Spartipps – So kommen Sie künstiger zur Arbeit
Die Spritpreise sind in den letzten Jahren auf ein Rekordhoch geklettert und auch die Pendlerpauschale wurde (zumindest vorläufig) gekürzt. Wer mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss daher immer tiefer in die Tasche greifen. Mit folgenden Tipps kann aber trotzdem eine Menge Geld auf dem Weg zur Arbeit gespart werden:
Fahren mit Bus und Bahn
Zum Beispiel können mit einer Monats- oder Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel (Bus, Bahn, S-Bahn oder Kombinationen) durchschnittlich zwischen 40 und 70 Prozent gespart werden. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass sich die Ersparnis nicht nur auf die reinen Fahrt- und Ticket-, sondern auch auf die Wartungs- und Reparaturkosten bezieht, die beim Autofahren ja immer zusätzlich anfallen. Weiterer finanzieller Vorteil beim Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist, dass die Kosten für Parktickets entfallen, sofern kein firmen- oder schuleigener Parkplatz vorhanden ist. Zudem hat man während der Fahrt Zeit für andere Dinge und kann beispielsweise Arbeiten vorbereiten, lesen, lernen oder einfach nur entspannen. Und einige Arbeitgeber übernehmen sogar die Kosten für den Arbeitsweg per Bus und Bahn.
Radfahren
Radfahren ist mit Sicherheit die billigste Variante, um zur Arbeit zu kommen. Zum einen ist die Anschaffung eines Fahrrads deutlich günstiger als die eines Autos, zum anderen fallen keine Benzinkosten an und auch die Wartungs- und Reparaturkosten fallen vergleichsweise fast nicht ins Gewicht. Weitere positive Nebeneffekte beim Radfahren sind: Man hält sich dadurch körperlich fit und kann direkt bis zur Arbeitsstelle fahren, ohne lange nach einem Parkplatz suchen zu müssen! Allerdings eignet sich Radfahren nur für Personen, deren Arbeitsstelle im Umkreis von ca. 10 Kilometern um den Wohnsitz liegt. Denn sonst sind Zeitaufwand und Anstrengung meist zu groß, um danach noch vernünftig arbeiten zu können. Wer trotzdem mit dem Rad fahren will, kann auch Rad- und Bahnfahrten kombinieren. Vor allem in Regional- und Nahverkehrszügen ist die Mitnahme von Rädern oft gestattet, so dass beispielsweise mit dem Fahrrad zum Bahnhof und nach dem Aussteigen weiter zur Arbeitsstelle geradelt werden kann.
Fahrgemeinschaften
Wenn Kollegen im gleichen Ort und in unmittelbarer Nähe wohnen, bietet es sich an, eine Fahrgemeinschaft zu bilden, in der die Fahrtkosten aufgeteilt werden und / oder abwechselnd gefahren wird. Allgemein gilt: Je mehr Personen, umso günstiger ist die Fahrt. Allerdings lohnt sich meist auch schon eine Fahrgemeinschaft von zwei Personen, in der immerhin zum halben Preis gependelt werden kann. Wer keine Kollegen oder Bekannte mit ähnlichem Arbeitsweg im Umkreis hat, kann auch im Internet (z. B. www.mitfahrzentrale.de), in der lokalen Zeitung oder auf schwarzen Brettern in Betrieb, Schule oder an der Uni nach einer Mitfahrgelegenheit suchen.
Spritsparen mit dem eigenen Auto
Und wer trotzdem auf das eigene Auto angewiesen ist (z. B. weil es gleichzeitig der Dienstwagen ist) oder aus Bequemlichkeitsgründen nicht darauf verzichten will, kann mit ein paar einfachen Tricks versuchen, seinen Spritverbrauch um 10 bis 20 Prozent und immerhin einige Euro zu senken. Nützlich sind dabei insbesondere folgende Tipps:
- möglichst früh in einen höheren Gang schalten
- Motor bei längeren Standzeiten immer ausschalten
- Tempolimits einhalten
- keine unnötigen Gegenstände im oder auf dem Auto transportieren
- regelmäßig Ölstand und Reifendruck kontrollieren
- Klimaanlage möglichst auslassen
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Sascha am 10 Oktober 2008:
Habe mein kleines Büro im eigenen Haus. Günstiger geht es nicht!
Sascha
Marlo aus Stuttgart am 16 Oktober 2008:
Da hast du es wirklich gut Sascha. Ich muss jeden Tag 60km zur Arbeit hin und wieder zurück. Fahre mit eigenem PKW das geht ins Geld und der Arbeitgeber beteiligt sich nur anteilig an den Ausgaben. Bus und Bahn kommen nicht in Frage wegen Arbeitsbeginn das würde ich nicht pünktlich schaffen. Mit dem Rad ist mir die Strecke zu weit entfernt, außerdem müsste ich viel früher aufstehen was nicht geht, weil ich meinen Schlaf brauche. Fahrgemeinschaft geht auch nicht, weil keiner meiner Arbeitskollegen in der Nähe wohnt. Den letzten Punkt werde ich beherzigen auch wenns nur ein paar Euro sind die eingespart werden. Kleinvieh macht eben auch Mist, nicht wahr! Gruß Marlo
wellen am 20 Oktober 2008:
Klar, dass der Weg zum Arbeitsplatz eine sehr wichtige Komponente
im gesamten arbeitsleben ist.
Mein Sohn ist z.B. umgezogen nachdem er 1 1/2 Jahre 145 km täglich
einfache Anfahrt in kauf genommen hat und wenn einem der Arbeitsplatz
lieb ist kann ein Umzug nur ratsam sein.
Ich selbst bin auch schon 110 km tägl. einfache Strecke über viele Jahre hinweg gefahren und irgendwann reichts einfach.
Ein Unding finde ich, dass der Gesetzgeber eine 1,5 stündige einfache
Anfahrt täglich als ein MUSS sieht.
Sowas ist auf Dauer gesundheitsschädigend und muss geändert werden.
Gruss
wellen