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#1
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| Hallo, ich habe bereits kurz nach meiner Ausbildung einen 1,50 Job, nach Anfrage erhalten und würde sehr gern einen weiteren Ein-Euro-Job machen, um meinen Arbeitswillen zu zeigen und um große Lücken im Lebenslauf zu verhindern. Leider habe ich innerhalb der Maßnahme noch danach einen festen Arbeitsplatz gefunden und würde gern wieder in einem Ein-Euro-Job arbeiten. Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen und das JobCenter vermittelt mir keine weitere Maßnahme, obwohl sie wissen, dass die Jobsuche in meiner Brache schwierig ist. Stattdessen bekommen Leute - die etweder alt sind (58 plus), Kinder haben oder unter pychischen Problem leiden - sofort neue Maßnahmen vermittelt, die sie nicht einmal durchhalten (dauernt krank, unentschuldigtes Fehlen, kein Bock usw.)!!! Die Vermittlung von Ein-Euro-Jobs werden nur nach Lust und Laune der Arbeitsvermittler vergeben, was für mich mehr als frustrierend ist. Schlimmer noch- Leute ohne Ausbildung haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung im Rahmen des Ein-Euro-Jobs innerhalb von zwei Jahren zu absolvieren, was denjenigen gegenüber ungerecht ist, die sich durch eine 3jährige Ausbildung mit niedrigen Gehalt durchkämpfen. Als Azubi mit eigener Wohnung hat man ohne Miete nicht mehr als - vielleicht 400 Euro. Der Ein-Euro-Jobber bekommt 347 Euro plus durchschnittlich 180 Euro mehr im Monat. Für mich ist alles sehr ungerecht verteilt und noch weniger verständlich. Vielleicht geht es einigen von Euch genauso? ![]() Viele Grüße Schwester_144 |
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#2
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| ich habe bereits kurz nach meiner Ausbildung einen 1,50 Job, nach Anfrage erhalten und würde sehr gern einen weiteren Ein-Euro-Job machen, um meinen Arbeitswillen zu zeigen und um große Lücken im Lebenslauf zu verhindern. Mit einem 1€-Job wird die Bedürftigkeit eines Bürgers nicht verringert ! Die öffentliche Hand spart dadurch kein Geld. Ausserdem gibt es zuwenige 1€-Jobs. Deshalb kannst du nicht kontinuierlich mit einer derartigen Arbeitsgelegenheit versorgt werden. Leider habe ich weder innerhalb der Maßnahme noch danach einen festen Arbeitsplatz gefunden und würde gern wieder in einem Ein-Euro-Job arbeiten. Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen und das JobCenter vermittelt mir keine weitere Maßnahme, obwohl sie wissen, dass die Jobsuche in meiner Brache schwierig ist. Vorsicht! Die Branche spielt keine Rolle. Als Leistungsempfänger musst du Bewerbungsbemühungen für jede zumutbare Arbeit nachweisen. Stattdessen bekommen Leute - die etweder alt sind (58 plus), Kinder haben oder unter pychischen Problem leiden - sofort neue Maßnahmen vermittelt, die sie nicht einmal durchhalten (dauernt krank, unentschuldigtes Fehlen, kein Bock usw.)!!! Ein 1€-Job dient auch dazu, die Arbeitsbereitschaft (!) und Leistungsfähigkeit (!) des Leistungsbeziehers nachzuprüfen. Wenn jemand krank ist, liegt auch eine nachprüfbare Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eines Arztes vor. Null Bock und unentschuldigtes Fehlen haben Sanktionen zur Folge. Wer bei den Sanktionen seinen "Kredit" ausgeschöpft hat, lebt von der Tafel, den kirchlichen Suppenküchen und von Lebensmittelgutscheinen. Wer bei der ARGE die Dead Line überschreitet, kriegt von dort garnix mehr, nicht mal mehr die Krankenversicherung. Die Vermittlung von Ein-Euro-Jobs werden nur nach Lust und Laune der Arbeitsvermittler vergeben, was für mich mehr als frustrierend ist. Das sieht vielleicht so aus, aber die verwalten nur den Mangel ... Schlimmer noch- Leute ohne Ausbildung haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung im Rahmen des Ein-Euro-Jobs innerhalb von zwei Jahren zu absolvieren, = ?? = was denjenigen gegenüber ungerecht ist, die sich durch eine 3jährige Ausbildung mit niedrigen Gehalt durchkämpfen. Als Azubi mit eigener Wohnung hat man ohne Miete nicht mehr als - vielleicht 400 Euro. Der Ein-Euro-Jobber bekommt 347 Euro plus durchschnittlich 180 Euro mehr im Monat. Die Verhältnisse musst du natürlich auseinanderhalten. Ein Ausbildungsverhältnis dient der Ausbildung. Dort bist du relativ kündigungsgeschützt, bist nicht zu einer "Arbeitsleistung" verpflichtet und darfst die Berufsschule besuchen. Und dafür kriegst du auch noch Geld. Das sieht bei einem 1€-Job doch etwas anders aus. Für mich ist alles sehr ungerecht verteilt und noch weniger verständlich. Man wird es nie allen recht machen können. Und verständlich ist das alles schon: hier wirkt im Hintergrund die Politik: wer hat, dem wird gegeben, wird nichts hat, dem wird das wenige noch genommen. So einfach ist das. Vielleicht geht es einigen von Euch genauso?
