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#1
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| In Anlehnung an einen Zeitungsartikel eröffne ich einen Diskussionsbeitrag in dem ich um Ansichten und Meinungen zu diesem Thema nachsuche. Rente mit 69 - diskutieren statt unter den Tisch kehren . Kommentare - Oberpfalznetz "Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?" Aus dem Gründungsjahr der Bundesrepublik stammt der Gassenhauer von Jupp Schmitz, dessen Titel 60 Jahre später symptomatisch für ein Sozialsystem steht, das dabei ist, sich abzunutzen. Ein System, das nicht mithalten kann mit den Ansprüchen einer alternden Wohlstandsgesellschaft. Die Party ist zu Ende, der Hinweis der Bundesbank auf das rentenpolitische Dilemma nur ein weiterer Vorbote des Katers, der uns noch bevorsteht. Zwei Monate vor der Bundestagswahl, in der beginnenden heißen Phase des Wahlkampfes, kommt die Modellrechnung von der absurd anmutenden Rente mit 69 gerade recht. Die Planspiele, sollte man meinen, böte eine ideale Steilvorlage für die Wahlkämpfer. Doch statt Lösungsansätzen vernimmt die Öffentlichkeit nur einhellige Entrüstung. Kein Wort zum Umbau der Sozialsysteme, kein Wort zu steigenden Rentenbeiträgen. Lediglich wie einst ein Arbeitsminister unverblümt zu versprechen, die Renten seien sicher, ist da ein bisschen wenig. Der Generationenkonflikt wird nicht herbeigeredet, er ist längst Realität. Unsere Gesellschaft muss den Mut aufbringen, auch dieses heiße Eisen anzupacken. Und die Politiker sind gut beraten, Farbe zu bekennen, statt zu verharmlosen. Zum Schunkeln ist dabei vielen aus der so genannten Spaßgeneration der heute 25- bis 35-Jährigen längst nicht mehr zumute. Wie ihre Eltern und Großeltern müssen sie erkennen, dass es soziale Errungenschaften nicht ohne heiße politische Auseinandersetzungen und harte Arbeit gibt. Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#2
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| Mal mein Kommentar zum Thema "Harte Arbeit": Die Leute wollen ja arbeiten. Aber es gibt nicht genug Arbeitsplätze, denn die Welt hat sich seit dem Weltkrieg II gewandelt. Es ist auch ein Unterschied, ob ich ein Land aufbaue, das restlos in Grund und Boden gebombt wurde und es daher nur aufwärts gehen kann, und es ist auch ein Unterschied, ob man auf 60 Friedensjahre zurückblicken kann und damit auch leben muss, das keine Bevölkerungsverluste durch Kriegsereignisse zu verzeichnen sind. Die, die aus dem Krieg kamen, hatten weniger Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt: ein beträchtlicher Teil derer, die eine Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt hätten darstellen können, lag nämlich zusammenkartätscht und mit einem Bajonett in der Brust auf dem Feld der Ehre. Früher war es auch einfacher, sich selbständig zu machen. Wie haben denn z.B. Autohäuser angefangen: als kleine Tankstelle oder als Fahrradgeschäft. Da war einfach einiges mehr möglich. Wir sind inzwischen auch unfairer internationaler Konkurrenz ausgesetzt, ich nenne da ganz klar die VR China, die nichts anderes ist als ein verbrecherisches Staatshandelsland, das seine Waren zu Dumpingpreisen auf den Markt wirft. Es kann nicht sein, dass der eine sich an die Spielregeln halten muss und der andere darf den Ball ins Tor tragen. Die Verhältnisse, die wir jetzt haben, sind doch darauf zurückzuführen, dass unsere Politiker zu feige waren, sich internationalen Waschlappen und Wirtschaftsverbrechern entgegenzustemmen. Statt dessen hat man rote Teppiche für alle Sorten schräger Vögel ausgerollt und hat sich nach Ende der politischen Amtszeit bei denen ein warmes Pöstchen geangelt. Anschliessend sonnt man sich im Glanz einer skandalösen Abfindung. Dazu kommt, dass wir auch noch den Umzug von Unternehmen ins Ausland finanzieren und fördern, wenn nicht direkt, dann eben um ein paar Ecken herum. Bestes Beispiel: Nokia, Bochum. Man sollte auch mal eine Dissertation darüber anfertigen, wann und wie oft die Rentenkasse für Rentenfremde Finanzierungen geplündert wurde. Fazit: wer freiwillig arbeitet und vorsorgt, muss eine Vollmeise haben. Die, die sich kaputtgearbeitet haben, wurden mit der Abschaffung der Invalidenrenten und mit dem § 8 SGB II belohnt. Warum erschiesst man die Leute nicht gleich? Das wäre barmherziger. Na ja, wenigstens sollte man Sterbehäuser wie in Soylent Green gründen.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Zitat:
ausgerechnet die die jetzige wirschaftliche Situation durch ihr handeln erst herbeigeführt haben, wollen die Rente mit 69 einführen. (ein Vorschlag von Managern einer nahmhaften Bank in Deutschland). Nein so geht das nicht: Die jenigen, ich meine die Banker die die Karre in den Dreck gefahren haben, sollen dafür die Zeche zahlen. Wer so verantwortungslos handelt, der sollte auch bis an sein Lebensende dafür arbeiten. Selber den "goldenen Handschlag" kassieren egal was man verbockt hat, aber andere unschuldige dafür büßen lassen. Das ist ein Unding was nicht geht. Im übrigen arbeitet schon heute kaum einer bis zum eigentlichen Renteneintrittsalter, verursacht durch Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. |
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