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#1
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| Erst kürzlich hatte eine Frau geklagt, weil sie ihre Bewerbungsunterlagen mit dem Vermerk "(-)Ossi" zurück bekam. Das Arbeitsgericht Stuttgart wies die Klage mit der Begründung ab, dass "Ossis" kein eigener Volksstamm sind. Ein Einzelfall ist dies mit Sicherheit nicht. Obwohl wir 20 Jahre nach der Wende leben, kann man leider immernoch beobachten, wie ost -und westdeutsche Bürger sich gegenseitigt Vorurteile in die Schuhe schieben bzw. Menschen auf ihre Herkunft reduzieren. Wir finden das sehr schade und fragen uns, ob es denn tatsächlich wichtig ist, ob Bewerber aus dem Osten oder Westen Deutschlands stammen und ob ihr selbst schon einmal im Bewerbungsgeschehen eine derartige Erfahrung machen musstest.
__________________ Beste Grüße Franky Moderator arbeits-abc.de Folge uns auf Facebook Meine Bemühungen liegen darin, Fragen und Beiträge nach meinem besten Wissen zu beantworten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden (Menschen machen auch Fehler). Zudem sind von mir gemachte Äusserungen, Kommentare und eigene Beiträge, der Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Rechtsberatungsersatz zu verstehen. |
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#2
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| Ich selber (Wessi) habe damit noch keine Erfahrung gemacht. In dem Betrieb wo ich arbeite, , sind 2/3 aus dem Osten Deutschlands und ich komme super mit denen aus. Teilweise besser als mit meinen "Wessi"-Kollegen! Es gibt halt hier wie dort schwarze Schafe! |
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Ratgeberin (22.04.2010) | ||
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#3
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| ich habe bisher schon miese erfahrungen gemacht. so,nach dem motto...was sie kommen aus dem osten ? dann müssen sie uns aber schon beweisen.....blablabla. und wenn man dann noch alleinerziehend ist, dann muß da ja was nicht stimmen. vorurteile, über vorurteile sind an der tagesordnung. sicher darf man nicht alle firmen oder arbeitgeber pauschalisieren. schwarze schafe gibt es in ost und west auf beiden seiten. und solange der osten immer noch weniger als der westen verdient, wird es wohl eine einigkeit niemals geben. |
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#4
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| Hallo, Ich komme aus dem süden Deutschlands und Arbeite seit neuestem auch mit Leuten aus dem Osten Deutschlands zusammen. Es gibt schon kulturelle und mentale unterschiede, die wir aber mit viel kommunikation ausgleichen und so gut zusammen arbeiten können. ... abends bei einem Bierchen mit den "ostdeutschen" Kollegen sind die kulturellen Unterschiede eher interessant. Lustig wirds nach 5 Bier, wenn man gegenseitig versucht im jeweils anderen Dialekt zu sprechen. *g* Zurück zum Thema: Ich habe auch beobachtet, dass einige, aber sehr sehr wenige in unserem Betrieb schon vorurteile haben. Das finde ich nicht gut. Es gibt überall unfähige wie auch sehr fähige Leute, egal woher sie kommen. Außerdem habe ich eine Steuerberaterin aus dem Osten Deutschlands und die möchte ich um nichts in der Welt eintauschen! Genausowenig meine Krankengymnastin! Ansonsten weiß ich nichts mehr zu berichten. Viele Grüße Josi |
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Ratgeberin (22.04.2010) | ||
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#5
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| Ich selbst arbeite in einem Unternehmen mit mehreren Zweigstellen... Fazit Natürlich versucht ein Personalleiter auch immer treffend das am besten ins Team passende Mitglied zu übernehmen. Leider muss ich selbst sagen, habe ich in manch einigen Werkstätten den Eindruck gewonnen, das sich viele Ostdeutsche (Sachsenraum) als Arbeiter Zweiter klasse fühlen. Durch geringere Bezahlung und und und... Dies löst meiner Meinung auch eine starke Depresivietät im Arbeitswesen aus (MA= Unmotiviert) Natürlich steht es außer frage, das es im Osten billiger ist zu produzieren... jedoch der Grund das man Ossi seih und deshalb die stelle nicht bekommt ist finde ich wirklich eine Beleidigung und glaube Menschenrechtler werden auch dagegen vorgehen. Allgemein sollten falls dies öfters Vorkommt demnächst nicht nur in den Anzeigen stehen: z.B. Gesucht wird Mechaniker/-in. Sondern absofort: Gesucht wird Mechaniker/-in o. Ossi/-in Soviel von mir Dazu (i am Wessi) |
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Ratgeberin (22.04.2010) | ||
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#6
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| man sollte den Menschen schätzen und nicht seine Herkunft, deswegen ist für mich völlig egal vorher der Mensch kommt |
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#7
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| ist das! Solange wir, das Volk, freiwillig diesen Bildzeitungs- Populismus weiterführen, wird es niemals Besser werden. Und: Hand aufs Herz: Ost - Deutsche oder West- Deutsche? Wo ist der Unterschied, so viele Jahre nach dem Mauerfall? Es gibt mithin genügend andere Unterschiede. Und wieder Hand aufs Herz: WER, ausser einem Schwaben, könnte in Stuttgart an einem Stammtisch sitzen, ohne aufzufallen? Ich jedenfalls nicht..... Was mir fehlt, ist die Ehrlichkeit. Derjenige oder Diejenige, die den Vermerk -ossi in die Akte schrieben, haben damit etwas bestimmtes sagen wollen. Was das sein soll, habe ich bis heute nicht erfahren. Es ist aber wichtig, damit dieser Mist aufgelöst werden kann.... Tom |
