Positiv auffallen im Job – So stechen Sie aus der Masse hervor


Keine Kommentare »

Positiv auffallen im Job - Aus der Msse hervorstechenNicht nur zum Jahresanfang stehen die guten Vorsätze für den Beruf hoch im Kurs. Eine attraktive Stelle ist zu besetzen, ein neuer Teamleiter wird gesucht, und das aktuellste Projekt wäre sicher auch interessant – und so könnte es weitergehen in der Liste der beruflichen Wünsche.

Doch warum sind es immer die anderen, die die besten Positionen bekommen? Warum wird man selbst bei neuen Herausforderungen regelmäßig übergangen, obwohl man so hart gearbeitet hat? Die Antwort liegt auf der Hand – auch wenn man sie nicht gerne hören möchte. Denn offensichtlich ist es noch nicht aufgefallen, dass man sich für höhere Weihen eignet.

Fingerspitzengefühl

Vorausgesetzt natürlich, man ist tatsächlich qualifiziert für den entsprechenden Job und bringt die nötige Aus- und Weiterbildung und die erforderliche berufliche Erfahrung mit, heißt es, zukünftig verstärkt auf sich aufmerksam zu machen. Hier gilt es, das Gleichgewicht zu halten, man sollte es in keinem Fall damit übertreiben. Anderenfalls besteht die Gefahr, bei den Kollegen negativ aufzufallen, und das möchte man meist in keinem Fall. Wer riskiert auf dem Weg nach oben schon einen Krach mit den Kollegen, damit es der Karriere dient? Das ist nicht nur nervenaufreibend, sondern auch taktisch unklug. Etwas Fingerspitzengefühl ist also gefragt, wenn man den Chef von sich überzeugen will, ohne dass dies auf Kosten der Kollegen geschieht. Doch wie stellt man es an, Vorgesetzte aller Hierarchien von der eigenen Kompetenz zu überzeugen und ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen?

Übermäßiger Fleiß

Eine falsche Annahme ist sicher, dass übertriebener Fleiß im Job zwangsläufig positiv auffällt. Wer regelmäßig das Licht an- und ausmacht, erweckt im schlimmsten Fall den Verdacht, seiner Arbeit nicht gewachsen zu sein. Die regelmäßigen Überstunden müssen also nicht zur Beförderung führen. Besser ist der dezente Hinweis in Richtung des Vorgesetzten, dass man die gewünschte Präsentation etwas früher als gewünscht fertiggestellt hat, für Feedback und Änderungswünsche aber natürlich offen ist. Ähnlich sieht es mit allen anderen Unterlagen aus, die anzufertigen sind. Jeder Vorgesetzte freut sich über die frühzeitige Fertigstellung mit dem Hinweis, dass Änderungswünsche willkommen sind. Garniert mit der kompetenten Aussage, welche Zahlen, Daten und Fakten man verarbeitet hat, wird schnell deutlich: Hier hat sich jemand große Mühe gegeben und weiß, wovon er redet.

Meeting und Konferenzen richtig nutzen

Meetings und Konferenzen sind ein beliebter Ort, den Vorgesetzten auf sich aufmerksam zu machen, ohne dies auf Kosten der Kollegen zu tun. Die eine oder andere qualifizierte Bemerkung, ein Einwand, der die eigenen Fachkompetenz unterstreicht, ein professioneller Lösungsansatz oder auch eine gelungene Präsentation sind ideal geeignet, den Abteilungsleiter von der eigenen Fachkompetenz zu überzeugen. Wenig empfehlenswert ist es dabei, sich auf Kosten anderer Abteilungen zu profilieren. Im Idealfall enthält man sich eines direkten Vergleichs mit anderen und unterstreicht die eigenen Lösungsvorschläge, die gerne auch gemeinsam aus dem Team heraus erarbeitet wurden. Spätestens dann zeigt man sich als Teamplayer, der sich gleichzeitig angemessen aus der Masse heraushebt. Überhaupt ist es ein kluger Schachzug, das eigene Team einzubeziehen. So kann man problemlos auf die glänzende Leistung der Mannschaft hinweisen, die dank der eigenen kompetenten und zielgerichteten Führung alle Arbeiten zeit- und budgetgerecht abgeschlossen hat.

Die Karten auf den Tisch legen

Karten auf den Tisch legenBleibt schließlich ein letzter Tipp für alle, die im Job aus der Menge hervorstechen möchten: Eine direkte Information an den Chef, dass man sich profilieren möchte, ist ein kluger Schachzug, der alle Karten offenlegt! Ein guter Vorgesetzter sucht immer Mitarbeiter, die positiv auffallen möchten und sich für höhere Weihen empfehlen möchten. Natürlich darf man dann damit rechnen, mehr und anspruchsvollere Aufgaben zu bekommen, doch genau hier liegt der Weg, sich für die nächste Beförderung zu empfehlen. Dazu allerdings muss man den Vorgesetzten schon auf sich aufmerksam machen, denn ohne geht es einfach nicht – schließlich muss er wissen, dass man auf der Karriereleiter nun die nächste Stufe erklimmen möchte!

GD Star Rating
loading…

Weitere interessante Artikel:

Dein Kommentar dazu: