Viele Berufstätige kennen die folgende Situation: Mit Begeisterung hat man einen neuen Job angetreten, doch mit der Zeit kehrt Routine ein und die Lust an der Arbeit droht allmählich zu verschwinden. Das tägliche Einerlei wirkt demotivierend, raubt die notwendige Energie zur Aufgabenerledigung und negative Erfahrungen wie Kritik, Misserfolge oder Konflikte im Job tun ihr Übriges dazu bei, um einem den Spaß zu verderben. Anstatt die beruflichen Tätigkeiten als Herausforderung zu sehen, wird die Arbeit als Last empfunden. Einige resignieren vor den sich auftürmenden Aufgaben und leisten nur noch Dienst nach Vorschrift; andere fühlen sich ausgebrannt und beginnen an sich selbst zu zweifeln. Wer die Lust am Job nicht gänzlich verlieren will, muss jedoch aktiv bleiben und gezielt nach beruflichen Veränderungsmöglichkeiten und Freiräumen suchen.
Setzen Sie sich positive Ziele!
Dabei gilt es insbesondere, den Blick positiv nach vorne zu richten und sich fortlaufend neue Ziele zu setzen. Zwar erscheint es oft einfacher, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und den Status quo zu akzeptieren. Allerdings nimmt man sich damit auch selbst ein Stück Lebensfreude, weil die eigenen Wünsche und Bedürfnisse vernachlässigt werden. Wer sich dagegen jeden Tag nur etwa 5 bis 10 Minuten bewusst eine Auszeit zum Träumen und Planen gönnt, kann daraus Kraft gewinnen, weil die Vorstellung von positiven Konsequenzen motiviert. Dabei können auch vergangene (negative) Erfahrungen durchaus hilfreich sein, um bei der Zielsetzung die Realität nicht aus den Augen zu verlieren; sie sollten aber nicht dazu führen, die eigenen Visionen komplett aufzugeben, sondern nur dazu beitragen, bei der Umsetzung der Ziele unnötige Risiken zu vermeiden.
Motivieren Sie sich selbst!
Erfolgserlebnisse lassen sich allerdings meist nicht sofort erzielen. Deshalb ist es wichtig, sich die eigenen Stärken und die positiven Seiten des Jobs immer wieder bewusst zu machen, sich so selbst zu motivieren und das eigene Durchhaltevermögen zu stärken. Denn berufliche Fortschritte hängen neben eigenen Fähigkeiten zum großen Teil auch davon ab, kontinuierlich am Ball zu bleiben und sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Dabei helfen kann das Führen eines persönlichen Erfolgstagebuchs, in dem jeden Tag auch noch so kleine Erfolge und positive Erlebnisse notiert werden (z. B. erfolgreiches Kundengespräch, Lob vom Chef, Erreichen von Tages- und Wochenzielen, netter Plausch mit Kollegen). Die Notizen können anschließend genutzt werden, um sich in unangenehmen Situationen oder einem Leistungstief selbst wieder Mut zu machen.
Tanken Sie Kraft in Ihrer Freizeit!
Oft ist auch beruflicher Stress (z. B. Zeit- und Leistungsdruck) ein „Spaßverderber“. Dieser lässt sich nicht immer vermeiden; er kann aber beispielsweise bewusst abgebaut werden, indem man sich jeden Tag neben dem Beruf seine persönliche „Spaßzeit“ zum Abschalten zu gönnt (z. B. einem Hobby nachgehen, Sport treiben, Zeit mit dem Partner oder den Kindern verbringen). Denn wer auch in der Freizeit nur seine Pflichten erfüllt, schränkt sich selbst zusätzlich ein. Wer dagegen ein erfülltes Privatleben führt, ist meist auch im Job leistungsfähiger und belastbarer, weil er daraus Energie für den nächsten Arbeitstag schöpfen kann.
loading…












