Warum Frauen in Führungspositionen deutlich mehr leisten als Männer
In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Frauen, die in Führungspositionen tätig sind, stetig gestiegen, obwohl er trotzdem sowohl in der privaten Wirtschaft als auch im öffentlichen Dienst immer noch den Potenzialen und Möglichkeiten liegt.
Eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt auf, dass der Anteil der Frauen immer noch unter Durchschnitt liegt, aber mit immerhin 31 Prozent höher ist als in der Vergangenheit. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland nur einen mittleren Platz.
Dabei lässt sich feststellen, dass der Anteil der Frauen, die Führungspositionen bekleiden mit der Unternehmensgröße und mit der Höhe der Ebene der Hierarchien abnimmt. Den Frauen gelingt es deutlich häufiger, in kleinen und mittleren Unternehmen eine führende Position einzunehmen. Große Konzerne mit Vorständen und Aufsichtsräten sind hingegen nach wie vor männlich dominiert.
Die Gründe für diese Tatsache
Ganz weit oben wären die fehlenden Angebote in der Kinderbetreuung zu nennen und die in der Tradition begründete Rollenspezifik, die der Frau zugedacht ist. Frauen mit Kindern und Pflichten gegenüber der Familie wird auch heute häufig eine Führungsposition gar nicht erst angeboten, weil einfach davon ausgegangen wird, dass sie das weder will noch schaffen würde. Kinder, Mann und Karriere unter einen Hut zu bringen ist für Frauen eine Leistung, die überdurchschnittlich zu bewerten ist. Viele Frauen treffen auch heute noch ihre Entscheidungen bezogen auf die Auswahl des Berufes zu wenig unter dem Aspekt im späteren Leben Karriere machen zu wollen.
Viele Frauen, die heute erfolgreich in Führungspositionen sind, haben nachweislich weder Kinder noch einen Ehemann, sodass sie in der Lage sind, sich voll und ganz mit hohem Engagement den beruflichen Belangen zu widmen.
Wie kann das geändert werden
Das ist eine Frage, die muss auch von der staatlichen Ebene gelenkt werden, immerhin bekleidet eine Frau das höchste Amt im Staat Deutschland als Bundeskanzlerin und es sind einfach bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Frauen mit Kindern ermöglichen in Führungspositionen vorzudringen. Das erfordert ein Umdenken in der Gesellschaft, den Ausbau der Angebote zur Kinderbetreuung und Ähnliches. Ein Bundesgleichstellungsgesetz, mit dem die Quotenfrau eine Führungsposition erlangen kann, reicht hier bei Weitem nicht aus. Gleichermaßen erschreckend sind auch die Zahlen, wenn es um den Verdienst geht, denn selbst in Führungspositionen verdienen die Frauen deutlich weniger als die Männer.
Frauen, die an einer Führungsposition interessiert sind oder sich selbstständig machen wollen, um ihr eigenes Unternehmen zu leiten finden auf der Internetplattform „www.frauenmachenkarriere.de“ umfassende Informationen, bekommen gezielte Unterstützung und entsprechende Ansprechpartner genannt. Es gehört viel Mut dazu, diesen Schritt zu wagen und in einer von Männern dominierten Domäne akzeptiert zu werden, ist nicht leicht, besonders wenn diese gegenüber Frauen in Führungspositionen grundsätzlich voreingenommen sind.
Eine andere sehr spezifisch für Frauen initiierte Plattform ist www.gruenderinnenagentur.de, wo Frauen, die den Weg in die Selbstständigkeit wagen wollen, Unterstützung finden.
Was wird am Führungsstil der Frauen geschätzt
Ohne Frage müssen Frauen in Führungspositionen grundsätzlich deutlich mehr leisten als Männer an der gleichen Stelle, weil sie zuerst noch die Vorbehalte gegen Frauen in leitender Position ausräumen müssen. Erfahrungen zeigen aber, dass es durchaus positiv für die gesamte Kultur und Entwicklung eines Unternehmens ist, wenn die Führungspositionen auf Frauen und Männer gleichmäßig verteilt sind. Frauen sind häufig kreativer, seltener cholerisch und führen die Mitarbeiter ruhig.
Frauen verzetteln sich nicht in ineffiziente interne Machtkämpfe, sie ziehen Kooperationen und Netzwerke vor und nehmen Konflikte anders war, Frauen können zuhören und Frauen sind bereit zu reden. Alles Eigenschaften, die manches mal auch lächerlich gemacht werden, die aber den Führungsstil von Frauen anders und oftmals besser machen als den der Männer. Männer wollen glänzen, Männer beginnen ihre Sätze mit „ich“ und beenden sie auch mit „ich“, sie sagen ganz apodiktisch so ist es.
Frauen in Führungspositionen bringen viele der Eigenschaften ein, die an Frauen grundsätzlich geschätzt werden. Sie arbeiten mit Weitblick, versuchen immer andere zufrieden zu machen und können sich besser in andere Menschen hineinversetzen auch in ihre Konkurrenten, was letztlich ein großer Vorteil sein kann. Auch Frauen in Führungspositionen kämpfen mit den Waffen einer Frau, sie müssen nur bessere Chancen bekommen.
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Frühlingsblume am 22 Oktober 2009:
Ich habe 2 kleine Kinder und meist einen richtig anstrengenden Tag. Wenn ich mir vorstelle, wie andere Frauen ein Unternehmen leiten und sich nebenbei um Mann und die Kinder kümmern, wird mir fast schwindelig. Ich freue mich jedenfalls auch auf meinen Job nach der Elternzeit und natürlich auf meine netten Kollegen.
Liebe Grüße
Sindy