10 Kündigungen, die der Welt im Gedächtnis blieben

„Es war einmal, vor nicht allzu langer Zeit…“ – da kündigten die folgenden zehn Personen ihre Jobs auf so denkwürdige Art und Weise, dass wir sie Ihnen nicht vorenthalten möchten. Machen Sie Ihre Lachmuskeln bereit für die lustigsten, kreativsten und verrücktesten Arten zu kündigen!

Die zehn wohl einfallsreichsten Kündigungen der Welt

Geht Ihnen Ihr Job so richtig auf die Nerven? Sie langweilen sich zu Tode, der Chef treibt Sie in den Wahnsinn oder Sie sehen einfach keinen Sinn (mehr) in Ihrer stupiden täglichen Arbeit? Normalerweise würden Sie dann einfach eine schriftliche Kündigung verfassen und sich nach einer neuen Anstellung umsehen. Doch „normal“ geht es in unserem heutigen Artikel nicht zu, denn den folgenden zehn Personen war so ein unspektakulärer Abgang offensichtlich nicht gut genug. Sie beweisen: Nicht nur eine Bewerbung kann kreativ sein, sondern auch eine Kündigung darf Zeichen setzen – lustige, beeindruckende oder auch einfach völlig verrückte…

#1: Dramatik pur mit Bananenkostüm und Mariachi Band

Versicherungen schienen nicht so das Ding des YouTube-Nutzers „jfak74“ zu sein. Er verlieh seinem Abgang daher ein bisschen mehr Dramatik und brachte sein Kündigungsschreiben kurzerhand im „Super-Banana“-Kostüm in das Büro des Vorgesetzten. Und damit der Auftritt noch die richtige Stimmung erhält, wurde er musikalisch von einer Mariachi Band untermalt. Absolut sehenswert:

#2: Unüberhörbarer „A-Cappella-Abgang“ mit Stil

Etwas musikalische Untermalung für mehr Dramatik? Das klang auch für den Barkeeper namens Phil plausibel und er entschied sich kurzerhand für ein Männer-Quintett mit „A-Capella-Kündigung“ und zusätzlicher kleiner Tanzeinlage. Die Kollegen sehen ein wenig verdutzt drein und die Kunden scheinen auch Ihren Spaß zu haben. Was denken Sie: Gelungen oder nicht?

#3: Köstliche Kündigung auf einem Kuchen – Der berühmte „Mr. Cake“

Eine Kuchenlieferung an den Arbeitsplatz? Klingt köstlich! Das dachten sich wohl auch die Vorgesetzten von Chris Holmes aka „Mr. Cake“ – bis sie die bittere Nachricht aus süßem Guss gelesen hatten, in welcher ihr Mitarbeiter erklärt, dass er sich zukünftig seinem stetig wachsendem Kuchen-Business widmen wird und daher dem Stansted Airport den Rücken kehrt.

Aber seien wir ehrlich: Übelnehmen kann man eine so beeindruckende und leckere Kündigung wohl niemandem und von Marketing versteht „Mr. Cake“ offensichtlich auch so einiges. Schließlich wurde der Schnappschuss zum echten Twitter-Hit und leitete zahlreiche Neukunden auf die Firmenwebseite des Neu-Selbstständigen Chris Holmes. Da bleibt nur zu sagen: Gratulation und viel Erfolg!


#4: Super Mario als Postbote: Die kreative Kündigung eines Game Designers

Wenn Sie als Game Designer für Ihre Kreativität und Programmierkünste eingestellt werden, weshalb sollten Sie diese nicht auch für Ihre Kündigung nutzen? Das dachte sich jedenfalls Jarrad Farbs und kreierte kurzerhand ein kleines Super-Mario-Level. Und wer es schafft, wird mit der unmissverständlichen Nachricht „I quit“ belohnt. Den Gesichtsausdruck der Personalverantwortlichen hätten wir nur allzu gerne gesehen. Versetzen Sie sich doch in deren Lage und spielen Sie eine Runde unter:

Super-Mario-“Quitter” auf farbs.org
Super Mario als Postbote einer Kündigung

#5: Wenn aus dem „Krieg der Sterne“ die „Kündigung des Joy Mukharji“ wird

Ob Joy Mukharji ein großer Fan der „Star Wars“-Reihe ist? Wir wissen es nicht. Dennoch sollte das weltberühmte Intro seine Kündigung bei der Firma Emakinian schmücken – mit etwas, naja sagen wir, „überraschendem“ Ende. Sehen Sie selbst:

#6: Live-Kündigung „On Air“? In Alaska scheint alles möglich!

