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#1
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| Hi Leute, vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen.. es ist so, ich (2 Nun habe ich die Möglichkeit eine Umschulung ( Duales System) bzw. eine Weiterbildung (auch schulisch) zu machen. Eine meiner Ideen wäre, einen Hotelbetriebswirt zu machen, da es auf meinem bissherigen Werdegang aufbauen würde. Allerdings ist mir die Gastronomie bzw. Hotellerie so garnicht mein Fall. Ich dachte dass ich mit diesem Abschluss auch wo anders reinkomme, aber mein Bauchgefühl sagt mir einfach dass das nix für mich ist. Mein eigentlicher Wunsch ist es etwas kreatives bzw. künstlerisches zu machen. Ich habe eine Schule gefunden welche mich zum Kunstmaler ausbilden würde..es ist nun so das ich aber begründen müsste warum die ausbildung zum kunstmaler eine „ Weiterbildung“ ist. Nicht nur für das Amt sondern auch für mich selbst da es ja darum geht das ich danach einen festen Job bekomme. Nun wer braucht einen Koch der malen kann? Hab ich mich gefragt. Habt ihr irgendwelche Ideen die mein Vorhaben plausibel und Arbeitsmarkt-gerecht zulasen würden? Schonmal Danke im Vorraus |
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#2
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| Revangel, so sehr ich es dir gönne dass du dich auf diesem Weg verwirklichen kannst... stellt sich mir dennoch die prosaische Frage danach, wovon du dann denn leben wirst?!?
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. |
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#3
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| ja genau diese Frage stelle ich mir ja auch ob und wie das funktionieren kann... ![]() |
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#4
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| Da kann ich Dir mit Infos weiterhelfen. Zitat:
Sowas gab es früher bei Fürsten, Königen etc. Die hielten sich fest bezahlte Künstler bei Hofe. Dabei gab es natürlich nur einzelne solcher Positionen, während sich andere mühsam mit Einzelaufträgen (mal das Portrait eines reichen Kaufmanns, mal die Decken- oder Wandbemalung eines Festsaals etc.) über Wasser hielten und die allermeisten überhaupt nicht von ihrer Kunst leben konnten. Inwiefern es Kunst ist, Portraits von reichen Leuten zu malen, und zwar so wie diese sich jeweils ihr eigenes Portrait vorstellen, oder deren Räumlichkeiten aufzuhübschen, sei ebenfalls dahingestellt. Eines ist bis heute gleich geblieben: Nur ganz einzelne Maler können von ihrer Kunst leben. Im internationalen Kunstbetrieb "nach oben gespült" zu werden, ist ähnlich unabwägbar wie die Show-Branche. Vielleicht wäre es sogar einfacher zu erreichen, wenn Du beschließen würdest, eine Musikschule zu besuchen und Dich dort zum Popstar ausbilden zu lassen. Ich behaupte jetzt mal provokant, Du bräuchtest dafür vor allem die entsprechenden Medienkontakte, musikalisches Talent wäre nebensächlich. Apropos Schule: Künstler wird man nicht, indem man eine Ausbildung zum Künstler macht. Für Maler ist ein entsprechendes Kunststudium ausgesprochen vorteilhaft, weil sie unter Anleitung neue Techniken erlernen, mit anderen Malern zusammentreffen, viele Anregungen erhalten. Aber normalerweise ergreifen Maler eine solche Ausbildung, weil sie im Grunde bereits Künstler sind. Ich kenne es nicht anders, als dass eine Mappe mit Arbeitsproben zur Bewerbung um ein Kunststudium bzw. um die Aufnahme in eine entsprechende Schule vorgelegt werden muss. Die meisten Maler, die ich kennengelernt habe, arbeiten als Grafikdesigner (und haben auch eine solche Ausbildung absolviert), weil dies ein Beruf ist, der ja auch eine gewisse Kreativität voraussetzt und sie ein paar ihrer Stärken dort einbringen können. Allerdings hat der Beruf des Grafikdesigners in der Praxis nichts mit freier künstlerischer Tätigkeit zu tun. Sie malen also in ihrer Freizeit. Dabei sind sie ständig auf der Suche danach, ihre Bilder mal irgendwo ausstellen zu