt, dass ich noch nie darüber nachgedacht habe (bin 22 Jahre) und dass ich das individuell entscheiden müsste und nicht vorher sagen könnte, was ich anders mache. "Wodurch wurden Sie von Ihren Eltern geprägt? Durch eine liebevolle Erziehung" Das selbe wie oben. Gegenfrage: Und was genau beschreiben Sie das mal. "Wenn Sie einen tollen Job machen und Ihr Chef bietet Ihnen Geld oder Urlaub (gleichwertig), was würden Sie wählen? Steuerfreies Geld oder Urlaub" Der wollte kein "oder" hören. Ich sagte nämlich: Das Geld, wenn eine große Investition ansteht (Auto, Haus etc) sonst den Urlaub. War der Personaler nicht so glücklich glaube ich "Sie müssen einen Termin einhalten (werden es nicht schaffen, obwohl Sie die Nacht durcharbeiten), was tun Sie? Geben Sie die Arbeit unvollständig und pünktlich ab oder lassen Sie die Frist für die Vollständigkeit verstreichen? Das kann ich mir, aufgrund meiner gewissenhaften und guten Planung nicht vorstellen." Kann ich mir bei mir auch nicht vorstellen. Die Frage zielte nur darauf, was mir wichtiger ist: Pünktlichkeit oder Vollständigkeit. Die oben genannte Antwort wurde nicht akzeptiert. ![]() "Was tun Sie, wenn Sie nur Zusagen bekommen? Ich freue mich" - er wollte leider hören, wie ich vorgehe. Wie ich mich entscheiden würde - nach welchen Kriterien etc. Ansonsten ich weiß nicht, wie es ankommt, wenn man als Ausbildungssuche Antworten verweigert, weil gewisse Fragen will ich ja auch nicht beantworten. |
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#68
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Ich bin doch kein Leibeigener. Also etwas mehr Rückgrad! Vor ca 20 Jahren stellte ich mich einmal bei einer Firma in leitender Position vor. Diesen Job wollte ich unbedingt und er wurde saumässig gut bezahlt. Der Boss und ich gingen durch die Produktionshallen. Dannach gingen wir ins Personalbüro und ich wurde gefragt:"Nun was ist Ihnen am meisten aufgefallen?" Ich antwortete:"An manchen Stellen der Hallen standen Eimer mit Wasser weil das Dach dort undicht ist. Ich frage mich nun ob Sie mich angemessen bezahlen können, wenn Sie noch nicht einmal das Geld für die Dachreperatur haben." Totenstille im Raum; der Personalchef schluckte, die Anwesenden Mitarbeiter gingen einige Schritte (aus Angst) wie sie mir später sagten,zurück.... Ich bekam den Vertrag und der Chef sagte mir Jahre später, dass ich ihn imponiert hätte;-).... |
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