Fünf bewährte Tipps für mehr Sicherheit bei Geschäftsterminen


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Mehr Selbstsicherheit bei GeschäftsterminenWichtige Geschäftstermine (z. B. Meetings, Gehaltsverhandlungen, Vorstellungsgespräche, Präsentationen oder Vorträge) lösen bei vielen Menschen Lampenfieber aus, weil es sich um „Ausnahmesituationen“ handelt, die sich vom normalen Arbeitsalltag meist deutlich unterscheiden. Ein mittleres Maß an Nervosität ist allerdings absolut normal und sogar konzentrations- und leistungsförderlich. Hohe Anspannung und Versagensangst sind dagegen oft ein Zeichen für übertriebenen Ehrgeiz oder mangelndes Selbstvertrauen, weil man zum Beispiel in der Vergangenheit nur wenige oder negative Erfahrungen in solchen Situationen gemacht hat.

Zwar ist der Ausgang von Geschäftsterminen nie ganz kontrollierbar, wer aber seine Anspannung in den Griff und mehr Sicherheit bekommen möchte, kann insbesondere auf folgende bewährte Tipps zurückgreifen:

• Gut vorbereitet ist schon halb gewonnen!

Denn mit guter Vorbereitung wächst auch die Selbstsicherheit. Zwar muss man irgendwann ins „kalte Wasser springen“, üben kann man aber beispielsweise, indem man ein Gehaltsgespräch in einem Rollenspiel mit einem vertrauten Kollegen simuliert oder einen Vortrag probeweise vor Freunden hält.

• Denken Sie positiv!

Negative Erfahrungen aus der Vergangenheit müssen nicht bedeuten, dass es bei zukünftigen Geschäftsterminen nicht besser laufen kann. Anstatt die Angst durch negative Erwartungen noch zu verstärken, sollte man deshalb versuchen, sich auf Positives zu konzentrieren. Dabei helfen kann das „Ankern“ von positiven Erlebnissen: Man ruft sich eine erfolgreiche Situation ins Gedächtnis, stellt sich die dabei erlebten Gefühle in Gedanken mehrmals hintereinander vor und berührt nach jedem Mal den Handrücken der linken mit der rechten Hand. Mit etwas Übung kann man sich jederzeit relativ unauffällig durch die Handberührung (den „Anker“) in eine bessere Stimmung versetzen und die Situation dadurch positiv beeinflussen.

• Haben Sie Mut zum Fehler!

Aber auch ein Misserfolg ist keine Katastrophe, denn Geschäftstermine sind wichtig, aber nicht überlebenswichtig. Ein erfolgloses Bewerbungsgespräch bedeutet im schlimmsten Fall einen neuen Anlauf, und ein gescheitertes Kundenmeeting gefährdet nicht die gesamte Existenz. Wer sich deshalb seine Angst zum Freund macht und Misserfolge als Chance zum Lernen sieht, wird merken, dass er allein dadurch gelassener wird.

• Entspannen Sie körperlich!

Angst kann auch gezielt mit Entspannungstechniken wie beispielsweise Atemübungen abgebaut werden. Denn bei Anspannungszuständen verflacht die Atmung und der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was wiederum die Angst verstärkt. Helfen kann es schon, vor einem wichtigen Termin bewusst einige Minuten lang in den Bauch zu atmen; zusätzlich können Autosuggestionen (z. B. „Ich bin ruhig und entspannt“) die Nervosität reduzieren.

• Lassen Sie sich helfen!

Leider gelingt es nicht immer, die Angst vor Versagen allein zu überwinden. Sie ist jedoch weiter verbreitet als die meisten Menschen glauben, weswegen von vielen Weiterbildungsveranstaltern Seminare oder Workshops zum Thema „Umgang mit Angst“ sowie spezielle Rhetorik- und Kommunikationskurse angeboten werden. Zusätzlich kann professionelle Hilfe bei psychologischen Beratungsstellen und Psychotherapeuten in Anspruch genommen werden, um bei ernsthaften Problemen in beruflichen Gesprächs- und Präsentationssituationen die Ursachen der Angst zu beseitigen.

Fazit

Versagensangst ist zum größten Teil erlernt und kann deswegen auch wieder „verlernt“ werden. Wichtig ist es deshalb, sich der Angst zu stellen und sie zu akzeptieren. Und: Fehler sind erlaubt, denn Übung macht bekanntlich den Meister!

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