können. Manche schaffen es ab und an, ein Bild zu einem kleinen Preis zu verkaufen. Eine ganze Reihe von Malern, die mir begegneten, arbeiten als Lehrer für Kunstunterricht oder Malunterricht, sei es an Volkshochschulen, privaten Kunstschulen oder indem sie selbst Malkurse organisieren. Abgesehen von einzelnen, die an einer privaten Kunstschule fest eingestellt waren, konnte jedoch keiner von ihnen alleine von seinem Unterricht leben. Vereinzelt begegneten mir auch Maler, die in ganz anderen Richtungen ihr Brot verdienten (als IT-Spezialist, in Büroberufen). Da ihr Beruf so gar nichts mit ihrer Leidenschaft zu tun hatte, gingen diese Maler 8 Stunden lang ihrem Broterwerb nach, um anschließend noch einmal ca. 8 Stunden lang zu malen. Einer ging jahrelang einem nebenberuflichen Kunststudium nach und schaffte es schließlich, selbst Malkurse zu geben und ein paar Bilder zu verkaufen. Kurz: Der Besuch einer Malschule ist zwar ohne Zweifel eine Weiterbildung - allerdings keine, die Dir einen Broterwerb in Aussicht stellt. Von einer Festeinstellung brauchen wir gar nicht erst reden.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. Geändert von Melete (03.06.2010 um 10:56 Uhr) |
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#5
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| vielen dank für deine ausführliche Antwort... es ist schon so dass ich schon immer gerne gemalt habe und auch eien mappe erstellen könnte...aber die fakten wie du ja auch grade gezeigt hast sind anders...ich dachte , dass vielleicht jemand eine idee hat..was ich übersehen habe ..das es vll einen job gibt welcher eine gastronomische UND! künstlerische Ausbildung/begabung erfordert. trotzdem vielen dank..ciao ciao |
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#6
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| Da könnte es durchaus Verbindungen geben, wenn auch nicht als Maler. Aber ich dachte, die Gastronomie sei so gar nicht Dein Fall.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#7
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| ja du hast recht ..die gastro is auch überhaupt nicht mein fall langfristig gesehen..ich denke ich träume da ein bisschen zu viel...dachte an sowas ähnliches wie , z.b. kochbücher zu illustrieren oder fake-foods herstellen für gastronomische zeitschriften oder so...ich dachte nur das ich vielleicht eben etwas übersehe..was den nagel auf den kopf trifft... |
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#8
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| Ja, so etwas könnte gehen. Du kannst ja eine Umschulung erhalten, d.h. Du musst nicht unbedingt etwas machen, was in ganz gerader Linie auf dem Bisherigen aufbaut. Dennoch ist es gut, wenn Deine bis dato gesammelten Erfahrungen irgendwie nützlich einzubringen sind, damit der neue Beruf kein vollkommener Bruch in Deinem Lebenslauf ist. Design-Aufgaben, die irgendwie mit Lebensmitteln zu tun haben, könnten da infrage kommen. Schau Dir doch z.B. tatsächlich mal den Beruf des Grafikdesigners an: Designer/in (Berufsfachschule) - Grafik - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden (Für die Aufnahme auf eine Schule brauchst Du Deine Mappe mit Arbeitsproben z.B. auch.) Hier wäre der Produktdesigner: Gestalter/in - Produktdesign - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden Und hier kannst Du noch eigene Stichworte eingeben und mal sehen, was Dir an Berufen angezeigt wird: BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden - Suche
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#9
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| P.s.: Dabei ist die Ausbildung natürlich erst einmal unabhängig von Lebensmitteln. Aber für spätere Bewerbungen kann die Verbindung z.B. bei einem Kochbuchverlag oder bei anderen Unternehmen, welche entsprechende Produkte herstellen oder Medien herausgeben, vorteilhaft sein.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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