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#1
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| Hallo Community, ich bin seit gut 2 Monaten ALG1 Bezieher und erhielt von der Arge einen Vorschlag zu einem scheinbar passendem Job über eine Zeitarbeitsfirma. Bei einem telefonischen Interview übertrieb ich es bereits etwas, gab an in Bereichen Erfahrung zu haben wo ich allerhöchstens simpelste Grundkenntnisse habe da ich eher in einem Bereich darunter gearbeitet habe was aber unter einer höheren Berufsbezeichnung lief und nur teilweise mit damit zu tun hatte. Ich hoffte nach dem Gespräch dass deren Kunden mein Profil doch nicht gefallen würde, da mir in zwei angegeben Bereichen Kenntnisse fehlen, doch nur 2 Tage später erhielt ich einen Anruf mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch, dabei war ein Vertreter der Zeitarbeitsfirma. Die Zeitarbeitsfirma hatte dazwischen ein Profil an den Kunden geschickt wo sich leider auch die übertriebenen Angaben wiederfanden. Dies fand sich natürlich auch im Gespräch wieder und was sollte ich tun, alles verneinen? Ich hatte nicht den Mut dazu und bestätigte es, vertiefte die übertriebenen Angaben nicht weiter. Nach 1 Stunde wurde ich aus dem Raum gebeten, man "verhandelte" über mich, zu welchen Konditionen, ob ja oder nein... Wenig später kam der Perso Typ und der Zeitarbeitstyp aus dem Raum. Er reichte mir die Hand und beglückwünschte mich für eine positive Entscheidung ohne dass ich etwas dazu sagen konnte wie "Wenn Sie möchten können Sie anfangen, sagen Sie bis xyz Bescheid" oder das ich geschweige was sagen konnte wie "Ich möchte nochmal drüber schlafen". Ich stieg ins Auto und fuhr mit einem mulmigen niedergeschlagenen Gefühl nach Hause. Ich wußte ich hab Mist gebaut, ich wußte ich hab es übertrieben und nun will man mich auf Basis der übertriebenen Angaben. Unterzeichnet habe ich weder beim Kunden noch bei der Zeitarbeitsfirma etwas, aber der Termin rückt dafür näher. Ich hatte einige Tage zum überlegen und bin zu der Entscheidung gekommen lieber abzusagen denn ich möchte nicht damit leben und es einfach probieren, lieber es in den restlichen 10 Monaten ALG1 bei weiteren Job Angeboten mit 1:1 Ehrlichkeit weiter probieren, doch wie komme ich jetzt aus dem Dilemma raus? Ich habe Angst das die ZAF die ARGE informiert und auch ich muss über diesen Vermittlungszettel einen Grund angeben warum ich nicht angenommen/eingestellt wurde oder abgesagt habe. Über die Zumutbarkeitsgeschichte komm ich nicht raus, da sich der ZAF Lohn selbst bei 20% Abschlag von meinem letzten Gehalt bewegt. Geändert von Ecoka (25.09.2011 um 19:26 Uhr) |
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#2
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| Ich wuerde zuegigst den zustaendigen Vermittler von der ZAF anrufen und die Situation schildern. Desto laenger man es aufschiebt, desto groesser wird der Schaden, denn umso wahrscheinlicher kommt es beim Endkunden zu ernsthaften Problemen, weil kein Ersatz in der Schnelle zu finden ist.
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
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