Was sagt das Arbeitszeugnis über den Bewerber aus?


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Was sagt das Arbeitszeugnis über den BewerberEin sehr wichtiger Bestandteil einer jeden Bewerbung ist das Arbeitszeugnis.Wenn in einem Zeugnis steht “Wir waren zufrieden mit Herrn Mustermann” so interpretieren viele dies als unzufrieden. Auch ein fehlendes Dankeschön wird oft als etwas Negatives angesehen.

Ein Maurer z. B. hat 10 Jahre gute Arbeit geleistet. Dann verkracht er sich mit seinem Vorgesetzten und möchte in einem neuen Unternehmen arbeiten. Kann es nicht sein, dass diese letzte Verärgerung des Vorgesetzten sich negativ auf die Formulierung des Arbeitszeugnisses auswirkt. Viele Vorgesetzte können auch gar kein Zeugnis formulieren und sind sich der Auswirkung schlechter Formulierung für den Arbeitnehmer gar nicht bewusst.

Wichtig für den neuen Personalchef ist es, ob der Bewerber ein einfaches oder qualifiziertes Arbeitszeugnis vorlegt. Ein einfaches Arbeitszeugnis bestätigt nur die Art und Dauer der Tätigkeit, während ein qualifiziertes Zeugnis auch bewertende Aussagen über die Leistung, Leistungsbereitschaft und das Verhalten des Arbeitnehmers enthält.

Einfache Zeugnisse lassen meist den Beurteiler skeptisch werden.

Im Arbeitszeugnis sollte auch stets der Tag des Ausscheidens festgehalten werden. Scheidet ein Arbeitnehmer in der Mitte eines Kalendermonats aus, so gibt es dafür wahrscheinlich schwerwiegende Gründe.

Man sollte den Bewerber nicht gleich fallen lassen, sondern diese Punkte in einem Vorstellungsgespräch klären.

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