Motivationsfähigkeit – 5 Tipps, wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter motivieren

Sie steht in jeder Stellenausschreibung ganz oben auf der Liste der Anforderungen, die Unternehmen an neue Mitarbeiter stellen: die Motivationsfähigkeit.

Vor allem Führungskräfte sehen sich damit konfrontiert, zukünftige Mitarbeiter zu Top-Leistungen anzuhalten. Doch was ist Motivationsfähigkeit? Und welchen Nutzen hat ein Unternehmen davon?

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Ein Begriff, viele Definitionen

Motivationsfähigkeit gehört zur Gruppe der Soft Skills. Das sind Fähigkeiten, die kaum nachweisbar sind, die aber von elementarer Bedeutung sind, wenn ein Team erfolgreich zusammenarbeiten will. In die gleiche Kategorie fallen Stichworte wie emotionale und soziale Intelligenz, Empathie, Führungsstärke, Belastbarkeit und Durchsetzungsstärke. Ihnen allen ist gleich, dass man sie als Bewerber nur schwer beweisen kann. Im Idealfall macht man anhand konkreter Beschreibungen im Lebenslauf oder im Bewerbungsgespräch deutlich, wie man sich selbst und das eigene Team motiviert. Denn tatsächlich gilt Motivationsfähigkeit für sich selbst und andere.

Die Basis erfolgreicher Unternehmen

Das wichtigste Gut der bekannten Top-Unternehmen sind herausragende neue Technologien, Marktführerschaft, Preiswürdigkeit, Premiumqualität und eine Reihe von weiteren Charakteristika, mit denen sie sich im Wettbewerb einen Vorsprung verschaffen und von der Konkurrenz abheben. Doch die Grundlage dieser anhand von harten Zahlen nachweisbaren Charakteristika sind die Mitarbeiter:

Ohne qualifizierte und motivierte Mitarbeiter bleibt kein Unternehmen lange an der Spitze, erbringen sie doch die eigentlichen Leistungen, die die Basis für Umsätze und Gewinne sind.

Als Unternehmen profitiert man deshalb immer von motivierten Mitarbeitern. Gute Mitarbeiter motivieren sich zu einem gewissen Teil selbst, doch ein großes Plus ist es, wenn die Führungsmannschaft über die Gabe der Motivationsfähigkeit verfügt – und sich selbst und das eigene Team immer wieder motivieren kann. Eine hohe Motivationsfähigkeit der Führungsriege ist deshalb eine der Kernkompetenzen eines jeden erfolgreichen Unternehmens.

Selbstmotivation kann so einfach sein

Auf der Frage nach der eigenen Motivation haben viele Führungskräfte erst einmal keine Antwort – denn womit motiviert man sich am besten? Selbstmotivation setzt Selbstreflexion voraus, das heißt, man muss wissen, wer man ist und was man will.
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  • Was motiviert mich?
  • Welche sind meine Ziele?
  • Die Zielerreichung im Beruf?
  • Ein ausgefülltes Privatleben?
  • Wie finde ich das?
  • Ein hohes Gehalt, ein großes Auto, die Villa im Grünen?
[/arrowlist] Wenn man sich Klarheit verschafft hat, weiß man auch, wie man sich selbst motiviert, denn im Grunde geht es immer darum, ein Ziel tatsächlich zu erreichen und sich damit zu motivieren.

Die hohe Kunst der Mitarbeitermotivation

Sich selbst zu motivieren, ist eine Sache – ein Team an Mitarbeitern zu motivieren eine andere.

Mitarbeitermotivation setzt im Idealfall am Mitarbeiter selbst an, und sie sollte berücksichtigen, womit er am besten zu motivieren ist. Das kann die Aussicht auf eine berufliche Weiterentwicklung oder gar eine glänzende Karriere sein, es kann ein heiß ersehnter Lehrgang als Belohnung für ein erreichtes Ziel sein, es kann mehr Geld sein oder auch mehr Verantwortung. Die Möglichkeiten, einen Mitarbeiter zu motivieren, sind so vielfältig und individuell wie die Mitarbeiter selbst. Schafft man es als Führungskraft, seine Mitarbeiter zu einer Aussage zu bewegen, womit sie am einfachsten zu motivieren wären, macht das schon die halbe Miete aus, doch leider bleibt genau das im hektischen Berufsalltag gerne auf der Strecke. Doch wie motivierte man das eigene Team nun am besten?
1. Frage Deine Mitarbeiter

Eine wirklich gute Führungskraft darf ihre Mitarbeiter durchaus fragen, womit man sie am meisten motivieren könnte.

2. Gemeinsame Zielsetzung

Weiß man, wie ein Mitarbeiter am ehesten zu motivieren ist, gilt es, die entsprechenden Ziele mit der möglichen Belohnung – denn nichts anderes macht die Motivation aus – konkret zu formulieren. Die Ziele müssen so gesteckt sein, dass sie zwar herausfordernd, aber erreichbar sind. Sie sollten objektiv messbar sein.

3. Kontrolle der Ziele

Auf dem Weg zur Zielerreichung gilt es, den erzielten Erfolg und die gesetzten Ziele kontinuierlich zu überprüfen. Stellt sich unterwegs heraus, dass ursprünglich gesetzte Ziele nicht mehr passen, dürfen sie einvernehmlich angepasst werden.

4. Feedback hilft

Das A und O auf dem Weg zum Ziel ist ein regelmäßiges Feedback, damit der Mitarbeiter weiß, wo er gerade steht und was er zukünftig besser machen kann oder was er schon sehr gut gemacht hat. Gerade Feedback ist etwas, was im Alltag gerne verloren geht, doch für eine punktgenaue Zielerreichung ist es elementar wichtig.

5. Versprochen ist versprochen

So wichtig das Feedback auf dem Weg zum Ziel ist, so wichtig ist es, die versprochene Belohnung nach der erfolgreichen Zielerreichung zu gewähren. Hier gibt es tatsächlich kein Pardon: Hat ein Mitarbeiter sein Ziel erreicht, muss er im Gegenzug das erhalten, was ihm ursprünglich als Motivation zugesagt wurde. Geschieht das nicht, darf man sicher sein, aus einem ehemals sehr motivierten Mitarbeiter jemanden zu machen, der sich für die Firma kaum noch ins Zeug legen wird.

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