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#1
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| Ich habe mich vor ca. 2 Wochen in einer Firma beworben und bin nun zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Die Firma hab ich angeschrieben, da guter Bekannter dort arbeitet und der eigentlich nur Gutes zu berichten hat. Im Bewerbungsschreiben bin ich auf ihn jedoch nicht eingegangen – warum auch. Meine Frage währen jetzt: 1.) Soll ich ihn im Vorstellungsgespräch erwähnen, z.B. in dem Zusammenhang, dass ich gerne in der Firma arbeiten möchte, da ein Freund von der guten Arbeitsatmosphäre berichtet hat. 2.) Nach welchen relevanten Information könnte ich meinen Bekannten fragen die mir im Vorstellungsgespräch etwas nützen. Das ist übrigens mein erstes Vorstellungsgespräch. Danke für eure hilfe!! |
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#2
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| Dein Freund gab Dir den Tipp Dich dort zu bewerben. Und wie man sieht, zeigt der Arbeitgeber Interesse. Aber trotzdem darf Dein Freund nicht aus dem Nähkästchen plaudern, firmeninternes weitertragen. Du hast es zum Vorstellungsgespräch geschafft, ohne Dich in der Bewerbung auf die Empfehlung des Freundes zu beziehen. Ich würde deshalb auch im Vorstellungsgespräch nichts davon sagen. Und ohne dem Einverständnis des Freundes sowieso nicht. Wenn Du sagst, die Firma genießt einen sehr guten Ruf, reicht das auch aus.
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#3
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| wenn sie dich fragen warum du dich bei ihnen beworben hast, denke ich mal, kannst du schon erwähnen dass du einen bekannten in der firma hast, der nur gutes über das arbeitsklima berichtet. aber vorher den bekannten fragen, ob es ihm recht ist wenn du ihn im bewerbungsgespräch erwähnst, weil die wollen wahrscheinlich den namen wissen. kann mir nicht vorstellen, dass es eine negative auswirkung für dich hat, wenn du dich in deinem bekanntenkreis über firmen informierst und dich dann dort bewirbst. also davon hätte ich ja noch nie etwas gehört. hab mich mal für einen praktikantenplatz beworben und in dem formular wurde sogar explizit gefragt ob man bekannte/verwandte in dem unternehmen hat. |
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#4
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| NATÜRLICH KÖNNEN SIE DEN BEKANNTEN IM BEWERBUNGSGESPRÄCH ERWÄHNEN. Ich möchte wissen warum Sie sich für unser Unternehmen interessieren. Als Verantwortlicher ist es das Schönste, wenn ein Mitarbeiter sich dem Unternehmen so verbunden fühlt, das er es an Bekannte weiterempfehlt. Für mich als Personaler oder Geschäftsführer bedeutet dies schlicht: Das meine Mitarbeiter zufrieden sind und damit produktiver, weniger krank und nicht so schnell kündigen. Das ich eine offene Stelle auch besetzen kann, indem ich meine Mitarbeiter bitte, sich mal im Bekanntenkreis umzuschauen und aufzufordern, sich zu bewerben. Besser geht es nicht. Das privat über den Job gesprochen wird ist doch klar. Wenn dies im positiven verläuft ist der Traum jedes Unternehmens. Außerdem will ich von Ihnen wissen, warum Sie sich bei mir bewerben. Also, warum gerade unser Unternehmen. Wenn Sie dann sagen. das Herr XY immer geschwärmt hat wie toll es hier ist, zeigen Sie mir, das Sie um der Firma willen vor mir sitzen und nicht weil ich gerade eine Stelle anbiete, auf der Ihre Kenntnisse gut passen. Außerdem loben Sie somit auch Ihren Bekannten. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Firmeninterna zu tun. Das ist absoluter Unsinn!!! Übrigens, nicht nur Ihre Kenntnisse sind entscheident, sondern vor allem ob Sie in das Unternehmen passen. Sie zeigen doch gerade damit, das Sie sich mit den Gepflogenheiten und der Firmenkultur, auseinandergesetzt haben. ünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Gespräch. Sie werden sehen, man wird Sie fragen, warum Sie sich beworben haben. |