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu nontestatum für den nützlichen Beitrag: | ||
schwester_144 (26.08.2007) | ||
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#3
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| Leider habe ich weder innerhalb der Maßnahme noch danach einen festen Arbeitsplatz gefunden und würde gern wieder in einem Ein-Euro-Job arbeiten. Du kannst Dich nicht nur auf den Eurojob orientieren. Du musst halt fleißig Bewerbungen schreiben. Nehme zur Not auch Zeitarbeitsfirmen in Kauf, da hasste am Monatsende sogar ein paar Euros mehr. Stattdessen bekommen Leute - die etweder alt sind (58 plus), Kinder haben oder unter pychischen Problem leiden - sofort neue Maßnahmen vermittelt, die sie nicht einmal durchhalten (dauernt krank, unentschuldigtes Fehlen, kein Bock usw.)!!! Erstens schließe ich mich hier den Ausführungen von nontestatum an. Und zweitens: Auch solche Leute haben ein Recht auf einen Eurojob. Das klingt bei Dir so, als ob du alte und schwächere Leute abwärtest!!! Und dann mal allgemein: Wenn Du schon mal einen Eurojob hattest, dann müsstest Du wissen, dass es nur im Volksmund so heißt. Genauer ist dies eine MAE- Maßnahme = Mehraufwandsentschädigungs- Maßnahme. Deshalb kann ich mir auch nicht vorstellen, dass man in so einem Rahmen eine Ausbildung machen kann. Mir ist bekannt, dass Jugendliche im Rahmen eines Eurojobs das Geld vom Amt ansparen lassen können, solange bis die Kosten der Fahrschule gedeckt sind, damit sie dann die Fahrschule absolvieren können, um flexibler zu werden. Dann kannst Du froh sein, wenn die bei Euch 1,50€ die Stunde bezahlen. Bei uns bekommst man nur 1,25€ die Stunde.
__________________ Wer nichts macht, dem unterlaufen auch keine Fehler!!! |
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#4
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| Hallo, Mit einem 1€-Job wird die Bedürftigkeit eines Bürgers nicht verringert ! Die öffentliche Hand spart dadurch kein Geld. Ausserdem gibt es zuwenige 1€-Jobs. Deshalb kannst du nicht kontinuierlich mit einer derartigen Arbeitsgelegenheit versorgt werden. Grundsätzlich stimme ich dir zu. Allerdings ist bekannt, dass mein zuständiges Amt Fördergelder für diese Maßnahmen nicht ausreichend in Anspruch genommen hat und sie wurden stattdessen eingespart und nicht verwendet. Vorsicht! Die Branche spielt keine Rolle. Als Leistungsempfänger musst du Bewerbungsbemühungen für jede zumutbare Arbeit nachweisen. Ich weise mehr Bewerbungen nach, als von mir verlangt werden. Außerdem bewerbe ich mich auch in anderen Brachen die meines Fähigkeiten entsprechen. Doch leider ist der Arbeitsmarkt in meinem Gebiet völlig überlaufen. Inzwischen sehe ich mich bereits im Ausland nach Arbeits um. Ein 1€-Job dient auch dazu, die Arbeitsbereitschaft (!) und Leistungsfähigkeit (!) des Leistungsbeziehers nachzuprüfen. Wenn jemand krank ist, liegt auch eine nachprüfbare Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eines Arztes vor. Null Bock und unentschuldigtes Fehlen haben Sanktionen zur Folge. Wer bei den Sanktionen seinen "Kredit" ausgeschöpft hat, lebt von der Tafel, den kirchlichen Suppenküchen und von Lebensmittelgutscheinen. Wer bei der ARGE die Dead Line überschreitet, kriegt von dort garnix mehr, nicht mal mehr die Krankenversicherung. Sanktionen können nur eingeleitet werden, wenn das Amt Kenntnis über unentschuldigtes Fehlen erlangt. |
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#5
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| Zitat:
Informationen zum 1-€-Job (MAE § 16 SGB II) http://www.arbeitsagentur.de/zentral...shilfe-AHG.pdf
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. Geändert von nontestatum (26.08.2007 um 18:22 Uhr) |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu nontestatum für den nützlichen Beitrag: | ||
schwester_144 (30.08.2007) | ||
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