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#8
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| Egal ob Ost oder West. Jeder hat in ganz Deutschland die gleichen Rechte, eine Arbeit zu bekommen oder auch haben. Firmen, die da etwas gegen haben, sollten hohe Geldstrafen bekommen. Das ist meine Meinung. ![]() |
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#9
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| Hallo, ja das stimmt, ist aber nix Neues. Das findet sich in vielen Erscheinungsformen wieder. Das Ossiphänomen steht also nicht alleine dar. Weiteres Beispiel ist jemand der halt mal für 1-2 Jahren aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen ist und man sich am Ende wundert das 5 Jahre daraus werden, da die Xrottel in den Personalabteilungen nix anderes machen, als das Ein Xdiot den Nächsten bestätigt und keiner auf die Idee kommt, das sie nur Teil einer Kette von Xdioten sind in denen sie sich nur in ihren hirnverbrannten Annahmen bestätigen und alleine 3-4 Jahre dadurch generiert ... So sind die Menschen halt, meinen sich über einen Menschen oder Situation heraus als Aussehnstehender ein Urteil über etwas erlauben zu können, über das sie weder die nötige Intelligenz noch Weitsicht und noch Wissen verfügen um das beurteilen zu können. Das Thema Ost-West ist eben auch so ein weitreichendes Thema für sich. Denkansätze: - Der Arbeitsmarkt im Osten --> schlecht - Die Bezahlung --> nachteil - Massen von Ostdeutschen die den hiesigen Arbeitsmarkt weiter abgrasen und damit die Chancen für Westdeutsche in ihre Heimat kaputt machen arbeit zu finden (seit Öffnung der Grenzen so) - Ein Westdeutscher der im Osten Arbeit bekommt ? ![]() - Ansprüche von Ostdeutschen Arbeitern an der Rentenkasse ohne Gegeneistung (Jeder war und ist vorher verpflichtet in diese Abzockerkasse einzubezahlen) ![]() - Ost und West 2 unterschiedliche Welten (Staaten) --> JA ![]() (damals hat es die stümperische Bundesregierung vergeigt aus der Öffnung der Grenzen eine Einheit zu machen. Einer der wichtigsten Elemente wäre die Schaffung eines u.a. gemeinsamen Grundgesetztes gewesen. Dummes Zeug labern war denen wichtiger. Und wie die Landschaften geblüht haben, voller Arbeitslose und voller leerer Kassen). Es ist immer einfach über etwas positiv zu argumentieren, wenn man selber keiner derjenigen ist, die dafür bezahlen müssen, sei es in Form von Arbeit, sei es in Form der eigenen Freiheit an Möglichkeiten bzw. der persönlichen Freiheit insgesamt, da diese ungemein mit Arbeit und Einkommen verknüpft sind. Besonders auf dem Land, ohne Einkommen, keine Mobilität und äußerst beschränkte Möglichkeiten der Gesellschaftsfähigkeit und damit gefängnisähnliche Isolation, nur schlimmer. Im Leben drin zu sein und doch wie im Gefängnis, ohne zu wissen wann und ob man jemals herauskommt. Von der krankmachenden billigen schlechten Ernährung will ich gar nicht erst eingehen. Arbeit zu haben ist in gewisserweise schon ein Luxus heutzutage, da damit die Isolation nicht mehr so schlimm ist selbst wenn nicht mehr dabei herauskommt als Harz IV. Ich selbst habe keine Probleme damit das ich arbeiten gehe und davon Hartz IV mithin finanziert wird, für Leute die nicht arbeiten. Die Meckerei darüber (Hartz IV) kommt auch immer nur von den ***************** die darüber nicht richtig nachgedacht haben, besonders wenn sie mit ihrem fetten ***** im dicken Mercedes nachhause fahren und einer diejenigen sind, die den Hals nicht voll genug bekommen können. Fakt ist, in Deutschland gibt es nicht genug Arbeit für alle ! Damit die Menschen die jetzt Arbeiten, diesen Luxus haben (Arbeit), so leben können, wie sie Leben muss es die ganzen Arbeitslosen geben, denn sonst würde es hier ganz anders aussehen. ![]() In der Politik sieht man auch immer die Gesellen, die selber nie in der Situation waren von denen sie herumsülzen und dummes Zeug labern, meine sich ein Urteil erlauben zu können und zu wissen was los ist, und doch von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Die möchte ich mal Alle als Hartz IV Empfänger sehen, oder wie der wahre kleine Mann sich einen abkraksen muss, für Knopp und Kligger und sich dann noch so ein Stuss von denen anhören muss. Hartz IV ist bei weitem nicht Fördern und Forderung, sonder überwiegend sinnlos Fördern und Terrorrisieren und das sollten Die mal am eigenen Leib spüren ... Es gibt immer eine Kehrseite der Medallie das wollen die Meisten nur nicht wahrhaben, am besten immer nur das Beste haben, alles einstreichen, nix dafür tun und herummaulen. ![]() P.s.: Nichtsdestotrotz würde ich als Wessi viel lieber eine Ossidame heiraten als ein Westpumpernickeldame, auch um meinen Beitrag zur Einheit zu leisten, aber wenn dann so eine gaaaaaaaaaaaannnnnnnzzzzz süüüüüüüße Ossidame natürlich ... -->Interessentinnen bitte melden ... Auf unserer Hochzeit spielt dann die Nationnalhymne der DDR -immer noch nicht gewusst das die DDR noch existiert- Mit freundlichen Grüßen Westdeutschland Geändert von Roboterm (23.04.2010 um 06:57 Uhr) |
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#10
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| P.s-2: Wie man sehen kann hat Frankyboy in ein positives Hornissennest getreten, das viele neue Nutzer gebracht hat ... |
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