Eine Kündigung und dann auch noch das „F“-Wort live im Fernsehen? Das ist wohl auch in Alaska ein echter Skandal – weshalb das YouTube-Video sage und schreibe 13.930.776 Klicks zählt (Stand Dezember 2016). Mit den Worten

„I — the actual owner of the Alaska Cannabis Club — will be dedicating all of my energy for fighting for freedom and fairness, which begins with legalizing marijuana here in Alaska. And as for this job, well, not that I have a choice but… fuck it, I quit!“

verabschiedete sich die KTVA-News-Reporterin Charlo Greene von ihrem Job und brachte ihre Kolleginnen und Kollegen damit kurz in echte Verlegenheit. Eine mutige und wirklich kuriose Art zu kündigen, die wir Ihnen nicht unbedingt weiterempfehlen können!

#7: Steven Slater zieht die „Notbremse“ über die Notrutsche – aber nicht ohne Folgen

Der Job als Flugbegleiter ist wahrlich nicht der einfachste auf der Welt. Diese Erfahrung musste auch Steven Slater, Stewart bei JetBlue Airlines, des Öfteren machen. Doch als ein Passagier handgreiflich wird, zieht er folgenschwere Konsequenzen. Er lässt seiner Frustration über den Lautsprecher freien Lauf, schnappt sich ein Bier und verlässt das stehende Flugzeug über die Notrutsche. Mit dieser Aktion kommt er in die US-weiten News – leider aber auch in psychiatrische Behandlung. Zudem wurde er festgenommen und zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Dollar sowie einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Ob sich das wirklich gelohnt hat?

#8: Schriftliche Kündigung? Ja, aber in der New York Times!

Auch Greg Smith entschied sich, seinen Job bei einem der wohl berühmtesten und mächtigsten Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen „Goldman Sachs“ schriftlich zu kündigen. Was daran besonders war? Er wählte keinen simplen Brief oder eine E-Mail, sondern die New York Times als Trägermedium für sein Kündigungsschreiben. Dieses erschien am 14. März 2012 unter dem Titel „Why I Am Leaving Goldman Sachs“ und enthüllte pikante Details über den nun „Ex-Arbeitgeber“. Das sollte Greg Smith nicht nur landesweite Aufmerksamkeit bringen, sondern auch einen Book Deal mit dem Titel „Why I Left Goldman Sachs“.

Als Gründe führte er an: Er wollte seine Kolleginnen und Kollegen wachrütteln und die Abzocke ahnungsloser Kunden an der Wall Street stoppen. Das konnte er sich wohl aber auch nur aufgrund seines zuvor überdurchschnittlichen Verdienstes von einer halben Million Dollar pro Jahr leisten. Einen neuen Job hat er seither nämlich nicht mehr angenommen – aus freier Entscheidung, so zumindest seine eigene Aussage. Doch welcher Arbeitgeber würde auch ein solches Risiko eingehen wollen?

#9: Mehr geht nicht: Kuriose Kündigung im Super-Bowl-Werbespot

Noch mehr Aufmerksamkeit ist wohl nur beim Super Bowl möglich. Auf diesem Kanal erreichte Gwen Dean nämlich durch ihren Halbzeitspot gleich mehrere hundert Millionen Zuschauer – und natürlich auch ihren Chef. Ihre Message war ebenso simpel wie deutlich: „I quit“. Vielleicht war es aber auch nur ein ausgeklügelter Marketing-Gag für Ihr neues Business „Puppets by Gwen“. So oder so: Funktioniert hat es auf jeden Fall und ihren Job war sie hinterher los.

#10: Den Job einfach wegtanzen – und damit zum Star werden: Der Fall Marina Shifrin

Das wohl bekannteste „I quit“-Video wurde im Jahr 2013 von Marina Shifrin veröffentlicht und zählt bis heute 19.782.910 Aufrufe (Stand Dezember 2016). Die 25-Jährige hatte die Nase voll davon, sich für ihren taiwanesischen Arbeitgeber aufzuopfern, der schlussendlich nichts wertschätzte als hohe Klickzahlen bei den produzierten News-Clips.

http://www.telegraph.co.uk/news/newsvideo/viral-video/10344179/Is-this-the-best-way-ever-to-quit-your-job-Marina-Shifrin-resigns-with-Kanye-West-dance-video.html

Dass sie viele Klicks erzielen kann, hat Marina Shifrin mit ihrer kreativen Kündigung eindrucksvoll bewiesen – nur eben nicht mehr für ihren Chef. Stattdessen wurde sie selbst zu einem internationalen Star und erhielt zahlreiche Jobangebote aus aller Welt – unter anderem von Queen Latifah höchstpersönlich in ihrer Live-Talk-Show.

Welche lustigen, kreativen oder verrückten Arten der Kündigung haben Sie bereits gesehen oder welche Ideen werden Sie vielleicht eines Tages in die Tat umsetzen? Wir freuen uns auf Ihre kuriosen Kündigungsarten in den Kommentaren – egal, ob Realität oder Gedankenspiel!

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