Schnell viel Geld verdienen im Internet – Mythos oder Realität?


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Schnell viel Geld verdienen im Internet – Mythos oder Realität?
87 Prozent aller Arbeitslosen suchen laut Umfragen im Internet nach neuen Jobs.
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Sie klingen überaus verlockend: Werbeanzeigen und Internetseiten, die in großen Buchstaben erklären, wie einfach, bequem und lukrativ es ist, online Geld zu verdienen.

Doch diese Versprechungen sind für Internetuser oft enttäuschend. Welchen Angeboten können Job- und Auftragsinteressierte wirklich trauen? Diese Frage lässt sich beim Blick in den Dschungel der Angebote rund ums schnelle Geld online verdienen nicht immer klar beantworten.

Online schnell Geld verdienen: unrealistische Versprechen und wirkliche Chancen

Onlineshops, soziale Netzwerke sowie Online-Auktionshäuser bieten eine große Plattform um im Internet etwas dazu zu verdienen. Auch mit Werbung auf der eigenen Internetseite lässt sich ein kleines Taschengeld erarbeiten. Doch der große Reichtum bleibt in der Regel aus und sehr gute Einnahmen sind nicht mit dem Versprechen “schnelles Geld verdienen”, sondern oftmals mit vielen Arbeitsstunden verbunden.

Zu den unseriösesten Jobangeboten im Internet zählen derzeit:

    • vermeintlich gewinnbringende Jobangebote per Mail, die jedoch beim Öffnen der Mailanhänge nur Computerviren beinhalten oder auf Phishing-Betrug aus sind
    • die Möglichkeit, Waren für andere Händler über den eigenen Ebay-Account zu verkaufen, ohne dass der Auftraggeber die verkauften Produkte trotz Geldeingangs jemals an den Käufer verschickt
    • Mails oder Internetanzeigen bei denen hohe Gebühren für die Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen gefordert bzw. Arbeitsmaterialien kostenpflichtig angeboten werden
    • Finanzagent zu werden, d.h. sein Konto gegen Provision für Transaktionen zur Verfügung zu stellen und somit Beihilfe zu Betrug und Geldwäsche zu leisten

Dies ist nur eine kleine Auswahl der fragwürdigen Angebote im Internet Geld zu verdienen. Zu den Möglichkeiten, mit denen durchaus der ein oder andere Cent verdient werden kann, gehören:

  • die Empfehlung und Verbreitung von Dienstleistungen und Produkten über Soziale Netzwerke, wie Facebook
  • Paidmails, d.h. die Lesebestätigung von Werbemails
  • die Teilnahme an Online-Umfragen
  • Werbelinks auf der eigenen Internetseite
  • Affiliate Marketing: Bewerbung von Produkten anderer Anbieter auf Provisionsbasis (Beispiel: Amazon)
  • das Schreiben von suchmaschinenoptimierten Texten für Internetseiten.

Auch bei diesen Methoden zum Geld verdienen sollte stets überprüft werden, ob es sich um seriöse Auftraggeber handelt, die ihre Versprechen auch wirklich einhalten. Dabei ist immer zu beachten, dass der Gewinn oftmals nur geringfügig höher ist als der Aufwand.

Das Spiel mit den Ängsten, Sorgen und Bedürfnissen der Kunden

87 Prozent aller Arbeitslosen suchen laut Umfragen im Internet nach neuen Jobs.

Bei ihren Recherchen treffen Sie unweigerlich auch auf unseriöse Jobangebote im Bereich “online Geld verdienen”. Angesichts der Hoffnung auf ein gutes Einkommen gehen immer wieder Internetuser auf diese Angebote ein. Dies nutzen Internetkriminelle beispielsweise durch eine unbemerkte Installation von Trojanern oder teurer Dialer (Wahlprogramme). Mittlerweile wird die Zahl der Geschädigten auf etwa 40.000 pro Jahr in Deutschland geschätzt.

Ebenfalls wichtig: Finanzamt und Sozialversicherung

Neben dem Risiko betrügerischer Jobangebote ist zusätzlich zu bedenken, dass auch beim Geld verdienen im Internet Sozialabgaben und Ansprüche des Finanzamts eine Rolle spielen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich für Jobs und geschäftsmäßige Tätigkeiten im WWW vorher über Sozialversicherungs- und Steueraspekte zu informieren. Des Weiteren zählt das Geld verdienen im Internet für Berufstätige als reguläre Nebenbeschäftigung und muss gegebenenfalls vom Arbeitnehmer erlaubt werden.

Schnell Geld verdienen – so erkennen Sie unseriöse Angebote

Selbstverständlich erscheint es schwierig echte Arbeits- und Bonusangebote im Internet von betrügerischen Absichten zu unterscheiden. Zum eigenen Schutz gilt stets, haken Sie genauer nach, sobald sich Ihnen eine der folgenden Frage stellt:

  • Stimmt es wirklich, dass ich mit so wenig Aufwand so viel Geld verdienen kann?
  • Warum und wofür muss ich Bearbeitungsgebühren bezahlen?
  • Warum soll ich eine kostenpflichte 0900-Nummer anrufen bzw. ein teures Abonnement im Internet abschließen?
  • Wofür werden meine Konto- oder Kreditkartendaten abgefragt?
  • Wieso besitzt der Auftraggeber keine eigene Internetseite oder kein ordentliches Impressum?
  • Wieso werden die genauen Arbeitsaufgaben nicht klar beschrieben?


Wir freuen uns, wenn Sie diesen Beitrag weitersagen!

Ein Kommentar

  1. Bjorn 21. Oktober 2012 at 17:54 - Reply

    So easy verdient man heutzutage keine Geld. Das sind die üblichen Märchen, die einem immer wieder erzählt werden, gerade im Internet. Wie das USA Märchen: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Da muss ich immer schmunzeln. :-)

    Merke: Ohne Fleiß keinen Preis. Nur harte Arbeit führt zu was.

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