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#5
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| Noch zu Ihrer zweiten Frage: Informieren Sie sich über die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens. Also was machen die genau. Wer sind die Kunden? Wie sieht es mit der wirtschaftlichen Lage und vor allem der Entwicklung aus? Fragen Sie Ihren Bekannten, was er über Ihren Arbeitsplatz und/oder über die Abteilung weiß. Also mit welchen Abteilungen arbeiten SIe zusammen unsw. das ist kein Geheimnis. Es wäre natürlich nicht in Ordnung, wenn über geheime Herstellungsverfahren gesprochen wird, die keinen Außenstehenden was angehen. Ansonsten sollten Sie sich ruhig mal erklären lassen, wie etwas - falls etwas- in dem Unternehmen hergestellt wird. Arbeit bedeutet im Idealfall auch immer Leidenschaft und Identifizierung mit dem Unternehmen. Also lernen Sie es kennen und sagen Sie im Gespräch was Sie wissen. Das ist was wir Entscheider wissen wollen. |
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#6
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| Zitat:
Aber das ist es nicht. Ohne Kenntnis und ausdrückliche Erlaubnis der betreffenden Person darf man sich niemals auf Unternehmensangehörige berufen. Man darf nämlich nicht davon ausgehen, dass Mitarbeiter als geschätzt gelten, bis das Gegenteil erwiesen ist. Es gibt durchaus Unternehmen, in denen ein vergiftetes authoritäres Klima herrscht und in denen die betroffene Person nicht nur mit Unannehmlichkeiten rechnen muss, sondern dass auch schwere Geschütze aufgefahren werden.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#7
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| Ohne Kenntnis und ausdrückliche Erlaubnis der betreffenden Person darf man sich niemals auf Unternehmensangehörige berufen. Das man den Betreffenden im vorhinein anspricht ist ja wohl selbstverständlich. Wenn ein Bekannter sich so wohlwollend über die Unternehmung auslässt und man sich bewerben möchte, teilt man dies in der Regel schon im Gespräch mit. Frei nach dem Motto: Mensch, hört sich ja toll an. Das wäre doch etwas für mich, da könnte ich mich doch auch mal bewerben. Man darf nämlich nicht davon ausgehen, dass Mitarbeiter als geschätzt gelten, bis das Gegenteil erwiesen ist. Ist dies der Fall, gehe ich davon aus, das der Mitarbeiter nicht so blauäugig und fern dieser Welt ist, diese Situation nicht begriffen zu haben. Ist dies der Fall, ist es mehr als unlogisch, das er sich wohlwollend über den Arbeitgeber äußern wird. Oder sagen Sie noch Danke das ist toll, das Sie mich nicht leiden können? Es gibt durchaus Unternehmen, in denen ein vergiftetes authoritäres Klima herrscht und in denen die betroffene Person nicht nur mit Unannehmlichkeiten rechnen muss, sondern dass auch schwere Geschütze aufgefahren werden. Natürlich gibt es die. Aber auch hier gilt: Glauben Sie ernsthaft das Arbeitnehmer dieser Unternehmen eine Empfehlung über ihren Arbeitgeber abgeben? Im übrigen: Personalsuche ist sehr vielfältig. Wenn wir das Recruiting für Unternehmen aufbauen, ist die Personalbindung und Entwicklung sehr wichtig. Das Recruiting über Betriebsangehörige, sprich Bewerbersuche über Mitarbeiter ist hier gängige Methode Teil der Rekrutierung. Von Geschäftsführungen und Personalabteilungen als billiges und sehr erfolgreiches Instrument, gern gesehen. |
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