Weihnachtsgeschenke im Büro: 7 wichtige Dos & Don’ts

Sie verstehen sich gut mit Ihren Kollegen und möchten ihnen zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten? Ein schöner Gedanke, denn Geschenke verbessern das Arbeitsklima und festigen ein Team. Allerdings kann so kleines Weihnachtsgeschenk auch schnell zum Fettnäpfchen werden und es gibt eine im wahrsten Sinne des Wortes „schöne Bescherung“. Hier sind daher die wichtigsten Dos und Don’ts für Weihnachtsgeschenke unter Kollegen.

1. Jeder oder Keiner
2. Die Größe der Geschenke steht für Wertschätzung
3. Nur dem Chef etwas schenken? Bloß nicht!
4. Das passende Budget festlegen
5. Vorsicht versteckte Botschaften
6. Wichteln statt schenken
7. Zeit ist das kostbarste Gut…

1. Jeder oder Keiner

Wenn Sie nur Ihren zwei liebsten Kollegen Geschenke zu Weihnachten bringen, machen Sie sich schnell unbeliebt. So zeigen Sie nämlich eindeutig, wen Sie im Büro mögen und wen eher nicht. Wenn Sie also damit beginnen, Geschenke im Büro zu verteilen, sollten Sie auch für jeden etwas dabei haben. Allerdings kann es natürlich sein, dass Sie mit einem oder mehrerer Ihrer Kollegen im Konflikt stehen und sich unwohl dabei fühlen, ihnen in dieser Situation ein Geschenk zu überreichen. Kein Problem, dann kaufen Sie nur etwas für Ihre liebsten Kollegen. Allerdings sollten Sie die Geschenke dann in der Freizeit oder beim Mittagessen überreichen, wenn die „Nicht-Beschenkten“ nicht anwesend sind.

2. Die Größe der Geschenke steht für Wertschätzung

Es kann durchaus auch missverstanden werden, wenn Sie zwar allen Kollegen ein Geschenk mitbringen, diese sich jedoch in Größe und Preis deutlich voneinander unterscheiden. Es liegt nun einmal in der menschlichen Natur, sich mit seinem Gegenüber zu vergleichen. So auch bei Geschenken: Wer das größte und teuerste Geschenk erhält, wird von Ihnen offensichtlich am meisten wertgeschätzt. Dies kann Missgunst oder Neid im Team verursachen. Schenken Sie daher allen Kollegen dasselbe, so sind Sie gewiss auf der sicheren Seite. Ansonsten gilt ebenfalls: Überreichen Sie die Geschenke einzeln und in privater Atmosphäre.

3. Nur dem Chef etwas schenken? Bloß nicht!

Das schlimmste Fettnäpfchen, in welches Sie bei den Weihnachtsgeschenken im Büro tappen können, ist es nur dem Chef ein Geschenk zu kaufen. Denn so haben Sie nicht nur bei den Kollegen, sondern schnell auch beim Vorgesetzten selbst den Ruf als „Schleimer“ weg. Eine deutlich bessere Alternative wäre es, gemeinsam als Team ein Geschenk zu kaufen und dem Chef zu überreichen. So drücken Sie als Gemeinschaft Wertschätzung aus. Allerdings sollte sich kein Mitarbeiter zum Mitmachen gezwungen fühlen.

4. Das passende Budget festlegen

Das passende Budget ist das A und O beim Schenken, egal ob es sich um das Gemeinschaftsgeschenk für den Chef oder Ihre persönlichen Geschenke für die Kollegen handelt. Tatsächlich ist auch beim Schenken manchmal weniger mehr und gerade zu Weihnachten handelt es sich in der Regel nur um eine Kleinigkeit als Dankeschön für das vergangene Jahr. Tiefer in die Tasche greifen können Sie, wenn Ihre Kollegin 60 wird oder der Chef sich in die Rente verabschiedet. Wählen Sie daher zu Weihnachten kleine Geschenke aus, fünf bis 15 Euro pro Person sollten ausreichen. Eine CD, ein Buch oder ein Kinogutschein sind ebenso passend wie selbst gemachte Plätzchen oder ein Glas Ihrer köstlichen Marmelade. Je mehr Sie Ihren Kollegen nämlich schenken, desto mehr setzen Sie diese unter Druck sich dafür zu revanchieren – ein unangenehmes Gefühl.

5. Vorsicht versteckte Botschaften

Bei der Auswahl des Geschenkes müssen Sie unbedingt darauf achten, dass es keine versteckte Botschaft enthält. Manchmal werden Geschenke auch missverstanden, obwohl Sie es eigentlich nett gemeint hatten. So sind rote Rosen am Arbeitsplatz ebenso unpassend wie Hygieneartikel. Auch Klischees sind zu vermeiden, wie das Kochbuch für die Frauen und die Fußballkarten für die männlichen Kollegen. Das Geschenk sollte daher so neutral wie möglich sein. Viele greifen zu Weihnachten deshalb klassisch zur Flasche Wein und einer Schachtel Pralinen. Allerdings ist Alkohol am Arbeitsplatz nicht immer gerne gesehen. Wie bereits erwähnt, wären auch selbst gebackene Plätzchen, eine Flasche alkoholfreier Punsch oder Gutscheine für ein Thermalbad zur Jahreszeit und zum Anlass passende Geschenke.

6. Wichteln statt schenken

Sprechen Sie doch einmal mit Ihrem Team, ob es statt der einzelnen Geschenke nicht lieber wichteln möchte? So muss keiner viel Geld ausgeben und jeder erhält eine kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten. Da der Mitarbeiter dann nur ein Geschenk für einen spezifischen Kollegen kaufen muss, kann es viel individueller gewählt werden. So wird im Voraus ein Budget festgelegt, mit welchem alle Teamkollegen einverstanden sind, anschließend zieht jeder einen Zettel mit einem Namen darauf und sucht für diesen Kollegen etwas Passendes aus. Sie wissen nicht was? Dann sind Sie ebenfalls mit den genannten neutralen Geschenken gut beraten. Das Wichteln bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Die finanzielle Belastung hält sich für alle Beteiligten in Grenzen, niemand wird ausgeschlossen und es werden keine persönlichen Sympathien berücksichtigt.

Übrigens: Selbst mit einem Budget von fünf Euro kann Wichteln viel Spaß machen und wird erst so richtig kreativ…

7. Zeit ist das kostbarste Gut…

…der modernen, schnelllebigen Welt. Wieso also schenken Sie sich nicht als Team selbst einfach etwas Zeit und unternehmen gemeinsam einen tollen Ausflug? Naschen Sie etwas auf dem städtischen Weihnachtsmarkt, wagen Sie sich auf die Eisbahn oder gehen Sie schlicht einen Kaffee trinken. Die gemeinsame Zeit dient dem Teambuilding und gewiss freut sich auch Ihr Chef über die Eigeninitiative und lässt Sie einmal früher gehen oder verlängert die Mittagspause. Allerdings sollten Sie auch hier unbedingt eine Aktivität wählen, an welcher alle Kollegen teilnehmen können.

Was schenken Sie Ihren Kollegen in diesem Jahr ? Welche lustigen Fettnäpfchen oder kreativen Ideen haben Sie bereits erlebt? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare…

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