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#1
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| Potenzieller Arbeitgeber interessiert: "Bestehen Krankheiten die sich an die Tätigkeit auswirken könnten."? Es geht um ein Personalunternehmen, Projekte bei Kunden - man weiss nicht genau was genau im Projekt sein wird. In Frage kommen Tätigkeiten Elektrotechnik Entwicklung, Platinenherstellung und Versuch (Kritische Tests, viel Löten, starke Stoffe). Kandidat A hat einige Allergien (Atemwege) und unwesentliche Atemwegeprobleme. Der Kandidat A will endlich ein Job haben nach Jahre Arbeitslosigkeit. Soll A die Allergien-Probleme eintragen, die nur mit geringer wahrscheinlichkeit relevant werden könnten oder wird diese Aussage eine 99%-Absage auswirken? |
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#2
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| Streng genommen müsste man diese Frage in Absprache mit dem Arzt und einem Arbeitsrechtler beantworten. Wenn das ein moderner Betrieb ist, der über entsprechende Schutzvorrichtungen verfügt, wie z.B. Absauganlagen, dürfte das Risiko eher gering sein. Aber es soll ja auch noch dreckige Giftküchen geben, wo man sich nicht die Bohne um Vorschriften kümmert. Da wäre das dann ein Problem. Der Bewerber wird sich hier entscheiden müssen, was er will: Gesundheit oder Job. Und eines muss klar sein: der Personalfragebogen ist Bestandteil des Bewerbungs- und Einstellungsprozesses, unwahre Angaben führen zur fristlosen Kündigung und eine fristlose Kündigung erzeugt Probleme hinsichtlich des Arbeitslosengeldes.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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