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#41
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| Da habt Ihr aber reichlich Tipps und Infos für unsere Jugend zusammengetragen. Vielen Dank an alle!
__________________ Beste Grüße Franky Moderator arbeits-abc.de Folge uns auf Facebook Meine Bemühungen liegen darin, Fragen und Beiträge nach meinem besten Wissen zu beantworten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden (Menschen machen auch Fehler). Zudem sind von mir gemachte Äusserungen, Kommentare und eigene Beiträge, der Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Rechtsberatungsersatz zu verstehen. |
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#42
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| Hallo, mein erster Tipp ist, brecht niemals eine Ausbildung ab. Wie schon erwähnt, sind 3 Jahre nichts. Die gehen so schnell rum, dass man es fast nicht merkt. Zieht das Ding durch. Auf jeden erlernten Beruf z. B. Hotelfachmann, Bürokaufmann oder Groß-u. Außenhandel gibt es Möglichkeiten zum Quereinstieg in andere Bereiche. 2. Ihr lernt für Euch. Für sonst niemanden. Vielleicht noch für eure spätere Familie. 3. Die Berufsschule müsst Ihr unbedingt besuchen! Denn die Zeit ist sehr knapp, so knapp das ei,n Tag pro Woche gar nicht ausreicht. Wenn Ihr in der Schule probleme habt, fragt in der Firma, ob Ihr vor dem BBS-Tag vielleicht eine Stunde eher Feierabend machen könnt, um Euch auf den Stoff vorzubereiten. Legt euch nicht mit den Lehrern an. Denn einer sitzt bestimmt bei der mündlichen Prüfung. Fragt nach, welcher dort sitzen könnte. Denn zweimal zuspätkommen könnte reichen, dass er Euch dort gehörig in die Mangel nimmt. 4. Informiert Euch über Lehrgänge zur Prüfungsvorbereitung. Es gibt Bücher mit Prüfungsstoff. |
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#43
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| Zitat:
Lehrjahre sind doch keine herrenjahre und da gibt es auch mal sachen die man nicht gerne machen will aber augen zu und durch. An der sprache fängt es auch schon an. Bestes beispiel in meiner jetzigen Firma sind viele russen eingestellt und die reden auch nur russisch mit ihren leuten und verstehen die deutsche sprache leider nicht wo man mit händen und füssen versucht den was zu erklären (das kann und darf nicht sein) in meiner vorherigen Firma musste jeder deutsch sprechen da war es pflicht. Ich muß sagen das es auch so sein sollte. eine Ausbildung ist heute das A und O da man auf dem arbeitmarkt nur sehr schwer bestehen kann ohne ausbildung. Ich muß sagen das ich einer bin der seinen wunschberuf erwischt hat. ![]() |
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#44
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| Ich bin auch gerade erst fertig mit meiner Ausbildung und habe in den letzten drei Jahren mehrere Abbruch-/ und Kündigungserfahrungen im erweiterten Bekanntenkreis gemacht. Gründe gibt es viele, zumeist aber mangelnde Motivation und Fehlverhalten. Zum einen ist das deutsche Schulsystem ist zu lasch. Das fängt schon in der grundschule an. Warum ist nur Unterricht von 9 bis 11? Jedes Schuljahr kommen ein paar Stunden dazu. Ich habe lange in Kanada gelebt und auch eine französische Schulen habe ich einmal für ein paar Wochen besucht. Dort hat jeder Schüler, egal ob im Kindergarten oder in der Abschlkussklasse immer zu festen Zeiten Unterricht. In Kanada nicht ganz so viel wie in Frankreich, wo die Schüler auch mal bis 16-17 Uhr in der Penne sitzen (Frankreich hat daher übrigens auch kaum Schwierigkeiten, Mütter in den Beruf zu reintegrieren), aber immerhin von 9 - 15 Uhr, mit einer Dreiviertelstunde Mittag dazwischen. Jeder. Egal ob 1. oder 12. Klasse. Das ist für die Schüler normal. Sie kennen es nicht anders. Danach gibt es Möglichkeiten wie Hausaufgabenhilfe, Sportaktivitäten der Schulen und Sportvereine schließen direkt an das Schulende an und dort beklagt sich niemand an Mangel an Freizeit. Stress machen sich deutsche Schüler und Eltern bloß selbst. Ich dachte früher auch immer Schule sei stressig, bis ich dann in das Berufsleben kann und mich der Stress wie mit Ziegelsteinen erschlug. Es ist Gewohnheitssache. Kleine Kinder merken gar nicht, ob sie nun 3 oder 6 Stunden in der Schule sind, wenn die Abwechslung stimmt. Aber 5-Klässler merken es, wenn Sie auf einmal jeden Tag zwei Stunden länger in der Schule sind als vorher. Das fördert den Stress, denn die zusätzliche Zeit geht auf Kosten der Freizeit. Es gibt außerdem kaum Sanktionen. Der Lehrer darf nichts mehr. Kommt der Schüler zu spät oder gar nicht, vergisst regelmäßig die Hausaufgaben und hat die Schülerin nichts als einen Bikini an - der Lehrer kann oft nichts mehr tun. Dann kommen die Eltern, die sich bschweren, dass man ihren lieben Kleinen doch nicht so anblaffen darf, das Sonderaufgabe nicht gerechtfertigt sind und das der liebe Kleine doch in seine Persönlichkeitsentfaltung eingeschränkt ist. Ich merke schon an Kindern, die nur 6-7 Jahre jünger sind als ich: Sie lassen sich von Älteren gar nichts sagen, sie weigern sich zu lernen, denn fernsehen macht mehr Spaß und wenn das Geld von Mama und Papa nicht fließt, dann gibt es eine Revolte. Da sind wir beim nächsten großen Punkt. Anti-autoritäre Erziehung. Sowas wird leider vor allem von jenen Eltern durchgeführt, die ihr Kind auch andersweitig überhaupt nicht im Griff haben. Ironischwerweise waren die Kleinkriminellen, die Drogendealer und Schläger unserer Schule häufig Akademikerkinder aus gutem Hause - sie hatten jedoch eine Gemeinsamkeit - die Eltern waren Verfechter der absolut antiautoritären Erziehung. Die Azubis meinen Jahrgangs standen zu ihrem ersten Arbeitstag noch in Hemd und guten Schuhen an der Pforte, aber im letzten Sommer kamen die beiden neuen in Turnschuhen und T-Shirt angeschlurft - bei einem kaufmännischen Betrieb. Die erste Frage galt der Höhe des Gehaltes und ständig kam ein "muss ich das jetzt machen?". So ein krasser Unterschied bei drei Jahren. Ich kann mich nicht entsinnen, meinem Chef je widersprochen zu haben, wenn er mich bat, doch bitte noch kurz den eiligen Brief wegzubringen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre und ich käme nie auf die Idee, wegen eines Briefes meinem Chef "Ich bin doch nicht ihr Bimbo" zu entgegenen. Als ich diese Story hörte fiel mir die Kinnlade auf den Boden. Ich bin selbst noch jung und verstehe diese Entwicklung überhaupt nicht. Woran liegt das? Nur an der Erziehung? Tipps kann man wenige nützliche geben. So ist das Leben - der Kindergarten ist vorbei. Das haben viele Generationen vor einem geschafft, also kann man es selbst auch. |
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#45
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| Azubis sind heute enorm gefordert, anders als früher. Fehler waren lehrreich, schon beim ersten Fehler wird heute dieser als "dumm" angesehen. Azubis sind fünftes Rad am Wagen. Wenn die alteingesessenen Mitarbeiter hören, dass ein Azubi kommt, dann würden sie am liebsten früher nach Hause gehen. Was ich damit sagen möchte, ist, dass sich keiner mehr Zeit für Azubis nimmt - schnelle Vorgaben, d.h. am besten gleich kapieren oder "sterben". Ich weiss dass es sich krass anhört, aber viele haben selber keine Zeit am Arbeitsplatz und gehen mit Azubis nicht mehr menschlich um. Ich wurde sogar körperlich während meiner Ausbildung bedrängt. Aber das war ein wirklich blöder Kollege. Ich würde heute nicht wieder eine Ausbildung machen. Wie heute die meisten Leute auf der Straße sind, so sind sie auch meist untereinander im Geschäft. Ein Betrieb in dem alles kollegial glatt läuft!? - Denn möchte ich sehen!!! |
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